Vom Lesen und Schreiben: Eine kleine Eigentherapie

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Mai 21, 2018

Wir alle lieben das Lesen, manche auch das Schreiben. Doch aus welcher Intention heraus tun wir das? Ist es die pure Langeweile, der Unwille, uns mit den eigenen Gedanken zu beschäftigen? Nutzen wir es als Zuflucht, oder pure Flucht vor der Realität?

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REZENSION: “Weltenamulett: Das Erbe der Trägerin” – Ann-Kathrin Karschnick

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Mai 15, 2018

Wieso ich?
Ich bin so einer Aufgabe nicht gewachsen.
Einen König retten.
Der hat doch bestimmt Wachen und Soldaten.
Ich bin siebzehn, kann nicht kämpfen und bin auch nicht sonderlich schlau.
Geschweige denn von einer radioaktiven Spinne gebissen worden.
Ich sollte nicht mit dem Amulett reisen.
Genau, am besten packe ich es zurück auf den Dachboden.
Wenn ich es erst einmal los bin, kann es niemandem mehr schaden …
Aus “Weltenamulett: Das Erbe der Trägerin” von Ann-Kathrin Karschnick

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REZENSION: “Die Seelenlicht Chroniken: Yven & Dajana” – Katrin Gindele – Tagträumer Verlag

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Mai 10, 2018

»Es ist, als würde mich ein innerer Zwang daran hindern,
als wären wir durch ein unsichtbares Seil aneinandergefesselt.«
Meine Worte erschreckten mich, aber genau das war es,
was ich in diesem Augenblick fühlte.
Ich konnte ihn nicht verlassen, selbst wenn ich wollte.

Aus „Die Seelenlicht Chroniken: Yven & Dajana“ von Katrin Gindele

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BLOGTOUR: “Wünsch dir was” – Kirsten Storm – Glücks-Chimäre

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Mai 9, 2018

Schön, dass Ihr da seid!

Ich heiße Euch herzlich willkommen zum 6. Tag unserer Blogtour zu Kirsten Storms “Wünsch dir was”-Reihe.

Gestern habt ihr die News aus Cupiditas erhalten, heute darf ich Euch das Märchen 😉  von der Glücks-Chimäre erzählen. Morgen geht es dann bei der lieben Bibilotta und dem Fischernetz weiter. Den genauen Blogtourfahrplan findet Ihr noch mal am Ende des Beitrages. Und vergesst nicht, dass es auch etwas tolles zu Gewinnen gibt – mehr dazu unter dem Beitrag 🙂


 

Glücks-Chimäre

Die Glücks-Chimäre

Des einen Freud, des andern Leid,
hier ein Fall, da ein Verfehlen,
doch wem dient es zu Heiterkeit?
Lasst mich euch davon erzählen.

Nicht Katze ganz, auch nicht ganz Wurm,
nicht wirklich fest zum Greifen,
ihr freches Lachen lässt euch knurrn
und Ärger in euch reifen.

Sie wählt bedacht, was Glück ihr bringt,
strebt stets nach eurem Pech,
denn was Euch leidet sie beschwingt,
wisst ihr von wem ich sprech?

Ja wisst ihr’s denn noch immer nicht,
nur ein Wesen kann es sein,
dann bring statt Dunkel ich Euch Licht,
schenk reinen Wein Euch ein.

Das Wesen, das halb Katze ist,
gereicht es mir zur Ehre,
das statt in Geld in Glück euch misst –
ganz klar, ist die Chimäre!

Drum wenn ihr den Katz-Wurm erkennt,
so ist es besser, glaubt mir,
wenn ganz schnell ihr von dannen rennt,
von dort weg bis nach hier.

Wenn einmal angefasst das Ding,
ihr werdet nie mehr froh,
weil euer Glück dann einfach ging,
und wohnt nun anderswo.

Bei der Chimäre wird es bleiben,
zurück bleibt ein Debakel,
drum musst ich euch das schnell mal schreiben,
denn stetes Pech wird schnell zum Makel.

©Teja Ciolczyk, 08.05.2018


Eine kleine Fanfiction – mein Märchen der Chimäre

Mein Tag war eine Katastrophe – eine nicht enden wollende Verkettung der ungünstigsten Ereignisse. Der Showdown von „Murphys Law“, mein persönliches Vortor zur Hölle!

Nun sitze ich hier, in meinen Haaren klebt Kuhmist, mein Kleid ist zerrissen, die teuren Lederschuhe haben einen Absatz weniger, und von meiner Laune fange ich gar nicht erst an. Nun werdet ihr euch sicher fragen, wie ich in dieses Schlamassel hineingeraten bin, oder?

Aus dem Hintergrund ertönt ein schadenfrohes Kichern.

