BLOGTOUR: “Wünsch dir was” – Kirsten Storm – Glücks-Chimäre

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Mai 9, 2018

Schön, dass Ihr da seid!

Ich heiße Euch herzlich willkommen zum 6. Tag unserer Blogtour zu Kirsten Storms “Wünsch dir was”-Reihe.

Gestern habt ihr die News aus Cupiditas erhalten, heute darf ich Euch das Märchen 😉  von der Glücks-Chimäre erzählen. Morgen geht es dann bei der lieben Bibilotta und dem Fischernetz weiter. Den genauen Blogtourfahrplan findet Ihr noch mal am Ende des Beitrages. Und vergesst nicht, dass es auch etwas tolles zu Gewinnen gibt – mehr dazu unter dem Beitrag 🙂


 

Glücks-Chimäre

Die Glücks-Chimäre

Des einen Freud, des andern Leid,
hier ein Fall, da ein Verfehlen,
doch wem dient es zu Heiterkeit?
Lasst mich euch davon erzählen.

Nicht Katze ganz, auch nicht ganz Wurm,
nicht wirklich fest zum Greifen,
ihr freches Lachen lässt euch knurrn
und Ärger in euch reifen.

Sie wählt bedacht, was Glück ihr bringt,
strebt stets nach eurem Pech,
denn was Euch leidet sie beschwingt,
wisst ihr von wem ich sprech?

Ja wisst ihr’s denn noch immer nicht,
nur ein Wesen kann es sein,
dann bring statt Dunkel ich Euch Licht,
schenk reinen Wein Euch ein.

Das Wesen, das halb Katze ist,
gereicht es mir zur Ehre,
das statt in Geld in Glück euch misst –
ganz klar, ist die Chimäre!

Drum wenn ihr den Katz-Wurm erkennt,
so ist es besser, glaubt mir,
wenn ganz schnell ihr von dannen rennt,
von dort weg bis nach hier.

Wenn einmal angefasst das Ding,
ihr werdet nie mehr froh,
weil euer Glück dann einfach ging,
und wohnt nun anderswo.

Bei der Chimäre wird es bleiben,
zurück bleibt ein Debakel,
drum musst ich euch das schnell mal schreiben,
denn stetes Pech wird schnell zum Makel.

©Teja Ciolczyk, 08.05.2018


Eine kleine Fanfiction – mein Märchen der Chimäre

Mein Tag war eine Katastrophe – eine nicht enden wollende Verkettung der ungünstigsten Ereignisse. Der Showdown von „Murphys Law“, mein persönliches Vortor zur Hölle!

Nun sitze ich hier, in meinen Haaren klebt Kuhmist, mein Kleid ist zerrissen, die teuren Lederschuhe haben einen Absatz weniger, und von meiner Laune fange ich gar nicht erst an. Nun werdet ihr euch sicher fragen, wie ich in dieses Schlamassel hineingeraten bin, oder?

Aus dem Hintergrund ertönt ein schadenfrohes Kichern.

Wisst ihr, meine Mutter hat mich ja stets gewarnt. Eigentlich schon, als ich noch in meinen kleinen Babysöckchen steckte. Ich habe es noch deutlich im Ohr:

„Kind, bei aller Liebe. Sie mag dir wie das kuscheligste und liebste Wesen auf der Welt vorkommen. Doch darfst du sie nie berühren! Diese kurze Freude würdest du für den Rest deines Lebens bereuen. Wirklich, sie sind gemein und hinterlistig. Alles was ihr Glück bereitet, trägt zu deiner eigenen kleinen Tragödie bei. Erinnerst du dich noch an Onkel Hernibert? Bei dem war es …“

Ok, ich gebe zu, da habe ich stets abgeschaltet. Ich meine ehrlich, wer konnte denn auch wissen, dass der Ausgang von Onkel Herniberts oller Geschichte so wichtig hätte sein können? Tja, heute habe ich sie mir endlich einmal angehört – zu spät.

