BLOGTOUR: Eine Reise durch die Westlichen Lande – “Geborene der Verderbnis” – E. F. v. Hainwald

by , on
Aug 19, 2017
Da seid Ihr ja wieder. Ihr seid meinen Anweisungen also gefolgt. Ich schätze, Seyyid hat die Informationen erhalten, denn bisher sind keine neuen Häscher hinter mir her. Wenn sie allerdings rausbekommen, wie mein Gespräch mit Najim gelaufen ist, könnte sich das sehr schnell ändern.

Er dachte wirklich, er könnte sich vor mir verstecken – lächerlich! Ich meine er ist gut, aber ich bin ein klein wenig besser. Im Zwielicht vor einer kleinen Taverne konnte ich ihn stellen. Zum Glück hat er sich auf ein nettes Pläuschchen mit mir eingelassen. Als letzte zahlende Kundschaft waren wir dort ungestört. Im dunkelsten Eck saßen wir uns gegenüber. Diese Augen werde ich sicher nie vergessen …

Aber es hat sich gelohnt, mein Flammentänzer hat wahrlich Feuer im Blut! 😉 Doch möchte ich Euch mein mehr als interessantes Gespräch mit ihm nicht vorenthalten.

Ob mir die Rekrutierung gelungen ist? Nun ja … seht selbst. 

 

Interview mit Najim …
… oder wie ich versuche ihn anzuwerben 
Wie Ihr seht, läuft es im Leben meist nicht so, wie geplant. Ich sollte mich wohl bis zu meiner nächsten Möglichkeit nicht in Halga sehen lassen – oder sonst irgendwo. Aber eines könnt Ihr mir glauben, ich bleibe dran. Bei so viel Feuer kann ich einfach nicht widerstehen! 😉
Wir bleiben in Kontakt.Doch ich werde Euch aufsuchen – Ihr würdet mich ja doch nicht finden. Bleibt am Leben!


Loading Likes...

PREPPER von Felix A. Münter aus dem Papierverzierer Verlag: Buchvorstellung – Kurzinterview – Gewinnspiel – Was wäre wenn?

by , on
Jul 16, 2017

Heute darf ich Euch herzlich dazu einladen, in den dystopischen Thriller PREPPER von Felix A. Münter reinzuschnuppern. Dafür habe ich ihm ein paar knifflige Fragen zum Buch gestellt. Außerdem habe ich gedanklich mal durchgespielt, was ich machen würde, wenn mich jemand ansprechen sollte, der mich eindringlich warnt, mich für das Wort-Case-Szenario zu wappnen. 

Damit Ihr auch die Chance bekommt, dieses geniale Buch zu lesen, gibt es am Ende des Beitrages noch ein Gewinnspiel für Euch 😉
BUCHVORSTELLUNG

Seiten: 268
Preis: eBook 2,49 beim Verlag direkt, Print noch unbekannt
Format: eBook, später auch Print
Meine Rezension: *klick*

Klappentext:

Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge.

Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.

KURZINTERVIEW

Felix A. Münter über sich

1985 geboren in Dortmund, seitdem Kind dieser wunderschönen Ruhrgebietsstadt. Ich habe angewandte Sozialwissenschaften studiert um Sozialarbeiter zu werden, arbeite heute aber tatsächlich als Freiberufler im Sozial-und Gesundheitswesen. Seit Herbst 2014 veröffentliche ich nun Bücher.

Hallo Felix, schön Dich hier zu haben 🙂
Ich habe kürzlich Dein Buch „Prepper“ aus dem Papierverzierer Verlag lesen dürfen. Ich fand es grandios und dachte mir, ich könnte Dir dazu ein paar Löcher in den Bauch fragen 😉
Immer gerne, ich versuche nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten. 
Ich weiß, das ist eine Standardfrage (und die hasse ich eigentlich), aber was hat Dich zu diesem Buch bewogen? Die aktuelle Lage des Weltgeschehens? Oder bist Du gar selbst gern vorbereitet?

Ja, diese Frage gibt es immer und überall. Ich bin mit ihr auch nicht immer ganz glücklich, denn sie setzt voraus, dass hinter jeder Geschichte eine größere Absicht steht. Manchmal gibt es aber Geschichten, die man einfach erzählen will, um zu unterhalten. Ein bisschen so war das auch bei Prepper. Andererseits habe ich mit dem Genre der Postapokalypse vor knapp drei Jahren begonnen und hatte einfach mal wieder Lust darauf, eine Geschichte vor gleichem Hintergrund zu erzählen. Die ethisch-moralische Komponente des Romans kam dabei ganz automatisch. 

Als ich die Rezension zu „Prepper“ veröffentlicht habe, habe ich Likes von Seiten erhalten, die sich wohl sehr eingehend mit dem Thema „Untergang der jetzigen Zivilisation wie wir sie kennen – sei darauf vorbereitet“ beschäftigen. Hast Du dir bei solchen Gruppen Infos geholt, oder ist das Ganze rein fiktiv und nur Deinen eigenen Gedanken entsprungen?

Spannend. Aber andererseits auch zu erwarten, Prepper ist ja ein feststehender Begriff in der Szene. Die Infos dazu habe ich natürlich aus unterschiedlichen Quellen, Recherche gehört ja immer dazu. Mit tatsächlichen „Preppern“ hatte ich dabei meines Wissens keinen Kontakt, aber das Internet ist ja mittlerweile voll mit Informationen und auch an Dokumentationen gibt es eine ganze Menge. 

Auf Deiner Homepage hast Du die sehr interessanten Einträge des Prepperhandbuches online gestellt. Wie sehr könnte man sich danach richten? Könnte das Handbuch gar eine reale Anleitung sein, die man durchaus nutzen könnte? (Hier findet Ihr die Beiträge übrigens *klick*)
So war es eigentlich gedacht. Ursprünglich sollte immer ein Kapitel des Romans und ein Kapitel aus dem Handbuch kommen, das erwies sich aber als nicht praktikabel. Ob die Ratschläge alle wirklich gut sind, vermag ich nicht zu sagen, ich habe mich nach dem gerichtet, was sinnvoll und logisch erschien – und erkennen jetzt bei der Veröffentlichung des Ganzen, welche Details dort eigentlich eingeflossen sind. Tatsächlich gibt es wenige Themen, die nicht behandelt wurden. Ob ich mich aber auf meinen eigenen Ratgeber verlassen würde? Ich glaube nicht. Aus pragmatischen Gründen: Ich bin ein Stadtkind und in der Natur rettungslos verloren. 
Denkst Du, unsere Wirtschaft/ Zivilisation steht wirklich vor einem Wendepunkt? Für mich ist der Gedanke sehr erschreckend – wenn auch nicht so unrealistisch, wie ich es gern hätte.
Nichts ist so beständig wie der Wandel. Ich glaube also, dass sich immer etwas verändern wird. Ein totaler Zusammenbruch wie in Prepper ist für mich aber trotzdem nicht sonderlich realistisch, zumindest nicht innerhalb so kurzer Zeit. Das sind Motive, mit denen man in Filmen und Büchern gut arbeiten kann, aber wenn es zu Erschütterungen in unserer Gesellschaft kommt, dann dürften die nach meinem Verständnis eher räumlich begrenzt sein. Will sagen: Einige Länder könnten kollabieren, aber ein Untergang der menschlichen Zivilisation weltweit, so wie in vielen Genrebüchern – auch in Prepper – beschrieben, das halte ich für weit hergeholt. 
Vielen lieben Dank, dass Du dir kurz die Zeit für uns genommen hast! 
WAS WÄRE WENN?
Das Buch hat mir echt zu denken gegeben. Natürlich ist das Szenario nicht in diesem Ausmaß zu erwarten, so wie Felix es selbst schon gesagt hat. Und doch ist ja in jeder Geschichte ein wahres Körnchen enthalten. Wieso nicht auch hier? Es gibt Prepper unter uns. Was ist, wenn ich mal einem von ihnen begegne? Was bei meinem Gedanken-Kakao so rausgekommen ist, das dürft Ihr jetzt gern lesen 😉
Eines Tages beim Einkauf im Supermarkt …
Wie jeden Freitag bin ich beim Einkaufen, der Wochenvorrat will schließlich besorgt sein. Ich hasse es, täglich Besorgungen zu machen, darum haben mein Mann und ich uns entschieden, dass diese wöchentliche Variante die beste ist. Zumal man so auch Zeit und Geld spart.
In dieser Woche bin ich allein. Allerhand Zusätzliches hat sich auf den Einkaufszettel geschlichen: Destilliertes Wasser, Anzünder für den Kamin, Nudeln und vielerlei Trockenprodukte, die man super auf Vorrat kaufen kann. 
So stehe ich nun also mit einem mehr als vollgepackten Einkaufswagen an der Kasse. Nichts Böses ahnend vor mich hin sinnierend. Bis mich plötzlich jemand antippt.
„Finden Sie nicht, dass dieser Einkauf wirklich zu auffällig ist?“, er sieht mich skeptisch an, seine Stimme ist nur ein leises Flüstern.
Vollkommen perplex starre ich ihn an. „Wie meinen?“
„Sie bringen die Szene in Gefahr. Müssen es denn so viele Produkte auf einmal sein? Erzählen sie doch gleich jedem, wo sich Ihr Lager befindet!“, ein abfälliges Schnauben entfährt ihm. Er zeigt auf meinen Wagen „Sie sollten das lieber Häppchenweise machen, so könnten Sie auch ein Fahne schwenken auf der steht <<Ich bin ein Prepper, plündert mich!>>. Sie haben das Handbuch wohl nicht gelesen?“, er tippt sich an seine Gesäßtasche, ein leicht überhebliches Grinsen steht ihm ins Gesicht geschrieben.
„Ich weiß absolut nicht, wovon Sie da sprechen. Im Ernst“, leicht genervt wende ich mich wieder nach vorne. Für mich ist er einer von diesen Betrunkenen. Nur passt dann sein Erscheinungsbild so gar nicht zu meiner Vermutung. Aber es gibt ja immer wieder Leute, die komisch sind – um es mal nett auszudrücken.
„Sie sollten die Sache ernst nehmen. Man soll zwar immer auf alles vorbereitet sein, aber auch auf Verrat. Die Menschen sind nicht nett. Halten Sie sich bedeckter, wenn sie später etwas von Ihren Anschaffungen haben wollen. Ein nett gemeinter Rat unter Prepper-Kollegen, den ich hoffentlich nicht bereuen werde …“, er nickt mir zu, entfernt sich aus der Schlange und verschwindet wieder im Laden.
Da stehe ich nun, vollkommen verwirrt und vor allem irritiert. 
„Prepper-Kollegen?“, leise murmele ich das vor mich hin. Dann schüttle ich den Kopf, um dieses seltsame Aufeinandertreffen abzuschütteln. Sachen gibt’s.
Und doch nehme ich mir vor, dieses „Prepper“ mal zu googlen …