Wisst ihr, meine Mutter hat mich ja stets gewarnt. Eigentlich schon, als ich noch in meinen kleinen Babysöckchen steckte. Ich habe es noch deutlich im Ohr:

„Kind, bei aller Liebe. Sie mag dir wie das kuscheligste und liebste Wesen auf der Welt vorkommen. Doch darfst du sie nie berühren! Diese kurze Freude würdest du für den Rest deines Lebens bereuen. Wirklich, sie sind gemein und hinterlistig. Alles was ihr Glück bereitet, trägt zu deiner eigenen kleinen Tragödie bei. Erinnerst du dich noch an Onkel Hernibert? Bei dem war es …“

Ok, ich gebe zu, da habe ich stets abgeschaltet. Ich meine ehrlich, wer konnte denn auch wissen, dass der Ausgang von Onkel Herniberts oller Geschichte so wichtig hätte sein können? Tja, heute habe ich sie mir endlich einmal angehört – zu spät.

Ein beinahe süffisant klingendes Schnurren ertönt irgendwo im Gebüsch.

„Komm schon raus, du Mistvieh! Kannst dich ruhig zeigen. Jetzt ist es eh rum“, missmutig sacke ich noch ein wenig mehr in mich zusammen – falls das überhaupt möglich ist. Während ich den Kopf so weit hängen lasse, wie es geht, fällt mir eine wundervoll widerlich duftende Strähne meines nun kackbraunen Haares ins Gesicht. Super.

„Weißt du, so gefällst du mir richtig gut. Ich meine, sauber und ordentlich kann doch jeder. Aber mit Kuhdung im Haar, da machst du echt was her.“ Die nervtötende und glückverschlingende Chimäre kringelt sich vor Lachen. Und wenn ich sage, dass sie sich kringelt, dann meine ich es auch so!

“Willst du den lieben Leutchen nicht erzählen, wie wir uns kennengelernt haben? Es war an einem wundervollen Morgen…“, mit einer unflätigen Geste unterbreche ich den Quälgeist und bringe ihn – mal wieder – zum Grinsen. Scheinbar bin ich nur für seine persönliche Unterhaltung da.

„Na schön, ich erzähle. DU schweigst. Das ganze Debakel ist auch so schon peinlich genug.“, resignierend seufze ich und hole tief Luft.

Denn wisst ihr, was ich euch jetzt erzählen werde, das trägt weder dazu bei mich zu rühmen, noch zeugt es von meiner Intelligenz. Damit es nicht ganz so real wird, durch die Erzählung, halte ich es wie ein (Schauer)Märchen:

Eines schönen Tages, da ging eine holde Maid des Weges. Im Gepäck hatte sie das erhebendste Glücksgefühl der Welt. Sie wollte ihren Jungen treffen. Ein kleines sittliches Treffen, im Beisein seiner Eltern.

„Von wegen, ein geheimes Stelldichein hattest du geplant. Belauscht habe ich euch, ihr dreisten Biester“, mit einem herausfordernden Zwinkern schwebt die Chimäre klugerweise ein paar Meter von mir weg.

„Ruhe, Wurm! Sonst…“

„Ich bin eine Glücks-Chimäre, wenn ich bitten darf!“, echauffiert sich der Quell meines Unmutes. Er bringt es tatsächlich fertig, seine Vorderpfoten in die Hüften – oder seinen Wurmleib – zu stemmen.

Mein Entschluss steht – ich werde das Biest schlicht ignorieren – klappt bei meiner kleinen Schwester schließlich auch. Wo war ich? Ach ja:

Das Glück in ihrem Herzen tragend, sah die holde Maid am Wegesrand ein armes kleines Kätzchen liegen. Starr vor Schreck wurde sie, als sie sah, dass dem Kätzchen der Hinterleib fehlte.

Es maunzte so herzzerreißend, dass dem Mädel die Tränen in großen dicken Tropfen aus den Augen liefen. Wer sollte ein solch unschuldiges Geschöpf nur so schändlich und brutal behandeln?

Nicht ahnen konnte das arme Kind, welch böser Streich ihr gespielt wurde. In all ihrem Mitgefühl war es für sie selbstredend, dass sie sich der Obhut dieses armen Wesens annehmen würde.

„Von wegen! Alles gelogen! Unrühmliches Weibsbild. Liegen lassen wolltest du mich, denn dein Liebhaber hat auf Dich gewartet.“

„Warte du nur, du Ausgeburt meiner Albträume!“ Knapp entwischt sie meinem Schuh, der sie leider um Haaresbreite verfehlt. Tief durchatmen – ich schaffe das. Jedenfalls:

Gerade wollte das Mädchen Hilfe holen damit das Kätzchen auch bald die richtige Behandlung bekäme da schrie das kleine Wesen noch einmal so steinerweichend auf, dass sich die Maid zu ihm hinabbückte, um es tröstend zu streicheln.

Welch böse Hintertücke, welch furchtbares Schicksal das arme Mädel nun erwartete. Kaum hatte sie das scheinbar arme Fellknäuel berührt, da offenbarte sich auch schon sein rechtes Wesen. Als Glücks-Chimäre stellte es sich vor, bedankte sich artig, dass es nun ihr Glück haben dürfte und verneigte sich mit einem boshaften Grinsen.

Zu spät war der Maid ihr Fehler offenbart worden. Vor Verzweiflung weder ein noch aus wissend, flehte es die Chimäre an, sie solle sie aus ihrem üblen Bund entlassen – sie würde auch alles dafür tun.