Ein beinahe süffisant klingendes Schnurren ertönt irgendwo im Gebüsch.

„Komm schon raus, du Mistvieh! Kannst dich ruhig zeigen. Jetzt ist es eh rum“, missmutig sacke ich noch ein wenig mehr in mich zusammen – falls das überhaupt möglich ist. Während ich den Kopf so weit hängen lasse, wie es geht, fällt mir eine wundervoll widerlich duftende Strähne meines nun kackbraunen Haares ins Gesicht. Super.

„Weißt du, so gefällst du mir richtig gut. Ich meine, sauber und ordentlich kann doch jeder. Aber mit Kuhdung im Haar, da machst du echt was her.“ Die nervtötende und glückverschlingende Chimäre kringelt sich vor Lachen. Und wenn ich sage, dass sie sich kringelt, dann meine ich es auch so!

“Willst du den lieben Leutchen nicht erzählen, wie wir uns kennengelernt haben? Es war an einem wundervollen Morgen…“, mit einer unflätigen Geste unterbreche ich den Quälgeist und bringe ihn – mal wieder – zum Grinsen. Scheinbar bin ich nur für seine persönliche Unterhaltung da.

„Na schön, ich erzähle. DU schweigst. Das ganze Debakel ist auch so schon peinlich genug.“, resignierend seufze ich und hole tief Luft.

Denn wisst ihr, was ich euch jetzt erzählen werde, das trägt weder dazu bei mich zu rühmen, noch zeugt es von meiner Intelligenz. Damit es nicht ganz so real wird, durch die Erzählung, halte ich es wie ein (Schauer)Märchen:

Eines schönen Tages, da ging eine holde Maid des Weges. Im Gepäck hatte sie das erhebendste Glücksgefühl der Welt. Sie wollte ihren Jungen treffen. Ein kleines sittliches Treffen, im Beisein seiner Eltern.

„Von wegen, ein geheimes Stelldichein hattest du geplant. Belauscht habe ich euch, ihr dreisten Biester“, mit einem herausfordernden Zwinkern schwebt die Chimäre klugerweise ein paar Meter von mir weg.

„Ruhe, Wurm! Sonst…“

„Ich bin eine Glücks-Chimäre, wenn ich bitten darf!“, echauffiert sich der Quell meines Unmutes. Er bringt es tatsächlich fertig, seine Vorderpfoten in die Hüften – oder seinen Wurmleib – zu stemmen.

Mein Entschluss steht – ich werde das Biest schlicht ignorieren – klappt bei meiner kleinen Schwester schließlich auch. Wo war ich? Ach ja:

Das Glück in ihrem Herzen tragend, sah die holde Maid am Wegesrand ein armes kleines Kätzchen liegen. Starr vor Schreck wurde sie, als sie sah, dass dem Kätzchen der Hinterleib fehlte.

Es maunzte so herzzerreißend, dass dem Mädel die Tränen in großen dicken Tropfen aus den Augen liefen. Wer sollte ein solch unschuldiges Geschöpf nur so schändlich und brutal behandeln?

Nicht ahnen konnte das arme Kind, welch böser Streich ihr gespielt wurde. In all ihrem Mitgefühl war es für sie selbstredend, dass sie sich der Obhut dieses armen Wesens annehmen würde.

„Von wegen! Alles gelogen! Unrühmliches Weibsbild. Liegen lassen wolltest du mich, denn dein Liebhaber hat auf Dich gewartet.“

„Warte du nur, du Ausgeburt meiner Albträume!“ Knapp entwischt sie meinem Schuh, der sie leider um Haaresbreite verfehlt. Tief durchatmen – ich schaffe das. Jedenfalls:

Gerade wollte das Mädchen Hilfe holen damit das Kätzchen auch bald die richtige Behandlung bekäme da schrie das kleine Wesen noch einmal so steinerweichend auf, dass sich die Maid zu ihm hinabbückte, um es tröstend zu streicheln.