GEWINNSPIEL

Ihr könnt Prepper bei mir gewinnen! Es gibt jeweils 1 eBook und 1 Print zu erhaschen. Das Print wird verschickt, sobald es erscheint. Das eBook geht sofort raus. Der ET für das Print ist für den Oktober geplant.
Wie kann ich mitmachen?
Ganz easy, beantwortet mir einfach in den Kommentaren unter diesem Beitrag die folgende Frage:

Seid Ihr auf das Schlimmste vorbereitet und habt Hamstereinkäufe im Keller gelagert?

Teilnahmebedigungen für das Gewinnspiel

– Das Gewinnspiel endet am 22.07. um 23:59 Uhr. -Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren, oder mit Einverständnis des Erziehungsberechtigten.
-Der Gewinner muss eine gültige Postadresse in DE haben. Für E-Book Gewinne reicht eine gültige E-Mailadresse (unabhängig vom Wohnort)
-Der Gewinn ist nicht auszahlbar.
-Für den Versand wird nicht gehaftet.
-Nur ein Kommentar pro Person ist erlaubt.
-Ihr gebt euer Einverständnis, dass euer Name öffentlich genannt wird
-Das Gewinnspiel wird vom Verlag unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. 

-Der Rechtsweg ist Ausgeschlossen.
– Der Gewinn wird unter allen Teilnehmern in der Woche nach Gewinnspielende ausgelost
-Das eBook wird sofort Versand, das Printexemplar nach Erscheinen.

Loading Likes...

Mein Lieblingsautor: Interview mit ERIK KELLEN

by , on
Apr 22, 2017
Es gibt ja sehr viele Autoren, die ich mag und auch gut lesen kann. Vielleicht nicht alles, was sie schreiben, aber doch das Meiste. Ich habe auch mehrere Lieblingsautoren. Und alle haben ihren ganz eigenen Charme und Zauber. Aber seit Dezember 2016 ist alles anders – ein Seemansgarnspinner, mein Held der tiefen Charaktere und der Meister des Wortzaubers: Es gibt ihn. Zur Zeit habe ich tatsächlich einen einzigen und absoluten Favoriten!
Ladies & Gentlemen, darf ich vorstellen?

 

Dieser Mann hat mich mit seinem Buch “Die blaue Königin” in seinen Bann gezogen. Und mich seither nicht mehr entlassen wollen. Denn auch die Saga um das einsame, nordische Nimmerherz hält mich auf Trab und mein Blut in Wallung. 😉
Und wer möchte nicht wissen, wer hinter einem solchen Bildmaler und Emotiosnaufwühler steckt? Richtig – wir ALLE wollen es wissen 🙂 Und darum habe ich hier ein offenes und wahnsinnig interessantes Interview mit ihm, für dass er mir Rede und Antwort gestanden hat.


 INTERVIEW

Über Dich
Hallo, ich bin Erik Kellen – Träumer 😉 Ich schreibe mit Herz und Seele Geschichten und liebe das Lesen. Ich bin eine Landratte aus Hamburg, aber mit einem starken Hang zum Piratentum 😉 Ich lache  gern und viel und ich liebe Tiere. Und wenn ich nicht gerade Geschichten webe, baue ich im Keller eine Buchzeitmaschine, damit ich einmal meine eigenen Welten bereisen kann *grinst*

 
Hey Erik! Du glaubst ja gar nicht, wie sehr ich mich darauf gefreut habe, Dich ausquetschen zu dürfen 😉 Gerade, weil Du derzeit mein Lieblingsautor bist. Seit „Die blaue Königin“ wirst Du mich nicht mehr los 🙂 Also mach es Dir bei mir am Feuer gemütlich. Und störe Dich nicht an meinen Katzen, die schnüffeln bei Dir halt Ihre großen Verwandten 😉

 

Ahoi Teja 🙂 Danke, dass ich eine Weile an Deinem Lagerfeuer sitzen darf. Der beste Ort für Geschichten. Die Katzen können ruhig ein wenig näher kommen. Es sei denn, sie spüren neben den Ro´Ar vielleicht noch eine kleine Prise Wolf. Denn das sind meine heimlichen Seeleverwandten 🙂
 
__
 
Viele Fragen, alle wollen auf einmal gestellt werden – Kopfchaos 😉 Wer von Dir schon etwas gelesen hat, der weiß wovon ich spreche (alle anderen sollten dringend etwas von Dir lesen^^), wie schaffst Du es, so verdammt viel Leben, Leidenschaft und Echtheit in Deine Charaktere, deine Geschichten zu bringen? Was ist Dein Geheimnis? Und vor allem – was kostet Dich das? Ich stelle mir einen so intensiven Schreibprozess äußerst verlangend und verausgabend vor.
Bei so viel Lob werde ich immer ganz unruhig, von den roten Öhrchen mal ganz zu schweigen *lacht* 

Die meisten meiner Geschichten beginnen ganz tief in meinem Inneren, und meist sind es die Figuren, die als erste aus dem Nebel treten. Und es kommt mir oft vor, als wären es uralte Seelen, die endlich die Gelegenheit bekommen, mir ihre Lebensgeschichte zu schenken, damit ich sie durch meine Finger rinnen lasse, um sie damit ein Stück weit unsterblich zu machen. Sie stehen da, direkt vor mir, mit all ihren Schwächen, ihren Leidenschaften, dem Lachen, der Liebe und auch all der Finsternis, die in ihnen wohnt. Sie reden durcheinander, lassen mich von ihnen träumen. Tag und Nacht sind sie bei mir, erzählen und flüstern von Dingen, die ich aufschreiben soll, muss. Ich teile mit ihnen die wildeste Kopf-WG aller Zeiten. Aber ich bin für sie da, lausche und schreibe alles auf. Es mag etwas verrückt klingen, aber es kostet viel Kraft, diese Seelen zu tragen. Manchmal ist es pure Freude, sie mit Tinte und Feder zu begleiten, aber dieser beständige Fluss zehrt auch an mir. Dennoch ist es wunderschön. Du siehst also, eine gewisse Zwiespältigkeit besteht durchaus. Etwas Irrsinn gehört dazu 😉


