Was ich an den Buchmessen Frankfurt und Leipzig liebe – Kurz-vor-der-Messe-Bericht

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Aug 17, 2017
Bald ist es wieder soweit und die Tore der Frankfurter Buchmesse öffnen sich erneut.
Bei den vergangenen beiden Messen habe ich keinen Bericht geschrieben. Die Luft war raus und eigentlich konnte man alles schon gefühlte tausend Mal auf anderen Blogs lesen.
Was also tun? Die Motivation für meine Leser ist sehr niedrig – weshalb etwas zu der Messe schreiben? Um meinen eigenen Antrieb war es nicht besser bestellt. Darum habe ich mir etwas anderes einfallen lassen:
Einen Kurz-vor-der-Messe-Bericht – so könnte man es nennen 😉 Doch was schreibt man da rein, was interessiert meine Leser? Meine Termine sind unwichtig, denn ich gehe weder auf Autogrammjagd, noch habe ich es gezielt auf die Lesungen abgesehen.
Ja ich weiß, spätestens jetzt halten mich einige Blogger und Leser für verrückt. Warum gehe ich auf die Messe, wenn die großen Events für mich außen vor bleiben?
Ganz einfach, der Menschen wegen, mit denen ich das ganze Jahr über in Kontakt bin, sie aber nie persönlich treffen kann – außer auf den Messen eben!
Hier in Frankfurt auch wegen der BuCon. Sie ist noch kleiner, privater und beherbergt auch die Fantasy/ Steampunk/Sci-Fi Sparten, die auf der Messe zu kurz kommen. Denn so ein Stand auf der Messe ist weder in Frankfurt, noch in Leipzig als erschwinglich zu betrachten.
So bietet die BuCon in Dreieich also eine Plattform für Verlage, die kleiner sind oder einfach näher am Leser bleiben wollen. Letztes Jahr war ich erstmalig dort und habe es sehr genossen. Ich konnte ein spontanes Interview mit der Verlegerin Grit Richter führen. Sie hat den tollen Verlag Art Skript Phantastik. Ein bezaubernder, kleiner Wirbelwind.
Hier können einfach schneller Freundschaften und Partnerschaften mit Verlagen entstehen. Man lernt sich besser kennen.
Auch auf der FBM/ LBM ist das möglich. So habe ich bei einem Bloggertreffen die Autorin Franziska B. Johann kennenlernen dürfen, mit der ich mich auf Anhieb verstand. Noch heute hat man Kontakt.

Für mich ist es also der soziale Aspekt, der mich neben den Büchern am meisten reizt. Natürlich sehe ich mir die Stände an, betrachte alles im Vorbeigehen. Doch ich bin nicht der Typ, der sich auf Neuerscheinungen stürzt. Bewusst gesucht wird nur für meinen Junior. Denn es ist von der ersten Messe an Pflicht gewesen, dass ich ihm ein Buch mitbringe 🙂 Und es gibt jedes Mal neue Vorgaben. Dieses Jahr Leipzig musste es etwas mit dem Meer zu tun haben. Die Vorgaben für Frankfurt habe ich noch nicht erhalten^^

Es gibt in der Buch-Community so unheimlich wunderbare Menschen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Und auf den Messen kann ich die meisten davon in Natura treffen. Sie mal herzen, mich angeregt austauschen. Das ist viel inniger als via Facebook & Co.
Auch für die anstehende FBM habe ich nur einen Termin und Samstag ist die BuCon Pflicht. Der Rest bleibt offen für Menschen, die ich unbedingt wiedersehen möchte.
Das alles erlebe ich jede Messe auf ein Neues mit meiner besten Freundin Melanie. Sie selbst ist auch Autorin und mein Buch-Buddy ^^ Sie ist einfach mein Lieblingsmensch und die Messen gehören nur uns beiden. Eine unersetzliche Sache für uns.
Ihr seht also – es lohnt sich für mich die Vorfreude. Also ist ein Kurz-vor-der-Messe-Bericht die beste Alternative um nicht in der Masse unterzugehen 😉 Wer will das schon? ^^
Worauf freut Ihr Euch denn am meisten? Habt Ihr einen straffen Zeitplan oder schlendert Ihr locker drüber? Habt Ihr intensive Erfahrungen während der Messe gemacht?
Ich freue mich über einen Austausch mit Euch! 🙂
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ÜBER MICH: Was mich bewegt – Das Bloggen im Wandel