Welch böse Hintertücke, welch furchtbares Schicksal das arme Mädel nun erwartete. Kaum hatte sie das scheinbar arme Fellknäuel berührt, da offenbarte sich auch schon sein rechtes Wesen. Als Glücks-Chimäre stellte es sich vor, bedankte sich artig, dass es nun ihr Glück haben dürfte und verneigte sich mit einem boshaften Grinsen.

Zu spät war der Maid ihr Fehler offenbart worden. Vor Verzweiflung weder ein noch aus wissend, flehte es die Chimäre an, sie solle sie aus ihrem üblen Bund entlassen – sie würde auch alles dafür tun.

Doch die glückraubende Kreatur lachte nur schadenfroh und bot ihr an, sie zu entlassen, wenn sie denn ihren Namen erraten würde.

Doch eine Chimäre verrät niemals ihren wahren Namen, spricht ihn nicht aus und nutzt ihn nicht. So ward dem armen Kind sein furchtbares Schicksal gewiss. All ihr Leid würde der Chimäre Freud …

„Ja, ich muss sagen, ich bin ein wahres Genie. Ihr solltet mir huldigen!“, wie vor einem dankbaren Publikum verneigt sich das getigerte Wesen und suhlt sich in seinem nicht vorhandenen Ruhm.

Nun wisst ihr es. Nur eines noch: Die Mist-Chimäre kennt meinen Onkel Hernibert – drei Mal dürft ihr raten, woher …


 

Hoffentlich hat Euch das kleine “Stelldichein” mit unserer Glücks-Chimäre gefallen. Ich weiß jedenfalls, dass ich nicht unbedingt mit einer Bekanntschaft schließen will.^^ Wer sich jetzt fragt, was die Chimäre mit dem Buch zu tun hat, der sollte dringend “Wünsch Dir was: Der erste Wächter” lesen 😉 Wer noch etwas unschlüssig ist, findet hier meine Rezensionen:

Band 1, “Wünsch dir was: Der erste Wächter” *klick*

Band 2, “Wünsch dir was: Misaya” *klick*


 

Nun aber zu unseren Gewinnen – und wie ihr dafür mitmachen könnt:

Wie ihr in den Lostopf hüpft!

Beantwortet einfach täglich die Gewinnspielfrage unter den jeweiligen Beiträgen und schon seid Ihr im Lostopf. Ihr könnt Euch jeden Tag ein Los sichern!!!

Wer nicht hier drunter kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an Susanne senden (Bücher aus dem Feenbrunnen)

Mail: Firebird800@web.de

Betreff: Blogtour ,,Wünsch Dir was!”

Hier meine Gewinnspielfrage:

 – Was denkt Ihr, welche Rolle spielt die Chimäre wohl in “Wünsch dir was”? –

 

Teilnahmebedingungen

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne erfolgt innerhalb Deutschland
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte darauf achten, eine Mailadresse zu hinterlassen, oder sich im Gewinnfall innerhalb von einer Woche zu melden, denn sonst verfällt der Gewinn!
  • Das Gewinnspiel läuft vom 04.Mai 2018 – 13. Mai 2018 um 23:59 Uhr
  • Jeder Teilnehmer, der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet), bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 10 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 14. Mai 2018 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

 

BLOGTOURFAHRPLAN

Fr. 04. Mai 2018
Buchvorstellung Band 1 + Leserstimmen
Verena v. Books und Cats
 
Sa. 05. Mai 2018
Charaktervorstellung
 
So. 06. Mai 2018
Einblicke in die Welt Cupiditas
Julia v. Büchersalat
 
Mo. 07. Mai 2018
Protagonisten Interview
Di. 08. Mai 2018
Info News von Cupiditas
 
Mi. 09. Mai 2018
Die Frage nach Glück und Unglück einer Glückschimäre
Hier bei mir 🙂
 
Do. 10. Mai 2018
Das Fischnetz und seine Kommunikationswege
Bianca v. Bibilotta
 
Fr. 11. Mai 2018
Buchvorstellung B. 2 + Leserstimmen
Sa. 12. Mai 2018
Info News aus dem Palast
 
So. 13. Mai 2018
Autoren Interview + Ausblick auf Band 3
Katharina von booksline
 
Mo. 14. Mai 2018
Gewinner Bekanntgabe bei Bücher aus dem Feenbrunnen

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BLOGTOUR: “CYBEREMPATHY” – E. F. von Hainwald – Gedankenreich Verlag – Emotionsvernetzung

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Mrz 3, 2018

Herzlich willkommen zum zweiten Tag unserer Blogtour!