 


Ich denke diese Art von Irrsinn hat jeder Künstler in irgendeiner Form 😉 Du müsstest mal meinen verrückten Fantasy-Ideen lauschen ^^

Ich denke, in uns allen schlummert ein gewisser Wahnsinn *lacht*. Bei dem einen mehr und dem anderen weniger. Aber Künstler sind besonders oft davon betroffen. Oder gesegnet, je nachdem 🙂 Und natürlich färbt das ab, wenn jemand viele solcher Bücher in sich aufnimmt. Also kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es in Deinem Kopf auch ein paar verrückte Räume gibt 🙂 Menschen, die so gestrickt sind, waren mir immer schon sympathisch.


 

Die blaue Königin“ – ist sie Dir im wahren Leben über den Weg gelaufen? Ich meine nicht sie direkt, aber jemanden, der sie Dir verkörpert hat? Jemanden der ihre Handschrift trägt, so zu sagen? Was gab für Dich den Anstoß zu dieser Story?

Ich wollte über das Schreiben schreiben. Über die Einsamkeit, die darin verborgen ist. Ich wollte davon erzählen, dass eine Geschichte echte Magie sein kann und darüber, dass ein Künstler sich machmal geradezu danach verzehrt, eine Art Gefäß für sein Schaffen zu finden. Aus dem er trinken kann, wenn er durch die Wüste taumelt, nach dem passenden Satz, der perfekten Farbe und dem richtigen Stein im Mosaik sucht. 

Aber nein, im wahren Leben ist mir eine solche Muse nie begegnet – so ergeht es wohl den meisten Künstler. Der Traum davon aber existiert! Es ist die Suche nach dem Unmöglichen. Nach leidenschaftlicher Inspiration. Jemand, der dir erlaubt, für einen ganz bestimmenten Pfad die Grenzen zu überschreiten oder sie dir überhaupt erst eröffnet. Vielleicht ist es aber auch das Begehren nach einer losgelösten Verrücktheit, die in uns allen schlummert. Doch wie war das noch mit den Träumen, die in Erfüllung gehen? Hüte dich vor ihnen 😉


 

 
Hier findet Ihr meine Rezi, der etwas anderen Art, zu diesem Buch *klick*

 

Viele sagen, sie verarbeiten Ihr Leben in ihren Geschichten. Ist es bei Dir auch so, oder ist das Schreiben für Dich eher die Flucht vor der Realität?

Die Welt ist ein kompliziertes Labyrinth. Und meist können wir nicht den Weg gehen, den wir uns erhoffen. Also ja, es ist eine Flucht. Aber ich verarbeite damit auch viele Dinge aus meinem Leben, wenn auch oft unbewusst. Das wird mir erst später klar, wenn ich die Texte mit einigem Abstand erneut lese. Jede meiner Figuren, ob Gut oder Böse, existiert zu einem Teil auch in mir. Das ist ja das Spannende daran. Man kann sich selbst überraschen … oder auch gruseln *lacht*


Wenn Du schreibst, wie abwesend bist Du da? Kannst Du schnell weg und Dir einen Kaffee holen, oder läuft das eher so „Seit drei Tagen kein Wasser, keine Seife und Hunger habe ich auch – ach vergiss es, die Szene muss fertig werden!“? 😉

Oh, ich bin nicht abwesend. Ich bin noch recht gut in der Lage, mir einen Tee zu kochen, eine Folge Big Bang zu gucken, mit einer Freundin zu telefonieren, mit meiner kleinen Fee zu knuddeln und mich danach wieder an den Schreibtisch setzen. Ich bin da ziemlich gut drin. Aber es gibt natürlich Momente, da wird man von der Story mitgerissen, tippt wie in Trance. Dann bin ich wirklich nicht ansprechbar und wehe dem, der mich dann stört *leise knurrt* 🙂 O.k. ein wenig verwildere ich dann doch.


 

 
Du bist in meinen Augen ein sehr kreativer Mensch, wenn man sich unter Deinen Fans umsieht, dann wird mir das bestätigt. Wie gibst Du dem Ganzen eine Form? Von der Idee bis hin zu Geschichte? Bist Du der klassische Plotter, oder schreibst Du einfach drauf los, lässt Dich da von Emotionen und Eingebungen lenken?

Ich bin 24 Stunden am Tag auf Empfang. Eigentlich ein klarer Fall für die Couch oder eine gut gepolsterte Zelle *lacht* 

Ich kann das nicht abstellen. Egal wo oder wann. Oft habe ich diesen entrückten Blick, dann sehe ich Bilder und Szenen. Ich träume ziemlich oft. Neben meinem Bett (eigentlich überall, die Wohnung ist voll davon) liegt immer ein Stift und ein Block. In Hamburg spazieren zu gehen ist fast unmöglich und am Meer wird es ganz schlimm 🙂 

Dazu bin ich nicht der weltbeste Plotter, ich verlasse mich auf meine Intuition, meine Figuren leiten mich und ein innerer Pfad, dem ich sehr vertraue. Also eigentlich ist das Ganze pures Chaos und nichts davon hat einen Plan.


 

 
Wohin zieht es Dich zum Schreiben? In die Abgeschiedenheit und Ruhe (so wie den Autoren in einer gewissen Geschichte^^), oder brauchst Du es gesellig, vielleicht mit Musik in der richtigen Stimmung?

Ich brauche schon Ruhe und am besten kann ich arbeiten, wenn ich allein bin und keine anderen Termine oder Verpflichtungen habe. Am schönsten wäre ein Ort, der nur dem Schreiben gehört. Doch welcher Autor wünscht sich das nicht? Musik ist schon ein tolles Hilfsmittel, kann aber auch ablenken. Bei bestimmten Szenen kann sie aber wie ein Verstärker wirken und das nutze ich dann auch. 


 

 
Für meinen Teil, bin ich gegen eine Verfilmung der Königin – ich glaube diesen speziellen Zauber kann der beste Schauspieler der Welt nicht transportieren. Da gibt es sogar viele Bücher, die man lieber nicht ins Kino bringen sollte. Gibt es für Dich auch ein solches Buch? Etwas, das lieber auf dem knisternden Papier eines Buches bleiben sollte?

Das ist eine verdammt schwere Frage. Denn einige Bücher sind zu tollen Filmen geworden. Dann gibt es natürlich Filme, die ich hauen möchte, so schlecht sind sie gegenüber der Geschichte. Im Moment würde ich “Der Name des Windes” von Patrick Rothfuss nicht auf die Leinwand bringen. Aber da ich jemanden kenne, der sich damit auskennt, habe ich gehört, dass es es bereits umgesetzt wird. Das wird spannend. 

“Die Bücherdiebin” hätte auf ihren Buchseiten bleiben sollen, ebenso wie “Tintenherz”. Zum Glück, wurde die Idee “Bartimäus” von Jonathan Stroud zu verfilmen, nicht verwirklicht. Es bleibt eine schwierige Frage *grinst*


 

Oh, bei Tintenherz muss ich Dir aus voller Seele zustimmen! 🙂 Und Bartimäus lieber auch nicht, ich denke diese ganz eigene Dynamik wäre sehr schwer zu erreichen.

Ja, es gibt einfach Bücher, da würde der Zauber verloren gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Schon heute werden viele Filme mit Effekten überfrachtet und die Story dabei vernachlässigt. In Bartimäus steckt unheimlich viel davon. 