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Apr 14, 2016
Hallo Leute!
Heute wende ich mich mit einem Thema an Euch, das mich gerade in der letzten Zeit sehr beschäftigt. Und zwar geht es mir um das Bloggen allgemein, die Qualität und die Auswirkungen auf mich selbst.
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Meine Bücher-Sucht und was “Arvelle.de” damit zu tun hat

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Mai 25, 2015

Hey meine lieben Bücher-Junkies 😉

Es ist mal wieder soweit, die Bücher-Sucht hat mich voll im Griff! Kennt Ihr das? Ihr habt gefühlte 100 Bücher auf Eurem SuB, die alle sehnsüchtig darauf warten gelesen zu werden. Das tut ihr auch fleißig. Aber ehe Ihr Euch verseht, zieht für jedes gelesene Buch mindestens ein neues ein. Wenn nicht noch mehr! Ihr seid eigentlich gut eingedeckt, aber diese Neuerscheinungen und Schnäppchen, Empfehlungen und “Must Haves” lassen Euch einfach nicht los!
Ich bin da in einer Gruppe bei Facebook, die mich praktisch mit Büchern überspült, die ich UNBEDINGT haben muss! Aber das ist ja nicht alles – nein! Da gibt es dann natürlich auch noch Arvelle.de, die mich immer wieder mit ihren grandiosen Angeboten in ihre “Falle” locken! Ich habe erst kürzlich diesen Schuber für meine Schwester erstanden. Denn diese Sucht ist übergreifend! Sie lauert immer und überall. Nicht nur ich muss neue Bücher haben, sondern auch alle die ich kenne und liebe sollen welche bekommen! *Irre drein schau und die Haare rauf*
Und zack, für schlappe 20 € einen Schuber als Mängelexemplar,
bei dem wir allerdings keinen Mangel feststellen konnten bei Arvelle.de gefunden! Geburtstagsgeschenk ist safe 🙂
Aber das ist ja noch nicht alles, wenn man da einmal stöbern geht – echt tödlich für den Geldbeutel – dann findet man ja nicht nur ein Buch, das man haben will. Ehrlich, ich bin sicher die informieren sich gegenseitig. Das dürfte dann ungefähr so aussehen:
Buch Nr. 1 im Warenkorb:“Hey Leute, Teja stöbert hier bei Arvelle rum! Alle man angetreten! In Reih’ und Glied, wenn ich bitten darf. Wir wollen im Warenkorb doch ordentlich aussehen – und zwar alle (mindestens) 5!”

Ich so: “Mein Mann bringt mich um, aber das MUSS ich einfach haben. Ach ja, das ist ja auch super, hat Pierre von Ich liebe Fantasybücher mir empfohlen! Oh, ich hasse Arvelle…..Stopp mal, das suche ich doch schon ewig! Ich liebe Arvelle! Und Pierre, den liebe ich auch *kicher*”



Alle 8 Bücher im Warenkorb: “Yippieh, wir haben sie besiegt, umzingelt und eingekreist! Leute, wir ziehen bald um! :)”

Mein Mann, der mir das tonnenschwere Paket bringt: “Schatz, ich liebe Dich. Aber wir ziehen bald um. Wer bitte schleppt das alles? Wahnsinn! Ohne Worte…”

Ich:Ich liebe Dich auch, ich helfe Dir doch…so schwer sind die ja auch wieder nicht ;)”
Schaut Euch doch mal meinen aktuellen Warenkorb bei Arvelle.de an….ich trau mich nicht den Bestellvorgang abzuschließen, mein Mann erwürgt mich bestimmt – wobei…ich habe bald Geburtstag 🙂 Nee, ich frag lieber…aber wenn ich ihn frage könnte er ja nein sagen. Vielleicht aber auch nicht. Und wenn ich es einfach tue? Vielleicht ist er gar nicht böse…aaahhhhh Hilfe!
Und ich MUSS sie alle JETZT und AUF DER STELLE haben – am liebsten gestern!