Doch die glückraubende Kreatur lachte nur schadenfroh und bot ihr an, sie zu entlassen, wenn sie denn ihren Namen erraten würde.

Doch eine Chimäre verrät niemals ihren wahren Namen, spricht ihn nicht aus und nutzt ihn nicht. So ward dem armen Kind sein furchtbares Schicksal gewiss. All ihr Leid würde der Chimäre Freud …

„Ja, ich muss sagen, ich bin ein wahres Genie. Ihr solltet mir huldigen!“, wie vor einem dankbaren Publikum verneigt sich das getigerte Wesen und suhlt sich in seinem nicht vorhandenen Ruhm.

Nun wisst ihr es. Nur eines noch: Die Mist-Chimäre kennt meinen Onkel Hernibert – drei Mal dürft ihr raten, woher …


 

Hoffentlich hat Euch das kleine “Stelldichein” mit unserer Glücks-Chimäre gefallen. Ich weiß jedenfalls, dass ich nicht unbedingt mit einer Bekanntschaft schließen will.^^ Wer sich jetzt fragt, was die Chimäre mit dem Buch zu tun hat, der sollte dringend “Wünsch Dir was: Der erste Wächter” lesen 😉 Wer noch etwas unschlüssig ist, findet hier meine Rezensionen:

Band 1, “Wünsch dir was: Der erste Wächter” *klick*

Band 2, “Wünsch dir was: Misaya” *klick*


 

Nun aber zu unseren Gewinnen – und wie ihr dafür mitmachen könnt:

Wie ihr in den Lostopf hüpft!

Beantwortet einfach täglich die Gewinnspielfrage unter den jeweiligen Beiträgen und schon seid Ihr im Lostopf. Ihr könnt Euch jeden Tag ein Los sichern!!!

Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an Susanne senden (Bücher aus dem Feenbrunnen)

Mail: Firebird800@web.de

Betreff: Blogtour ,,Wünsch Dir was!”

Hier meine Gewinnspielfrage:

 – Was denkt Ihr, welche Rolle spielt die Chimäre wohl in “Wünsch dir was”? –

 

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne erfolgt innerhalb Deutschland
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten, eine Mailadresse zu hinterlassen, oder sich im Gewinnfall innerhalb von einer Woche zu melden, denn sonst verfällt der Gewinn!
  • Das Gewinnspiel läuft vom 04.Mai 2018 – 13. Mai 2018 um 23:59 Uhr
  • Jeder Teilnehmer, der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet), bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 10 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 14. Mai 2018 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

 

BLOGTOURFAHRPLAN

Fr. 04. Mai 2018
Buchvorstellung Band 1 + Leserstimmen
Verena v. Books und Cats
 
Sa. 05. Mai 2018
Charaktervorstellung
 
So. 06. Mai 2018
Einblicke in die Welt Cupiditas
Julia v. Büchersalat
 
Mo. 07. Mai 2018
Protagonisten Interview
Di. 08. Mai 2018
Info News von Cupiditas
 
Mi. 09. Mai 2018
Die Frage nach Glück und Unglück einer Glückschimäre
Hier bei mir 🙂
 
Do. 10. Mai 2018
Das Fischnetz und seine Kommunikationswege
Bianca v. Bibilotta
 
Fr. 11. Mai 2018
Buchvorstellung B. 2 + Leserstimmen
Sa. 12. Mai 2018
Info News aus dem Palast
 
So. 13. Mai 2018
Autoren Interview + Ausblick auf Band 3
Katharina von booksline
 
Mo. 14. Mai 2018
Gewinner Bekanntgabe bei Bücher aus dem Feenbrunnen

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REZENSION: “Wünsch Dir was, Buch 2: Misaya” – Kirsten Storm

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Mai 5, 2018

Meine Güte, die Polizei. Ich kann nur hoffen, dass die meine Alibi-Geschichte schlucken.
Die Wahrheit wäre denkbar ungeeignet:

Ich war in einer anderen Welt.
Ich wurde in einem magischen Palast gefangen gehalten,
wo es Elben, Zauberer und Einhörner gibt.
Na gut, jetzt habe ich ein bisschen geflunkert. Die Einhörner sind ausgestorben.

Ja klar. Dann könnte ich mich gleich selbst einweisen lassen.
Aus “Wünsch dir was: Misaya” von Kirsten Storm

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“Die Blaue Königin” von Erik Kellen – Eine Liebeserklärung

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Apr 19, 2018

Wir alle haben unsere bevorzugten Geschichten. Es gibt Autoren, die wir besonders mögen, vielleicht auch einfach ihre Art zu erzählen. Es gibt hin und wieder einzelne Bücher, die in ihrer Art aus dem Rahmen fallen, hervorstechen und uns besonders mitnehmen. An diese Werke denken wir mit Wohlwollen zurück – eine kurze Zeit begleiten sie uns vielleicht auch über das Ende des Buches hinaus. Wir fühlen uns gut damit, freuen uns, dass wir es zu Hand genommen haben.

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