 

Schreibblockaden, Szenen-Hänger, Protagonisten, die tun was sie wollen – das gibt es, man weiß das. Und viele haben auch schon beschrieben, wie man eventuell wieder da raus kommt. Doch von Dir möchte ich gern wissen, was sie auslösen kann. Kündigt sich das an, gibt es Vorboten? Oder schwappt es über Dich herein wie eine eiskalte Welle von schäumendem Salzwasser?
Ich spüre es vorher. Und oft liegt es am Stress. Am Alltag, der mich aussaugt. Ich kann mich dann nicht an den Schreibtisch setzen und sofort wieder in die Story tauchen. Und manchmal merke ich, dass meine Figuren zurück in ihren Nebel treten. Das ist dann heftig, weil es vollkommen still wird ohne sie. Dann (und auch das ist in die blaue Königin eingeflossen), mache ich wirklich ein wenig Method-Writing. Rollenspiel mit Romanfiguren. Das klappt recht gut! Nur dabei sehen darf mich niemand. NIEMALS 😉 
Ha ha! Wieso, trägst Du dann voll Rüstung und schreibst mit einem Stift in der Form eines Schwertes?

*lacht* Nicht ganz. Aber ich habe ein Übungsschwert mit dem ich Bewegungen durchgehen kann und bis vor kurzem auch einen riesigen Wikingerschild. Den habe ich allerdings verkauft. Ich versuche mich wirklich in die Figuren zu versenken, auch wenn ich dabei manchmal ein kleines bisschen “übertreibe” 😉 


 

Hast Du Leichen im Keller? Also natürlich nur im übertragenen Sinne. Manuskripte, Charaktere, die schlummern und nach Deiner Meinung nie das Licht der Welt erblicken sollten? Und wenn ja, warum?

Hmm, ich habe zur Zeit 7 Projekte in Notizbüchern schlummern, einige davon nur mit wenigen Zeilen umrissen. Aber keines davon sieht wie eine Kellerleiche aus *lacht* Allerdings habe ich ein uraltes Skript, mein allererstes. Wenn ich darin lese, denke ich: Au Backe, gut, dass niemand das je zu Gesicht bekommen hat. Alles daran ist unausgegoren, die Sprache wie eine Überschwemmung und der Plot mehr eine Achterbahn mit Looping in jeder Kurve. Ganz schrecklich. *schüttelt sich* Aber ich spüre sofort, wenn eine Figur nicht funktioniert, besser, wenn sie nicht ehrlich ist. Dann kommt sie auf die Totenbarke. 


 

Wenn eines Deiner Werke abgeschlossen ist, gönnst Du dir dann eine kreative Pause? Wie sehr nimmt Dich das mit? Oder gibt es auch Projekte, die Dich fast dazu antreiben, ein neues zu Beginnen?

Das Schlimme ist, dass ich durchschreiben könnte, wenn ich noch 4 Klone hätte und einen Tag mit mindestens 76 Stunden. Es ist schon ein besonderer Moment, wenn ein Buch endlich fertig geworden ist, aber eine Pause? Nee, das kriege ich nicht hin, dafür ist mein Kopf zu prall gefüllt mit Ideen. Aber eigentlich wäre eine Auszeit durchaus vernünftig. Ich möchte nicht ausbrennen.


 

 
Bald hast Du die Reihe um Nimmerherz abgeschlossen, was erwartet uns Leser als nächstes?
Nimmerherz sollte ja eigentlich nur ein kurzer “Urlaub” werden. Anders geschrieben, anders umgesetzt, mehr wie ein Märchen gesponnen oder eine alte Saga, die am Feuer erzählt wird. Tja, ist wohl etwas länger geworden *lacht laut* Also auf jeden Fall geht es weiter mit TEOS, also mit Anevay & Robert. Da ist der dritte Band schon sehr weit fortgeschritten. Und auch diese Geschichte wird dann mit Band 4 enden. Sehr weit oben auf meiner Schreibliste liegt dann noch mein erster Krimi und eine Art Fortführung “Der blauen Königin”. Allerdings mit anderen Figuren und einem anderen Thema, welches sich aber wieder der Kunst widmen wird. Ich könnte jetzt noch eine halbe Stunde weiterquasseln, aber das solltet erst einmal reichen 🙂
Oh, keine Sorge. Wir lauschen Dir von Herzen gern. Und ich bin entzückt über das, was ich da gehört habe 😉

Ich hoffe, dass ich Euch weiterhin mit feinstem Seemannsgar überraschen kann. Denn das ist am Ende aller Pfade doch der schönste Moment 🙂 


 

 

Hier findet Ihr meine Rezension zum ersten Band von Nimmerherz: Roter Schnee wird fallen *klick*


 

Wie wichtig sind Dir die Bewertungen deiner Bücher? Es gibt Autoren, die sind da sehr empfindlich. Ist das bei Dir auch so? Mir würde es sicher auch an die Nieren gehen, wenn jemand mein Werk auseinander reißt.

Am Anfang waren die Rezensionen alles für mich. Sie waren schließlich das Feedback meiner ersten Leser. Und natürlich reißt es einen um, wenn man eine Breitseite abbekommt. Das wirkt echt nach, lässt Dich zweifeln, manchmal sogar verzweifeln. Mittlerweile bin ich da ziemlich entspannt. Ich kann es nicht allen recht machen und mein Schreibstil ist nun mal sehr eigen, aber dafür habe ich wenigstens einen 😉 Manche Rezensionen jedoch sollen einfach nur verletzten, runtermachen und einen in den Staub treten. Da stehe ich dann wirklich fassungslos davor und frage mich, was in den Köpfen der Leser nur los ist.


 

 
Angenommen ein sehr großer und etablierter Verlag würde bei Dir anklopfen und eines Deiner Bücher verlegen wollen – würdest Du dich darauf einlassen? Und warum?

Puhh, schwere Frage. Ich liebe meine Unabhängigkeit. Aber verdammt, es wäre eine Versuchung. Vor allem bei der Blauen Königin. Da wäre es ein Traum, wenn das übersetzt werden würde. Aber eigentlich bleibe ich lieber ein Freibeuter der Zeilenmeere 😉


 

 
Liest Du in Deiner Freizeit? Hast Du einen Lieblingsautoren, ein Lieblingsbuch?
Ich lese so oft es mir möglich ist. Mein SuB jedoch ist bald größer ein Leuchtturm. Ich würde gern mehr lesen, aber was sage ich dann meinen Lesern? Ein Buch, welches ich wahrhaft liebe, ist “Moby Dick” von Herman Mellville. Ich habe eine sehr alte Ausgabe meines Vaters aus den 1950ern. Das kann ich immer wieder lesen. Ein zweites ist “Wassermusik” von T. C. Boyle. Ich liebe Metaphern, Umschreibungen, wenn Zeilen wie Gemälde sind. So schreibe ich auch. Das mag allerdings nicht jeder.
Hast Du denn schon mal was von Mathias Malzieu gelesen? Er ist ein Meister der Metaphern und bildmalerischen Sprache 🙂
Nein, den kannte ich bis jetzt noch nicht. Aber ich habe mir mal eben “Die Mechanik des Herzens” bestellt und bin gespannt wie Bolle 🙂 Danke für den Tipp Teja!

Und wieder einen infiziert *hihi*


Insider. Einen nur für uns? Ganz exklusiv? 😉

Demnächst bin ich ein reiner Seemannsgarnknüpfer!!! 

Es war eine lange und schwierige Entscheidung, aber ich musste es einfach tun. Ab dann bin ich dort draußen auf dem Meer und muss meinen eigenen Weg finden. Deshalb habe ich meinen Firmennamen auch sorgfältig ausgewählt: 

Wild Way Books. <3

Wow, ein toller Name! Herzlichen Glückwunsch und mega viel Erfolg mein Lieber. Möge das geschriebene Wort Dich leiten 😉

Hab ganz lieben Dank! Ich hoffe, es wird eine aufregende und vorallem sehr lange Reise, die ich da vor mir habe 🙂


 

 

Was möchtest Du uns Lesern mit auf den Weg geben?

Seid Träumer, bleibt Träumer! Hört niemals auf damit!

Wunderschön, Erik.


Last but not least 
Meine 5 Speedies – kurz gefragt, kurz geantwortet
Tag oder Nacht?
Nacht
Süß oder salzig?
Süß
Chaotisch oder reinlich?
Chaot vom Feinsten.
Schnee oder Strand?
Das Meeeer natürlich 🙂
Klassisch oder Metal?