Aber wieso ist das so? Was haben diese wunderbaren, nach Papier duftenden Dinger nur an sich? Weshalb verzaubern sie mich so mit ihrem fantasievollen Inhalt, ihrer Macht mich in andere Leben zu schleudern? Warum können sie mich so in ihren Bann ziehen mit der Möglichkeit mich in alles und jeden zu verwandeln, neue Welten zu erleben, mich unsterblich zu verlieben oder von Zweifeln zerfressen zu werden? Was ist es, dass diese vielen Bücher dazu in die Lage versetzt, mich aus dem Hier und Jetzt zu katapultieren und abtauchen zu lassen? Puuh. ich weiß es nicht. Aber ich LIEBE es!

Damit Ihr auch seht, dass ich tatsächlich schon viele Bücher besitze und mein SuB auch nicht gerade winzig ist, präsentiere ich Euch mal meine Bücher Regale:
Also das linke Regal

Das mittlere Regal

Das rechte Regal

Und diese drei Fächer sind mein SuB, aber nur Print – da sind die eBooks nicht mal dabei!

Aber welcher Bücher-Nerd sagt schon Dinge wie “Klar habe ich genug Bücher, wer soll das denn sonst alles lesen?”

Muhahahaha! Ich bestimmt NICHT!
In diesem Sinne werde ich jetzt munter weiter meiner Bücher-Sucht frönen und versuchen meinen liebsten Göttergatten dazu zu überreden, den oben gezeigten Warenkorb in eine Bestellung umzuwandeln 🙂

Wem von Euch geht es denn genauso? Ich freue mich über Eure Erfahrungsberichte 🙂

Viel Spaß Ihr Suchties!
Eure Gwynny

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Werbung und Rezensionen

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Feb 26, 2015

Hallo Ihr Lieben Leserchen da draußen!

