REZENSION: “Weltenamulett: Das Erbe der Trägerin” – Ann-Kathrin Karschnick

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Mai 15, 2018

Wieso ich?
Ich bin so einer Aufgabe nicht gewachsen.
Einen König retten.
Der hat doch bestimmt Wachen und Soldaten.
Ich bin siebzehn, kann nicht kämpfen und bin auch nicht sonderlich schlau.
Geschweige denn von einer radioaktiven Spinne gebissen worden.
Ich sollte nicht mit dem Amulett reisen.
Genau, am besten packe ich es zurück auf den Dachboden.
Wenn ich es erst einmal los bin, kann es niemandem mehr schaden …
Aus “Weltenamulett: Das Erbe der Trägerin” von Ann-Kathrin Karschnick

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REZENSION: “Wünsch Dir was, Buch 2: Misaya” – Kirsten Storm

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Mai 5, 2018

Meine Güte, die Polizei. Ich kann nur hoffen, dass die meine Alibi-Geschichte schlucken.
Die Wahrheit wäre denkbar ungeeignet:

Ich war in einer anderen Welt.
Ich wurde in einem magischen Palast gefangen gehalten,
wo es Elben, Zauberer und Einhörner gibt.
Na gut, jetzt habe ich ein bisschen geflunkert. Die Einhörner sind ausgestorben.

Ja klar. Dann könnte ich mich gleich selbst einweisen lassen.
Aus “Wünsch dir was: Misaya” von Kirsten Storm

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REZENSION: “Sirenengesang” – Isabelle Wallat – Tagträumer Verlag

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Mrz 1, 2018
>> Er würde Leyla auf keinen Fall sterben lassen, 
auch wenn er dafür einen Pakt mit dem Teufel eingehen musste. 
Ein ungutes Gefühl sagte ihm, 
dass er das schon sehr bald würde tun müssen. <<
Aus Sirenengesang von Isabelle Wallat
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REZENSION: “Wien, Stadt der Vampire” – Fay Winterberg – ASP Verlag

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Jan 11, 2018
<< Allerdings musste man zugeben, dass eine Stadt,
deren Department für Gerichtsmedizin sich schon seit Jahrzehnten in der Sensengasse befand,
nur als makaber zu bezeichnen war. >>
Aus „Wien, Stadt der Vampire“ von Fay Winterberg
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Rezension: “161011: Befreiung” von Aurelia L. Night aus dem Tagträumer Verlag

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Jul 24, 2017
Du bist mehr als die Summe Deiner DNA – Du bist, was Du tust!

FAKTEN
Das Buch „161011: Befreiung“ von Aurelia L. Night ist im März 2017 im Tagträumer Verlag erschienen. Es ist mindestens ein Folgeband in Planung. Das Buch ist als Print und eBook erhältlich.
KURZMEINUNG
Für einen Vampirgeschichten-Skeptiker wie mich eine gelungene Überraschung. Humor, Spannung und das nötige Drama sorgen für gute Unterhaltung!
KLAPPENTEXT
Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten?

Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben, in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren, denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt, muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …
SCHREIBSTIL/ CHARAKTERE
Ich bin sehr vorsichtig, wenn es um Romane mit Vampiren geht. Ich wurde fast immer enttäuscht. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die mich immer wieder einen Versuch wagen lassen. Und zu diesen Ausnahmen darf ich nun 161011 von Aurelia L. Night zählen. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert, die Wortgefechte haben Witz und können aber auch ernst und tief greifender sein. 
Natürlich wurde auch hier das eine oder andere Klischee bedient, aber das war nur halb so schlimm. Außen rum war es stimmig. Der Lesefluss hat gepasst, denn die Geschichte konnte mich fesseln. Ich mag den Schreibstil von Aurelia L. Night. Er ist nicht zu hochtrabend, aber auch nicht stupide. So kann man einfach mal lesen und in die Story abtauchen. Ich liebe vor allem die geschliffene Sprache. Aber es muss auch mal etwas geben, dass schlicht angenehm unterhalten kann. Es gibt davon einfach zu wenig. Darum freue ich mich hier besonders darüber.
Vieles wurde aufgeklärt im Laufe der Geschichte, aber es gibt noch viele Lose Enden – vor allem das Ende an sich 😉 Darum bin ich erleichtert, dass ein weiterer Band in Planung ist. Sonst wäre das äußerst unbefriedigend für mich.
Die Atmosphäre ist passend und hat Spannung, Drama und Charme zu bieten. Die Beschreibungen sind sehr eingängig und ermöglichten es mir, mich noch tiefer in die Story ziehen zu lassen.
Die Charaktere haben sich gegenseitig ergänzt. Wir hatten übervorsichtig, draufgängerisch, liebevoll und abwehrend. Das alles zusammen ergibt ein stimmiges Gefüge, welches die Geschichte stützt. Die Gedankengänge waren für mich manchmal etwas widersprüchlich, es hat im Ganzen jedoch nicht geschadet.
MEIN FAZIT
Eine ehrliche Erleichterung für mich, dass mich dieses Buch so gut unterhalten konnte. Es macht mir Hoffnung, dass es noch Vampirgeschichten gibt, die mir gefallen. Vielen lieben Dank dafür, liebe Aurelia L. Night. Mit Charme, Witz und Spannung wird man bestens unterhalten. Hier passt einfach die gesamte Mischung und bereitet Freude beim Lesen, macht Lust auf mehr. Eine gern gegebene Lese-Empfehlung 🙂
MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es 4 von 5 Zahnrädchen.
©Teja Ciolczyk, 24.07.2017
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Rezension zu “Among the Stars: Liebe wie im Film” von Samantha Joyce aus dem Goldmann Verlag