Oh, zum Schreiben Klassik.


Lieber Erik, das war ein inspirierendes und wirklich tiefgreifendes Interview. Ich danke Dir vielmals für Deine offene und sympathische Art. Es war wunderbar mit Dir am Feuer zu sitzen und Dir zu lauschen. Du bist jederzeit wieder willkommen in meinen heimeligen Hallen 🙂

Es war mir eine große Ehre, an Deinem Feuer zu sitzen, liebe Teja. Und ich bedanke mich, für Deine tollen aber auch intensiven Fragen 😉 Ich werde bestimmt wiederkommen, wenn sich am Horizont neue Geschichten aus dem Meer erheben und bereit sind, los zu segeln.


 

 

Das hat solchen Spaß gemacht, Erik Kellen schreibt nicht nur toll – er ist auch ein feiner Kerl. 🙂 Wer jetzt auf seine Werke neugierig geworden ist, der findet sie hier auf einen Blick *klick*


Loading Likes...

Blogtour zu *Quo – Die Dunkelheit hinter den Sternen* von Anja Berger

by , on
Apr 5, 2017
Herzlich willkommen zum letzten Tag unserer schönen Tour!
Eine Reihe toller Beiträge haben uns bis hierhin begleitet. Gestern waren wir bei BuchKatzen zu Gast und haben etwas über die Sprachen und Bräuche erfahren.
Heute darf ich Euch Anja Berger als Mensch etwas näher bringen. Wir haben kein klassisches Interview gemacht, wir halten es eher frisch, kurz und knackig 😉
Ach ja:
Ein Gewinnspiel gibt es für unsere fleißigen Tour-Teilnehmer natürlich auch noch 🙂
Was es da Feines zu gewinnen gibt und wie genau ihr daran teilnehmen könnt, erfahrt ihr unten in diesem Beitrag 😉
Ich wünsche Euch viel Spaß! 🙂

A N J A   B E R G E R  
A U T O R E N S T E C K B R I E F
Anja über sich
Wer ich bin? Da könnte ich gerade wieder philosophisch werden, denn, wer weiß das schon? Was ich mache, ist da etwas leichter. Ich versuche mein Leben so zu leben, dass ich niemanden störe, im besten Fall anderen nütze und Spaß dabei habe. Die Idee ist, mir morgens nochwohlwollend im Spiegel in die Augen sehen zu können und nichts … nun, sagen wir besser, wenig zu bereuen. 

Schreiben ist dabei ein sehr wichtiger Bestandteil. Da kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und ganze Welten entwerfen. Wobei ich es gar nicht unbedingt darauf anlege, aus der Realität zu flüchten, eher, neue Ideen dafür zu entwerfen. 

Wissenswertes über Anja 😉
Name: Anja Berger

Größe: Größer als Bilbo und kleiner als Hagrid.

Wohnort: Randlage Großstadt mit Dorfcharakter.

Haar- und Augenfarbe: Braun und Grün – ihr dürft jetzt raten, was was ist. Wobei … ihr habt das Foto …

Lieblingsessen: Spinatlasagne mit viel Knoblauch

Hobby: Außer dem Schreiben? Nahezu jede Handarbeit und Bastelei, wandern, reiten und fotografieren.

Das kann ich gar nicht leiden: Wenn jemand keinen Sinn für Humor hat.

Darauf möchte ich nie verzichten: Meine Freunde und die Familie.

Mein liebster Buch-Charakter: Momo

Das bewegt mich: Freude am Tun.

Hierbei schlafe ich ein: Regelmäßig beim Bahn- oder Autofahren. (Als Beifahrer natürlich)

Mein Motto: Alles geht mit Tee und Keksen besser!

Ein Zitat, das mich tierisch aufregt: „Wir sollten auch aus der EU austreten.“

Meine beste Eigenschaft: Geduld – gleich gefolgt von Tatendrang.

Da werde ich schwach: Schokolade! – Pfefferminzschokolade …

Wo ich schon immer mal hin wollte: Island! Ach … und Mittelerde!



Meine 5 Speedies – Kurz gefragt, kurz geantwortet

Licht oder Dunkel? Beides!

Grüne Wiesen oder das weite Meer? Meer.

Sarkastisch oder zynisch? Ironisch

Gesellig oder Still? Still.

Bunt oder Schwarzweiß? Bunt!


Wie haben wir uns kennengelernt?
Hier würde ich mich freuen, wenn Du kurz was dazu schreiben würdest, wie wir beide zusammen gekommen sind und was uns heute noch verbindet 😉

Ich habe dich über ein Autorenforum kennengelernt, glaube ich. Oder war das schon Facebook? Du hast auf jeden Fall die Erstversion meines Romans gelesen – also wirklich eine der allerersten Varianten – und mir Mut gemacht, dabei zu bleiben. Und das verbindet mich und diese Geschichte sehr stark mit dir. 

Insiderwissen
Hast Du ein Detail für uns zu Deiner Buch-Reihe, dass sonst keiner weiß?

Hmmm… Ja klar, ich weiß wie es ausgeht aber … Vielleicht folgendes: Leandar von Quo hat erst als nahezu Erwachsener Schreiben und Lesen gelernt. Die Fähigkeit lesen zu können, empfindet er seitdem als eines der größten Geschenke seines Lebens.

Von der Idee bis zur Veröffentlichung
Schön wäre es, wenn Du kurz schildern könntest, wie da der Werdegang war. Z. B. weshalb Du im Selfpublishing veröffentlichst, wie lange es gedauert hat etc.

Die Geschichte so hinzubekommen wie sie jetzt vorliegt, hat alles in allem bisher fünf Jahre gedauert. Da war zuerst die Idee, dann die Rohfassung, der Frust und die Phase des intensiven Schreibenübens. Dann Fassung zwei – eine gute Idee und plötzlich ein anderer Plot – Interessanter, spannender aber auch länger. Aus einem geplanten Buch wurde ein Trilogie-Konzept – das Üben und überarbeiten ging weiter … Dann Lektorat / Korrektorat / Cover … Band eins wurde veröffentlicht, als Band zwei (und große Teile von Band drei) bereits geschrieben waren, damit ich mit den Folgebänden nicht in Zeitdruck kommen würde.
Weshalb Selfpublishing? In der Tat wollte ich „früher“ immer zu einem Verlag. Dann allerdings habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und mich für das Selfpublishing entschieden. Warum? Ein Verlag setzt Fristen – Schreiben ist mein Hobby. Druck ist das Letzte, was ich dabei gebrauchen kann. Auch wollte ich wirklich meine Geschichte schreiben und nicht mit Vorgaben eines Verlages leben müssen. Ich mag es, z. B. bei der Covergestaltung mitzureden. Dafür beiße ich dann in den sauren Apfel selbst Cover, Lektorat und Korrektorat bezahlen zu müssen. Dass ich das tue, ist für mich keine Frage denn Qualität sollte keine Frage sein. Vielleicht wird es irgendwann einmal ein Verlag – wer weiß? – Doch momentan bin ich gerne Selfpublisher und suche nicht aktiv nach einem Verleger.
Ach, das hat Spaß gemacht. Meine Leser wissen: Ich liebe es, Autoren mit Fragen zu löchern 😉

G E W I N N S P I E L

1. Preis


1 Überraschungspaket
2. Preis
3×1 E-Book nach Wahl (Catron oder Quo) im Wunschformat


Was muss ich dafür tun?

Ihr könnte jeden Tag ein Los für diese genialen Gewinne sammeln. Heute müsste Ihr dazu nur die nachfolgende Frage von Anja Berger in den Kommentaren unter diesem Beitrag beantworten (bei wem das Kommentieren nicht funktioniert, der darf mir gern seine Antwort per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com schicken, nutzt bitte den Betreff “Quo”):

Anjas Frage für Euch:
Gibt es ein Szenario, eine Idee, oder irgendetwas anderes, von dem ihr immer schon einmal etwas in einem Buch lesen wolltet?
Viel Glück Euch allen! 🙂
Wer schnell noch mal alle Lose sammeln, oder einfach nur stöbern möchte, der darf gern unseren Blogtourfahrplan unter die Lupe nehmen 😉

31.03. 
01.04. 
02.04. 
03.04. 
04.04. 
05.04. 
06.04. Autorensteckbrief – Hier bei mir 🙂

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 06.04.2017 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.
Deine Frage an die Leser
Das ist für das Gewinnspiel, wer in den Lostopf hüpfen möchte, der muss ausnahmsweise mal Dir eine Frage beantworten 😉

Loading Likes...