Heute wende ich mich mal an Euch mit einem Thema, dass mich doch in letzter Zeit sehr beschäftigt. Ok, eigentlich sind es sogar gleich zwei. 🙂 Ich wünsche mir von Euch eine rege Teilnahme mit Kommentaren und Eurer persönlichen (nett formulierten) Meinung, die Autoren wie uns Rezensenten eine große Hilfe sein können – Produktivität, das wäre wirklich super!
Zuerst möchte ich über Autoren und Ihre Werbung sprechen. Insbesondere bei Facebook, aber auch bei Lovelybooks und anderen Portalen. Meine Timeline lässt ja ohnehin nicht mehr viel Platz für etwas anderes als die Welt rund um das geschriebene Wort. Aber es ist mir doch aufgefallen, dass wirklich viel Werbung darunter ist. Autoren preisen ihre Werke an, posten die Preisvergünstigungen, weil bald etwas Neues veröffentlicht wird usw. Dann gibt es ja noch die passive Werbung in Form von „Welches Cover findet Ihr schöner“, „Was sagt Ihr zu den neuen Lesezeichen“ und dergleichen mehr. Der Kreativität sind da ja keine Grenzen gesetzt. 🙂
Ich persönlich verstehe gerade die Self-Publisher gut, dass Sie jede Gelegenheit nutzen um ihre Arbeit an den Mann/die Frau zu bringen. Sie haben es ja schwer genug auf dem Markt neben all den Verlagen. Doch wo ist die Grenze zwischen Erhaltung/ Bekanntwerden und übertriebener Propaganda? Also mich als Leserin schreckt zu viel Werbung in gefühlt allen Gruppen, bei denen ich dabei sein darf, eher ab. Bin ich genervt davon, dann kaufe ich das Buch erst recht nicht – schon fast aus Trotz. Wird gefragt welches Cover schöner ist, gehöre ich selbst zu den Menschen, die fein kommentieren. Es gibt also auch Marketing, das den Leser mit einbezieht und ihm das Gefühl gibt ein Teil des Prozesses zu sein. Eine durchaus positive Geschichte, wie ich finde. Ihr seht also, der Grat zwischen sinnvoll und übertrieben kann sehr schmal sein. Manchmal will ich nicht in der Haut unserer lieben Autoren stecken, denn es ist nicht einfach zielorientiert und Leser gewinnend zu werben. 
Wie ist das bei Euch? Wann wird Euch Werbung zu viel, wann findet Ihr sie nützlich und notwendig. Wie sollte Eurer Meinung nach gute Werbung aussehen – also Häufigkeit, Inhalt usw. 
Dann kommen wir zu meinem zweiten „Sorgenkind“. Die Rezension. Segen oder Fluch? Beides? Vor allem interessiert mich das Verhalten der Autoren, wenn man ihre Bücher bewertet. Aber zäumen wir das Pferd nicht von hinten auf, eins nach dem anderen 🙂
Ich selbst schreibe ja (zumindest sagte man mir das) sehr lange und ausführliche Rezensionen. Ich brauche das, um all meine Emotionen und Gedanken zu den Büchern verpacken zu können. Ich habe jedoch schon oft gelesen, dass solch lange Rezis die Leser abschrecken. Dabei finde ich gerade Rezensionen, die mir einen umfangreichen Überblick liefern, besonders schön. Mit einem kurzen Satz wie „Gutes Buch, hab es gern gelesen“ kann ich nicht viel anfangen. Ich weiß ja nicht was der Rezensent gut fand. Ob mich nicht genau das abhalten würde zu kaufen, vielleicht ist es ein anderes Genre als erwartet?
Was muss für Euch eine gute Rezension beinhalten, was ist überflüssig? Lieber kurz und knackig, oder ausführlich? Immer her mit Euren Meinungen! 🙂
Und nun zu der Frage, was haben Autoren von Rezensionen und wie sollten sie sich verhalten, wenn sie welche bekommen? Egal ob positiv oder negativ.
Also eine Rezension kann ja, ganz gleich wie gut und treffend formuliert, gut wie schlecht für die Autoren sein. Jemand der sich das Buch vielleicht gekauft hätte legt es beiseite, weil er aus der Rezi entnimmt, dass es nichts für ihn ist. Obwohl es eine Rezi mit 5 Sternen war! Andersherum gibt es eine 1-Sterne Rezension, die mich oder Euch dazu bringt das Buch zu kaufen. Schon allein weil wir wissen wollen, ob das Buch eine solch schlechte Bewertung verdient hat. Das ist ein Dilemma. In meinen Augen gibt es da keine klare Linie. Kein „Rezensionen sind gut“ oder „Rezensionen sind schlecht“ Wie ihr selbst seht, oder bestimmt schon wusstet, kann sie sich ganz verschieden auswirken und dem Autoren eben Segen und Fluch zugleich sein 🙂
Wie seht Ihr das Ganze?
Weil ich es selbst schon so oft gelesen habe, muss ich auch diesen Gedankengang mit Euch teilen/diskutieren 😉
Wie sollte sich ein Autor im Idealfall verhalten wenn er eine Rezension erhält? Ich persönlich finde, dass es nett ist ein Danke für eine gute Rezi zu bekommen, allerdings nur, wenn man das Danke dann auch bei einer nicht so guten Bewertung bekommt. Denn schließlich kann mir nicht jedes Buch gefallen. Und auch wenn der Autor meine Argumentation für eine eher negative Bewertung vielleicht nicht nachvollziehen kann, so erscheint sie mir doch logisch und beruht ja auf der Wahrheit, erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Ich finde es schlimm, wenn man dann als Rezensent verrissen wird als neidisch, unfähig oder missgünstig. Natürlich sollte man nie jemandem eins auswischen und deshalb negativ bewerten, aber das versteht sich doch von allein. Man empfindet doch so eine Beschwerde der Autoren eher als schade, sie schreckt den Leser ab. Mich zumindest. Auch ein J. R. R. Tolkien hat nicht nur 5 Sterne bekommen! 🙂 Und bevor Stimmen laut werden, es gibt da immer Ausnahmen und berechtigte Sonderfälle 😉
Nun interessiert mich aber auch brennend, was Ihr dazu zu sagen habt!
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Bücher mit Herz, Leben und Geschichte

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Feb 11, 2015

Hallo Freunde!

Heute bin ich mal in einer Herzensangelegenheit unterwegs. Und zwar geht es mir um Bücher, die ihre beste Zeit scheinbar hinter sich haben. Viele würden sie in meinem Regal stehen sehen und sich denken “Was machen die verranzten ollen Dinger hier, alle anderen Bücher sind doch in einem top Zustand!?”

Ich kann Euch erklären, warum so scheinbar herunter gekommene Exemplare in meinem Regal stehen, weshalb Harry Potter noch immer da ist, wie er damals erstmals bei uns erschienen ist und nicht durch neue und glänzende Kameraden ersetzt wurde.