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Jul 6, 2017

Man muss nicht alles hören, um alles fühlen zu können…

FAKTEN
Das Buch „Among the Stars: Liebe wie im Film“ von Samantha Joyce ist am 19.06.2017 unter dem Banner des Goldmann Verlags erschienen. Es ist als Print und eBook erhältlich. Es handelt sich um einen Einzelband.

KURZMEINUNG
Sei stets Du selbst, verstecke Dich nicht und sei ehrlich mit denen, die Du Liebst. Mit Einschränkungen kann man Leben, man muss sich nicht unterkriegen lassen! Diese wunderschönen Botschaften werden hier unter Witz, Romantik und Tragik an den Leser weitergegeben.

KLAPPENTEXT
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?
SCHREIBSTIL/ CHARAKTERE
Ich bewundere Samantha Joyce ehrlich dafür, wie wunderbar unverblümt und doch leicht sie das Thema mit Einschränkungen aufgegriffen hat. Dass Elise gehörlos ist, wird zwar immer wieder thematisiert, doch nicht so, dass man Mitleid empfinden muss. Vielmehr macht es Mut und Hoffnung. Sie räumt mit vielen Vorurteilen auf. Schon allein dafür mag ich das Buch.

Angesprochen hat mich auch, dass sie sich mit den negativen Seiten der Pseudonyme beschäftigt hat, wie sehr so ein Alias nach hinten losgehen kann. Samantha Joyce spricht also in kurzer Zeit viele Dinge an, die wichtig sind. Über die man nachdenken kann und sollte. 
Die Charaktere sind herrlich. Alle auf ihre Art liebenswert bis ekelhaft. Elises Entwicklung fand ich authentisch. Die Autorin hat uns auf ihre Reise mitgenommen und man durfte an Elises Gefühlswelt teilhaben. Mein Liebling ist der Cowboy – ein echtes Herz und wäre sicher mein Typ 😉
Reggie ist eine Freundin, wie man sie sich wünscht und dann gibt es noch Veronica. Über sie darf ich leider nicht viel sagen, denn dann würde ich spoilern 😉 Ich verrate nur, dass ich sie absolut nicht ausstehen kann!
Das Charaktergefüge passt und könnte so aus dem echten Leben stammen. Natürlich sind hier vier bis zehn Klischees verbaut, aber das stört mich nicht. Sie passen hier rein und runden ab. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die ihren Schwerpunkt gar nicht so doll auf der Liebelei hat, wie man erst denken mag. Das Ganze geht tiefer, man muss nur zwischen den Zeilen lesen.

MEIN FAZIT
Eine gelungene Mischung aus Alltag, Tragik, Liebe, Romantik und Witz. Ernste Themen wunderbar aufbereitet und doch unverblümt weitergegeben. Es ist nicht alles neu an dieser Story, aber sie ist schön umgesetzt. Da ich gern Bücher lese, bei denen man ein wenig hinter die Fassade schauen kann, gebe ich hier gern eine Lese-Empfehlung raus.

MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es 4 von 5 Sternchen.
©Teja Ciolczyk, 06.07.2017
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