Autoren-Interview mit Julia Dessalles zum Release der Gesamtausgabe von *Rubinsplitter*

by , on
Mrz 20, 2017
Es ist soweit!
Endlich gibt es von Julia Dessalless die Gesamtausgabe von Rubinsplitter “Funkenschlag & Tränenspur”! In dieser Woche wird sie unter dem Banner des Drachenmond Verlages erscheinen! 🙂 
Und weil sich ein Buch immer etwas schöner liest, wenn man etwas über den Autoren weiß, bekommt Ihr von mir ein exklusives Autoren-Interview mit Julia. Ich mag sie sehr gern und das tolle Gespräch mit Ihr macht sie noch viel sympathischer! 😉 
Ach ja – es gibt auf der Release-Party eine Menge zu gewinnen, also schaut doch mal vorbei *klick*
Viel Spaß Euch! 
I N T E R V I E W
Julia über sich

Ich bin Julia Dessalles, 35 Jahre alt, Kinderärztin (man nennt mich auch den Drachendoc) und Autorin. Mit meiner Familie (Söhnchen 3, Tochter 7 Monate, meinem französischen Mann und Islandpferd Piet) lebe ich an der französischen Grenze im Saarland. Bei uns zu Hause wird getanzt, gesungen und musiziert, wir lesen, malen und lachen, es ist immer was los, was mein Herz erwärmt. Ab und zu verschwinde ich für ein paar Stunden in meine phantastischen Welten, aber da geht es auch nicht unbedingt ruhiger zu 😉

Ich habe viele Talente, vor allem kann ich reden ohne jemals Luft holen zu müssen (es wurde schon vermutet, ich hätte Kiemen) und ich hab ein wahnsinnig dreckiges Lachen. Meine Gefühle sieht man mir direkt an, ich kann selten verbergen, was ich denke. Vor allen Dingen bin ich aber kreativ. Manchmal zu sehr. 
Und nun zu meinem tollen Gespräch mit Julia 
Hey Julia, mein Herz! Wie schön, dass Du auch zu mir an den Kamin kommst und Dir Löcher von mir in den Bauch fragen lässt. Nachdem mich Rubinsplitter so umgehauen hat, ist es mir eine Ehre! Aber ich kann Dich ja auch so furchtbar gut leiden 🙂
Hallo Teja, Mädchen mit dem schönen Namen (so haben wir uns kennengelernt, erinnerst Du Dich?) Super kuschelig bei Dir am Kamin. Ich liebe Feuer, vor allem, weil mir immer so kalt ist. *bibber* Ich freue mich, hier bei Dir zu sein.
Oh ja, ich erinnere mich. Ich habe Dir damals ein paar Bücher abgekauft. Nur durch Zufall habe ich dann herausgefunden, dass Du auch schreibst 🙂
__
Und Julia, wie aufgeregt bist Du? (die Standard-Frage^^) Ich meine da kommt ja nicht nur ein Buch neu heraus, nein es sind gleich beide Bände – und zwar zusammen in einem Buch! 
Ich bin sehr nervös, wie der Sammelband aufgenommen wird. Erstens, weil der zweite Teil schon noch einmal ganz anders ist, als der erste und zweitens, weil auch noch meine eigenen Illustrationen erstmals im Buch erscheinen. Ich hoffe sehr, dass die Leser sich genauso begeistern lassen, wie Du <3
Da bin ich eigentlich sicher, denn die Geschichte spricht für sich und Deine Zeichnungen sind klasse! Ich wünschte, ich könnte auch so zeichnen.
___
Wow, das Cover. Es ist ganz anders, düsterer. Für mich aber genauso treffend, was die Story angeht. Wie kam es dazu, dass Du ein anderes bekommen hast? Wie geht es Dir damit? Ich weiß, Du hast an den alten Covern gehangen.
Es war eine Entscheidung des Verlags, Rubinsplitter im neuen Gewand eine zweite Chance zu geben. Leider wurden mit dem ersten Cover nicht ausreichend Leser zum Kauf angeregt, wir erhoffen uns daher einfach mehr Aufmerksamkeit. Damit die Reihe nicht auseinander fällt, kam die Entscheidung zum Sammelband aus 1&2, sodass die Leser eine einheitliche Reihe im Regal stehen haben. Ich habe lange mit mir gekämpft, denn das erste Cover ist für mich die große Liebe gewesen. Aber ich bin nun unheimlich stolz auf mein Kopainski-Märchenbuch und glaube, dass es auf jeden Fall heraus sticht und ein sagenhaftes Cover ist.
__
Du bist ja nicht nur schreiberisch ein unheimlich kreativer Mensch. Du singst zum Beispiel. Welches ist Dein Lieblingsstück, das Du singen durftest? Hast Du vielleicht eine vertonte Kostprobe für uns?
Ich singe wirklich den ganzen Tag – und es ist offenbar vererblich. Mein Sohn singt (ganz bezaubernd auf “englisch”) und selbst meine Tochter (7 Monate) singt (bevorzugt morgens um 5) in den höchsten Tönen. Bei uns ist immer Musik im Haus, ich genieße das sehr. Mein absolutes Lieblingslied, das ich je singen durfte, war “Brazen” von Skunk Anansie. Ich habe ein winziges, uraltes, sehr mieses Handyvideo von einer Jamsession in unserem Proberaum … ob das jemand hören will? Ansonsten könnt ihr hier hören, wie ich (schlecht) Klavierspiele und rumkrächze … 😀 
Von wegen krächzen – hier habe ich zwei Kostproben für Euch ergattern können 🙂
Hier geht es zu den Videos *klick_1* und *klick_2*
__
Etwas, dass ich interessant finde – woher nimmst Du deine Energie? Für das Schreiben, das Leben, die Musik? Du bist ja auch Mama, wie bekommst Du das hin, was pusht Dich?
Meine frühere Band (die aus dem Proberaumvideo) hieß Livewire (Energiebündel). Ich glaube, sie hieß vor allem meinetwegen so 😀 Ich bin wirklich kaum tot zu kriegen. Meine Energiequellen sind: Kaffee, Schoki (in rauen Mengen) und Sport. Ich finde mein Leben gerade unheimlich spannend, es gibt so viel Neues jeden Tag, mit den Kindern, dem Pony, meinem Mann, meinen Geschichten … ich hab einfach Glück! Was mich pusht? Wenn ich mir was in den Kopf setze, mache ich es – und zwar ganz. Ich bin einfach dickköpfig ohne Ende. Und ich hab einen ganz tollen Mann, der mich in allem unterstützt.
__ 
Jetzt da beide Bände erscheinen – juckt es Dir in den Fingern da noch was dran rumzuschreiben, zu verbessern oder zu ändern? So eine Veröffentlichung hat ja immer was sehr Endgültiges 😉
Jein… also, ich habe mich halb zu Tode überarbeitet (und ich HASSE Überarbeitungen! Auf einer Höllenskala von 1-10 liegt Überarbeitung auf Platz 100!) und tatsächlich habe ich auch die Chance, noch ein paar Kleinigkeiten an Band 1 zu ändern, ergriffen. Aber dann muss man wirklich irgendwann mal loslassen können. Band 2 liegt jetzt schon recht lange beim Verlag und ich habe schon seit einiger Zeit nicht mehr reingeschaut. Heute habe ich ein Zitat gesucht und dachte an manchen Stellen wirklich: Das hab ich geschrieben? Echt jetzt? 🙂 Das ist dann wieder ein ganz cooles Gefühl.
__ 
Nach einem Lieblingsprotagonisten frage ich nicht gern, aber wen magst Du am wenigsten. Wer hat es Dir beim Schreiben so richtig schwer gemacht? Hast Du vielleicht sogar überlegt ihn ins Messer laufen zu lassen?^^
Uh. Das ist ja schwer. Rubys Mutter Yrsa. Sie ist wirklich eine grässliche Mutter und quält die arme Ruby unheimlich. Manchmal war ich sehr böse auf sie, aber da muss man als Autor eben durch. Natürlich hat auch Yrsa ihre Gründe … die ich selbstverständlich nicht verraten werde 😉
__ 
Was bringt die Zukunft, dürfen wir noch mehr aus Deiner Feder erwarten? Gibt es schon ein neues Projekt?
Also ja, natürlich kommen noch Band 3 und Band 4 in der Rubinsplitterreihe, wobei ich mit Band 3 schon in der Rohfassung fertig bin. Das ruht aber gerade etwas, weil ich nebenbei noch an NEX schreibe, einem urban fantasy-Roman. Außerdem habe ich einen Jugendroman ganz ohne Fantasy geplant. Und unter meinem Pseudonym Olivia LaFey gibt es ja auch noch sexy Lovestorys zu schreiben <3 . Es geht also immer weiter. 
__ 
Ich liebe Insiderwissen 🙂 Magst Du uns etwas verraten über Rubinsplitter, das sonst keiner weiß? 
Etwas, das sonst nur meine Schwester weiß, weil sie (wie so ziemlich an allem in diesem Buch und auch in meinem Leben) ursächlich beteiligt war:
Ali und Kai nannten sich ganz zu Beginn “die Krokodile” (damals sollte es noch ein Kinderbuch werden) und ihre Namen leiteten sich von Alligator und Kaiman her 😀 😀 😀 Ich weiß… Ich weiß… Aber Kai war damals auch schon ein Arsch. 
Wie genial! Wobei ich froh bin, dass es doch erwachsene Lektüre geworden ist 🙂
__ 
Hast Du ein Lieblingszitat aus Deinem eigenen Werk?
Jetzt hab ich ewig gesucht… ich mag viele Stellen so gern. Aber gut, ich entscheide mich (meine besondere Stärke!.Nicht. Ich bin sowas von Entscheidungs-unfreudig!!!)
“Kais Herzenslied tanzte durch ihren Körper. Wie kleine Funken explodierten die Noten in ihr, brachten ihr Herz zum Rasen und verdrängten die Angst.”
Das ist wirklich schön, Liebes! 
__ 
Möchtest Du Deinen Lesern etwas mit auf den Weg geben?
Ich schreibe immer denselben Satz vorne in meine Bücher hinein: Ich wünsche Dir Flügel aus Phantasie. Das ist mein voller Ernst. Die Phantasie kann einem so viel schenken, Reisen in fremde Länder, man hasst und liebt, man fliegt und fällt, ist größer und kleiner, als man ist … ich wünsche Dir und jedem Leser Flügel aus Phantasie – und die Kraft, an sich selbst zu glauben.
__ 
So, last but not least 🙂 
Meine 5 Speedies: kurz gefragt – kurz beantwortet 
Hell oder Dunkel? 
Dunkel 
Schnell oder langsam? 
Schnell 
Hund oder Katze? 
Hund 
Meer oder Berge? 
Meer 
Schrill oder dezent? 
Schrill 
Ich finde die Antworten auf meine kleinen Fragen immer aufs Neue wahnsinnig interessant 🙂 
__ 
Oh, so spät schon? Wie die Zeit bei guten Gesprächen immer rennt! Julia, es war mir ein Fest. Du darfst gern wieder kommen 😉 Ich freue mich wirklich wahnsinnig auf Band 2 und wie es weiter geht. Ich hoffe Du hattest ebenso viel Spaß wie ich!? 
Teja, es war herrlich, mit Dir zu plaudern. Ich habe mich selten so gut amüsiert. Tolle Fragen! Wenn ich wiederkommen darf, freue ich mich riesig! Danke, für die schöne Zeit mit Dir! 
__ 
Wenn es Euch so gut gefallen hat wie mir, dann schaut doch mal bei der Release-Party vorbei – Julia wird sich bestimmt sehr darüber freuen! 🙂 
Alles Liebe
Eure Gwynny
Loading Likes...