Gestern noch bei Reading is like taking a journey zu Gast, darf ich Euch heute einen Ausschnitt aus meinem Leben als ehemalige Reporterin der Unterstadt zeigen. Mein Artikel über den Schnitzer hat mich tatsächlich zurück in die Oberstadt gebracht … doch zu welchem Preis? Mit dem Thema “EMOTIONSVERNETZUNG” bekommt Ihr einen tieferen Einblick in unsere Welt mit Cybernet.
Natürlich könnt Ihr auch einen von drei Preisen gewinnen! Wie genau das funktioniert, seht Ihr am Ende des Beitrages. Da findet Ihr auch noch einmal unsere Tourteilnehmer auf einen Blick 🙂
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RELEASE PARTY: “CYBEREMPATHY” E.F. v. Hainwald – Der Schnitzer

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Feb 13, 2018

Herzlich willkommen zur Release-Party für “CYBEREMPATHY” von E.f. v. Hainwald!

Ich hab mich für Euch in die gefährlichen Gossen der Unterstadt gewagt, um herauszufinden, was diese gefährlichen Schnitzer eigentlich so treiben – es war kein Zuckerschlecken, das könnt Ihr mir glauben. Wenigstens hat die Redaktion meinen Artikel gleich gedruckt *puh*
Ach ja, es gibt auch etwas zu gewinnen 😉 Am Ende des Beitrages erfahrt Ihr, wie 🙂
Aber bevor Ihr Euch nun in meinen Artikel reinlesen dürft, bekommt Ihr noch eine Übersicht, wer sich alles für Euch mitten in die Story gestürzt hat 😉
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BLOGTOUR: “Agathe und der Rat der Sieben” – Katrin Lachmann / Eine Geschichte – 3 Themen – 3 Tage

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Okt 12, 2017
Herzlich willkommen zu Katrin Lachmanns Blogotur!! 
Zwei Welten. Zwei Arten zu leben.
Und Du mittendrin!

Stell Dir nur mal vor, Du könntest in eine andere Welt eintauchen. Einfach so. Ein waschechtes Abenteuer und nichts für schwache Nerven – denn alles wäre nicht so wie zuhause!

Dort leben die Menschen anders. Es gibt andere Sachen zu essen, die Leute gehen anders miteinander um und leben ganz anders – vielleicht gibt es ja sogar Magie? Na klar hast Du hier zu Hause die Technik, vielleicht ein Handy, die Playstation oder einen PC. Aber dafür sind auch die Straßen schmutzig, überall fahren Autos und wenn Du Dich im Wald verläufst, weißt Du wahrscheinlich nicht, was Du essen darfst und was nicht.
In der Welt, die Du besuchen dürftest, geht es da schon anders zu. Du müsstest zwar jeden Tag mit anpacken, aber dafür würdest Du dich mit allen Pflanzen auskennen, mitten in der Natur leben. Doch es würde Dich nicht stören. Nicht mal, wenn eine Spinne in Deinem Zimmer sitzen würde 😉 Immerzu könntest Du dich draußen aufhalten, müsstest weder Angst vor fahrendes Autos, noch vor fremden Menschen haben. Denn alle leben in Frieden miteinander.
Wie hört sich das für Dich an? Sicher erst mal befremdlich und vielleicht sagst Du jetzt: „Ohne meine PS4 – ohne mich. Ich bin doch nicht verrückt!“
Aber denk noch mal nach. Wäre es nicht absolut genial, wenn Du wüsstest, wie Du in der Wildnis überleben kannst? Wenn Du bei einem aufgescheuerten Knie sofort wüsstest, welche Pflanze die Schmerzen nimmt und dafür sorgt, dass kein Entzündung entsteht?
Vielleicht hast Du ja eine Lebensmittelallergie? Tja, in dieser Welt hättest Du damit sicher keine Probleme. Denn hier gibt so etwas nicht. Und Du könntest jeden Tag frisch gebackenes Brot essen. Ach ja, also ich fände das richtig klasse.
Oder würdest Du es gleich total daneben finden und zu Hause bleiben? Kein Abenteuer riskieren?