Die Zeitenwanderer-Chroniken – Interview mit der Autorin Karoly Ciseau

by , on
Feb 19, 2017

Hallo Ihr Lieben,

Ihr erinnert Euch doch sicher an die mysteriösen Textschnipsel, die zusammen mit einem Medaillon bei mir angekommen sind, oder? Ich habe die Verfolgung aufgenommen und mir die Autorin geschnappt. Sie erzählt uns ein wenig über sich und Ihr Projekt “Die Zeitenwanderer-Chroniken” 🙂

Gewinnspiel
Und was natürlich ganz wichtig ist, nach dem Interview findet Ihr ein Gewinnspiel! Die liebe Karolyn hat uns da etwas ganz tolles organisiert und würde gern jemandem von Euch eine Freude damit bereiten – also lest diesen Beitrag bis zum Ende, es lohnt sich 🙂

K A R O L Y N   Ü B E R   S I C H

Ich wollte schon früh Schriftstellerin werden, wie die Poesiealben meiner Kindheitsfreunde beweisen. Vielleicht, weil man mit Büchern so wunderbar in fremde Welten eintauchen kann. Das Reisen spielt auch jenseits des gedruckten Wortes für mich eine wichtige Rolle. Nach meinem Studium in Germanistik und Philosophie war ich unter anderem in Irland, England, Frankreich und Thailand unterwegs. Wenn ich nicht gerade auf Reisen bin, lebe ich mit meinem Verlobten im beschaulichen Niedersachsen. Zu meinen aktuellen Projekten gehören – neben dem Schreiben der Zeitenwanderer-Chroniken – das Renovieren einer alten Wassermühle und die Vorbereitungen für meine Hochzeit. 🙂 

Mit den Zeitenwanderer-Chroniken erzähle ich eine Geschichte in sieben Bänden, die mir schon lange Zeit im Kopf herumgeistert. Jeder Band spielt in einem anderen Land und in einer anderen Zeit. Die einzige Konstante sind die beiden Hauptfiguren Alison und Gregor, deren Schicksal auf mysteriöse Weise miteinander verflochten ist.
D A S   I N T E R V I E W 
Hallo liebe Karolyn, wie schön, dass Du zwischen Deinen Reisen und dem eifrigen Schreiben ein wenig Zeit für uns gefunden hast 🙂 Du machst es ja gerade sehr spannend, so kurz vor Deiner Veröffentlichung von „Die Zeitenwanderer-Chroniken: Gefangen“.
Hallo. Ich freue mich, dass ich Euch ein bisschen was über meine Zeitenwanderer-Chroniken berichten darf. 🙂 Normalerweise lädt man als Selfpublisher ja klammheimlich sein Buch hoch und hofft und zittert dann, dass es auch gelesen wird. Jetzt habe ich bereits im Vorfeld einige Leute, die mit mir gemeinsam „hibbeln“ und sich auf die Veröffentlichung freuen. Das ist sehr schön!
__
Da sind dann also 60 Abschnitte aus der Zeitenwanderer-Kurzgeschichte „Das Medaillon“ an insgesamt 30 Blogger raus gegangen, inklusive mir 🙂 Eine großartige Sache, verbunden mit viel Arbeit. Wie kam es zu dieser Idee?
Ich gebe zu, ich bin ein echtes Spielkind. Ich liebe Krimidinner, Room Escapes, Schnitzeljagden und all solche Sachen. Und ich dachte mir: Warum schicke ich zum Buchstart nicht einige Blogger auf eine virtuelle Schnitzeljagd? Mein Verlobter hat mir beim Basteln der Medaillons geholfen und meinte zu mir: „Das ist definitiv das Verrückteste, was du je gemacht hast.“ Und ich war mir natürlich auch nicht sicher, ob die Aktion gelingt und genügend Blogger mitmachen. Aber jetzt bin ich ganz überwältigt von all dem Rücklauf und den netten Kontakten, die sich dadurch ergeben haben.
__
Was ja eigentlich noch viel wichtiger ist – was hat es damit auf sich? Liest man Abschnitt 1+2, so hat man zumindest eine Ahnung, was es mit dem beiliegenden Medaillon auf sich hat 😉
„Das Medaillon“ spielt im antiken Rom und handelt von Helena, einer jungen Frau, die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Sie hat immer auf eine Liebesheirat gehofft, doch nun scheint sie sich in eine arrangierte Ehe fügen zu müssen. Das Medaillon, das sie bei sich trägt, zeigt ihren Ururgroßvater – jenen Mann, über den die Frauen in ihrer Familie noch heute sprechen. Denn er heiratete einst aus Liebe. Helena glaubt ihr Schicksal schon besiegelt, als sie am Abend vor ihrer Hochzeit einen Mann trifft, der jenem auf dem Medaillon zum Verwechseln ähnlich sieht. Gregorius. 
__
Gregorius, ich bin jetzt wirklich neugierig. Magst Du uns etwas zu ihm sagen? 
Insgesamt erscheinen zu den Zeitenwanderer-Chroniken im Februar drei eBooks – zwei Kurzgeschichten und Band 1 „Gefangen“. In allen drei Geschichten taucht Gregorius oder Gregor auf. In „Das Medaillon“ begegnet er Helena im alten Rom, in „Gefangen“ entführt er die Zeitreise-Studentin Alison ins 14. Jahrhundert in Irland und in „Maskenball“ begegnet Alison ihm auf einem Maskenball in Venedig im 18. Jahrhundert. Die Frage, die sich natürlich aufdrängt, ist: Wie ist das möglich, wo doch anderthalb Jahrtausende zwischen dem Ereignis im alten Rom und dem in Venedig liegen? Ist Gregor auch ein Zeitreisender? Oder hat er ein ganz anderes Geheimnis? Aber das werde ich hier noch nicht verraten. 😉