Ich weiß ja auch nicht, ob ich das machen würde. Aber die Aussicht auf das Leben in der anderen Welt, das würde mich schon brennend interessieren! Wie sieht es aus, nehmen wir den Mut zusammen und tauchen ein in ein Leben mit der Natur? Auf geht’s! 😉


 

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BLOGTOUR: Eine Reise durch die Westlichen Lande – “Geborene der Verderbnis” – E. F. v. Hainwald

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Aug 19, 2017
Da seid Ihr ja wieder. Ihr seid meinen Anweisungen also gefolgt. Ich schätze, Seyyid hat die Informationen erhalten, denn bisher sind keine neuen Häscher hinter mir her. Wenn sie allerdings rausbekommen, wie mein Gespräch mit Najim gelaufen ist, könnte sich das sehr schnell ändern.

Er dachte wirklich, er könnte sich vor mir verstecken – lächerlich! Ich meine er ist gut, aber ich bin ein klein wenig besser. Im Zwielicht vor einer kleinen Taverne konnte ich ihn stellen. Zum Glück hat er sich auf ein nettes Pläuschchen mit mir eingelassen. Als letzte zahlende Kundschaft waren wir dort ungestört. Im dunkelsten Eck saßen wir uns gegenüber. Diese Augen werde ich sicher nie vergessen …

Aber es hat sich gelohnt, mein Flammentänzer hat wahrlich Feuer im Blut! 😉 Doch möchte ich Euch mein mehr als interessantes Gespräch mit ihm nicht vorenthalten.

Ob mir die Rekrutierung gelungen ist? Nun ja … seht selbst. 

 

Interview mit Najim …
… oder wie ich versuche ihn anzuwerben 
Wie Ihr seht, läuft es im Leben meist nicht so, wie geplant. Ich sollte mich wohl bis zu meiner nächsten Möglichkeit nicht in Halga sehen lassen – oder sonst irgendwo. Aber eines könnt Ihr mir glauben, ich bleibe dran. Bei so viel Feuer kann ich einfach nicht widerstehen! 😉
Wir bleiben in Kontakt.Doch ich werde Euch aufsuchen – Ihr würdet mich ja doch nicht finden. Bleibt am Leben!


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BLOGTOUR: Eine Reise durch die Westlichen Lande als Assassine der Gilde – Fanfiction – “Geborene der Verderbnis” – E. F. v. Hainwald

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Aug 17, 2017
Seyyid denkt vielleicht, er hat mir eine unlösbare Aufgabe gestellt, doch da irrt er sich. Ich bin nicht erst seit gestern eine Tassallul – eine Assassine. Ich verstehe mein Handwerk. Dann mal los.
Oh, da seid Ihr ja bereits. Ist Euch auch niemand gefolgt?
Doch wo sind meine Manieren? Nennt mich bitte Aajet, meinen wahren Namen kann ich Euch natürlich nicht verraten – sonst müsste ich Euch töten.
E. F. v. Hainwald, seines Zeichens Autor, hat mich kontaktiert und mir äußerst brisante Informationen zugespielt! Natürlich werde ich die Gerüchte erst mal von Chantal, einer Schwarzhändlerin, bestätigen lassen. Sie weiß eigentlich so ziemlich alles. Gern erzähle ich Euch, wie mein Gespräch mit ihr verlaufen ist.