Schade eigentlich, aber wir wollen die Leser ja auch nicht spoilern 😉
__
Es gibt ja zwei Kurzgeschichten zu den Zeitenwanderer-Chroniken. „Maskenball“ ist bereits erschienen und „Das Medaillon“ wird noch veröffentlicht. Muss man das Hauptbuch lesen, um sie zu verstehen?
Mir war beim Schreiben wichtig, dass beide Kurzgeschichten für sich stehen, abgeschlossen sind und man sie völlig ohne Vorwissen lesen kann. Ich möchte den Lesern vorab schon die Möglichkeit geben, in die Zeitenwanderer-Chroniken reinzuschnuppern und die beiden Hauptcharaktere, Alison und Gregor, kennenzulernen. Deswegen wird es „Das Medaillon“ und „Maskenball“ zum Romanstart auch für kurze Zeit kostenlos geben.
Das ist ja toll! 
__
Was hat Dich zu dieser Story inspiriert? Oft sind es ja sogar ganz alltägliche Dinge, wie eine Taschenuhr oder dergleichen, die den Funken schlagen.
Bei mir war es eher so, dass mehrere Sachen zusammenkamen. Ich bin ein riesiger Serienjunkie (von „Doctor Who“ über „Outlander“ bis hin zu alten „Buffy“-Folgen). Ich liebe es, mich über einen längeren Zeitraum mit Charakteren zu beschäftigen und immer wieder in deren Welt einzutauchen. Das wollte ich auch mit meinen Zeitenwanderer-Chroniken erreichen. Schon ganz früh hatte ich Gregor als Hauptcharakter vor Augen – eine dunkle, geheimnisvolle Figur mit einer rätselhaften und tragischen Vergangenheit, die immer wieder an verschiedenen Orten und in verschiedenen Zeiten in der Geschichte auftaucht. Dieser Wechsel von Raum und Zeit war für mich beim Schreiben natürlich besonders reizvoll. Mein zweiter Roman spielt im Frankreich des 16. Jahrhunderts, ein ziemlicher Gegensatz zum mittelalterlichen Irland. Und trotzdem wird die Geschichte um Alison und Gregor hier konsequent weitergesponnen.
Oh man, genau meine Wellenlänge, wie es scheint. 🙂 Aber das trifft sicher auch den Nerv vieler meiner Leser 😉
__
Hast Du für die Leser einen Blick hinter die Kulissen, etwas, das sonst keiner weiß über die Zeitenwanderer-Chroniken?
Die Geschichte der Zeitenwanderer-Chroniken wird groß, richtig groß. Ich habe sie über sieben Bände geplant und die ersten 80 Seiten von Band 2 stehen schon. Zwar hat „Gefangen“ eine abgeschlossene Handlung, aber es gibt auch einen übergreifenden Handlungsstrang, der sich nach und nach zusammenfügen wird. Und ich glaube, wenn man alle Bände fertig hat, wird man die Reihe nochmal lesen und mit völlig anderen Augen sehen können. Oder mit anderen Worten: Auf die Leser warten einige große Geheimnisse und eine epische Liebesgeschichte. 😉
__
Du reist ja sehr viel, ist diese Geschichte denn auch auf Reisen entstanden?
Auf jeden Fall haben die Länder, die ich bereist habe, einen wichtigen Teil zu den Zeitenwanderer-Chroniken beigetragen. Gerade Irland und Venedig haben bei mir viele bleibende Erinnerungen hinterlassen, die in die Geschichte eingeflossen sind. Geschrieben habe ich allerdings zuhause an meinem Schreibtisch. Da bin ich ein Gewohnheitstier und brauche meinen Milchkaffee, eine Kerze und Filmmusik. 😀

Das kann ich gut verstehen, ich kann auch nur zu Hause und in aller Ruhe schreiben. Und es muss wirklich still sein, auch keine Musik, da bin ich eigen 😉
__
Gibt es etwas, das Du Deinen Lesern durch diese Story mit auf den Weg geben möchtest?
Das klingt jetzt ganz furchtbar schnulzig, wenn man es in Worte fasst, aber die Kernaussage meiner Zeitenwanderer-Chroniken ist vermutlich: Wahre Liebe überdauert Raum und Zeit. 🙂

Schnulzig schon, aber schön 🙂
__
Hast Du ein Lieblingszitat aus Deinem eigenen Werk?
Oh, das ist schwer. Da gibt es einige, aber die würden viel zu viel über die Story verraten. Aber wie wäre es mit einem Zitat aus „Das Medaillon“?

»Es gibt eine alte Legende in meiner Familie. Wie feines Garn wird sie behutsam gesponnen. Meine Großmutter gab sie an meine Mutter weiter, meine Mutter an meine älteste Schwester und meine Schwester an mich. Und wenn die Zeit reif ist, werde ich meiner Ältesten das Medaillon ihres Urururgroßvaters in die Hand legen und ihr eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von einem Mann, der fest an eine einfache Wahrheit glaubte: dass das Herz begehrt, was es eben begehrt.«

Gut gewählt, ich habe direkt mal Gänsehaut bekommen!
__
Liebe Karolyn, es war mir eine Freude! Nicht nur ich, bestimmt auch meine Leser sind nun sehr gespannt auf „Gefangen“! Lieben Dank für Deine Zeit und das wundervolle Gespräch 🙂
Ich danke Dir für die wunderbaren Fragen! Das hat großen Spaß gemacht. 🙂 Und wer jetzt immer noch nicht genug von mir hat, kann mich gerne auf meiner Homepage oder meiner Facebook-Seite besuchen:
___
Ok, ich habe keine Ahnung wie Ihr darüber denkt, aber ich bin jetzt wirklich neugierig auf diese Reihe! Oh man, mein Stapel ungelesener Bücher steigt mir noch bis in den Himmel ^^

G E W I N N S P I E L
Hier also der tolle Gewinn, den Ihr direkt von Karolyn zugeschickt bekommen könntet.

1x eine Tasche passend zum Buch plus Kärtchen

Was muss ich dafür tun?
Beantwortet mir einfach folgende Frage in den Kommentaren unter diesem Post:

– Wie viele Bände sollen die Zeitenwanderer-Chroniken am Ende haben?

Wer hier nicht kommentieren kann, der darf mir auch gern an gwynnys.lesezauber@gmail.com eine Mail schicken. Betreff: Zeitenwanderer

Ich wünsche Euch viel Glück! 🙂

Alles Liebe
Eure Gwynny

Teilnahmebedingungen

* Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
* Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
* Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
* Als Teilnehmer  öffentlich genannt zu werden.
* Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
* Das Gewinnspiel wird von der Autorin veranstaltet.
* Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
* Das Gewinnspiel endet am 25.02.2017 um 23:59 Uhr.
* Ausgelost wird am 26.02.2017

Loading Likes...