Da steht sie, die Schwarzhändlerin meines Vertrauens. Oder besser Informantin des Schreckens?
 
Heute treffe ich sie in Halga – sie verweilt nie lange an einem Ort. Und ich habe großes Glück, denn sie sieht aus, als würde sie sich bereits für den Aufbruch fertigmachen.
 
Ihre Augen und Ohren hat sie scheinbar überall. So wundert es mich nicht, dass sie mit ihrem speziellen Lächeln auf mich zukommt, obwohl sie mich nicht einmal angesehen hat.
 
Ich rücke mein Kopftuch zurecht und wappne mich für unseren Austausch, lange Gespräche liegen mir bei ihr nicht – denn diese Frau hat Charisma, ist selbstbewusst und könnte mich schneller kalt machen, als ich ‚hallo‘ sagen kann. Ich bin ihr schlicht nicht gewachsen.
 
Angeblich gehört sie nicht der Gilde an, ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Tassallul sich ein solches Talent entgehen lassen. Vielleicht ist sie uns in scheinbarer Freiheit aber auch nützlicher, wer weiß.
 
„Stimmt es, befindet er sich wirklich in der Nähe?“, ich bin kurz angebunden, will mich nicht in ein nettes Geplänkel verwickeln lassen. Zeit ist Geld – oder mein Leben, wie man es nimmt.
 
„Wie immer sehr gesprächig und sich aller Höflichkeitsformen bewusst, wie? Sei gegrüßt Aajet. Ja, deine Quelle ist zuverlässig. Doch beeile dich, wir wollen doch nicht, dass dein Leben bald verwirkt ist?! Ich denke ohne ihn solltest du lieber ganz schnell das Weite suchen“, sie legt den Kopf schräg und mustert mich mit einem unergründlichen Blick, der mir einen Schauer über den Rücken jagt. Sie weiß stets mehr, als sie preisgibt. 
 
Mit einem kurzen Nicken verabschiede mich und begebe mich in die Richtung, in der Najim zuletzt gesehen wurde. Nichts ist mir lieber, als schnell von ihr wegzukommen. Und doch fasziniert diese Frau mich …


Kommen wir nun zum wichtigen Teil. Als Assassine der Gilde habe ich nicht viel Zeit, also hört gut zu. Ich werde es nur einmal sagen! Wenn Ihr sicher seid, dass niemand hinter Euch her ist, so gebt bitte die folgende Nachricht an Seyyid weiter:
Ich weiß wo Najim sich versteckt und werde die nötigen Schritte einleiten!

Ein paar Tage später …
 
Da seid Ihr ja wieder. Ihr seid meinen Anweisungen also gefolgt. Ich schätze, Seyyid hat die Informationen erhalten, denn bisher sind keine neuen Häscher hinter mir her. Wenn sie allerdings rausbekommen, wie mein Gespräch mit Najim gelaufen ist, könnte sich das sehr schnell ändern.

Er dachte wirklich, er könnte sich vor mir verstecken – lächerlich! Ich meine er ist gut, aber ich bin ein klein wenig besser.

Im Zwielicht vor einer kleinen Taverne konnte ich ihn stellen. Zum Glück hat er sich auf ein nettes Pläuschchen mit mir eingelassen. Als letzte zahlende Kundschaft waren wir dort ungestört. Im dunkelsten Eck saßen wir uns gegenüber. Diese Augen werde ich sicher nie vergessen …

Aber es hat sich gelohnt, mein Flammentänzer hat wahrlich Feuer im Blut! 😉

Doch möchte ich Euch mein mehr als interessantes Gespräch mit ihm nicht vorenthalten.

Ob mir die Rekrutierung gelungen ist? Nun ja, besucht mich am 20.08. wieder an dieser Stelle – dann sollt Ihr es erfahren 😉


Hoffentlich konnte meine kleine Fanfiction Euch ein wenig unterhalten. 🙂


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