Diese Bücher haben einen langen Weg und wirklich viele Hände hinter sich! Sie wurden nicht nur mehrmals gelesen, sondern auch von mehreren Personen! Sie sind durch 7 Paar Hände gewandert. Und alle gehören zu meiner Familie 🙂

Sie sind von meinen Eltern gelesen worden und wurden dann sehnlichst erwartet in unsere Hände gegeben. Ach was hat man immer gehibbelt, bis man das neueste Buch endlich lesen konnte! Dabei stand ich zum Glück gleich an dritter Stelle, war ich doch zum einen die Älteste und zum anderen die schnellste im Lesen 😉

Nach mir haben es meine drei Schwestern und einer meiner drei Brüder gelesen. Diese Bücher haben so viel für die Familie getan. Sie haben uns eine fremde und neue Welt geschenkt. Aber nicht nur das, sondern wir konnten Harrys Abenteuer auch innerhalb der Familie miteinander teilen und ausgiebig darüber diskutieren! 

Wir haben also nicht nur Stunden damit verbracht an Harrys Seite mit zu fiebern – nein! Wir haben fast noch mehr Zeit mit angeregten Gesprächen, Gelächter und einem nicht zu missenden Beisammensein mit diesen tollen Büchern erlebt.

Jedes einzelne dieser Bücher hat meiner Familie in schweren Zeiten etwas zurück gegeben. Etwas, dass kein neues Buch der Welt ersetzen könnte!

Meine Mama ist in dieser Zeit leider schwer krank geworden. Nachdem sie einen Herzinfarkt erlitten hat und seither pflegebedürftig ist, waren dies die letzten Bücher, über die ich mich mit meiner Mama gepflegt auseinander setzen konnte. Sie hat mich aber überhaupt erst zum Lesen gebracht!

Ihr seht also, man sollte ein Buch nie nach seinem Einband beurteilen, man weiß nie, welche Geschichte sich dahinter verbirgt…

Wer also bisher immer darauf bedacht war seine Bücher bloß nicht zu Schaden kommen zu lassen – vielleicht durch die lieben Kinder, die sie eines Tages lesen möchten – der bedenke doch bitte, dass gerade diese kleinen Macken die schönsten Erinnerungen sein können. 

Das soll kein Angriff sein, auch ich achte darauf, dass ich keine Leserillen verursache und die Bücher nicht in die Hände meines gerade 2 Jahre alten Sohnes fallen. Aber der Anblick dieser Bücher hat mich einfach mal wieder spüren lassen, was wirklich wichtig ist. Nicht wie ein Buch aussieht, sondern was man damit erlebt hat. Darauf kommt es an! 

Und weil ich dieses Bewusstsein so gern mit Euch teilen möchte, habe ich Euch ein Stück meiner Geschichte erzählt. Wenn Ihr gerade dabei seid Euch über die eine oder andere Macke in Eurem Buch zu ärgern, dann versucht einfach daran zu denken, dass dieses kleine Ärgernis vielleicht mal eine Eurer schönsten Erinnerungen sein könnte! 🙂
Alles Liebe
Eure Gwynny
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Geschmäcker ändern sich…

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Okt 22, 2014
Hey Ihr Lieben

Ich musste dieser Tage etwas feststellen, dass mich doch ein wenig verwundert hat. Seit meinem 7. Lebensjahr habe ich ausschließlich Fantasy in allen Facetten gelesen. Es kam für mich weder etwas anderes in Frage, noch hat es mich angesprochen.
Liegt es also am Alter, dass ich plötzlich auch in andere Genres abschweife? Vielleicht werde ich ja reifer und will meinen Horizont erweitern – das wäre dann aber eher unterbewusst, weil ich bin für solche Einsichten viel zu kindisch 😛
Ich glaube es liegt vielleicht eher daran, dass Vieles inzwischen für breitgefächerteres Publikum geschrieben wird, oder? Wenn ich die Fantasy-Bücher von damals und heute vergleiche, dann ergeben sich für mich schon einige Unterschiede.
Erst seit ich blogge, ist mir aufgefallen, wie hart der Kampf für jeden Autoren dort draußen ist, kein Wunder also, dass sie versuchen so viele Leser wie möglich zu fesseln. Natürlich machen das nicht alle. Aber ich denke es sind schon einige, die dazu gezwungen sind oder die sich dazu genötigt fühlen. Das digitale Zeitalter macht eben nicht alles besser. Amazon scheint Segen und Fluch zugleich zu sein…
Und was sagt das jetzt über mich aus? Ich fröne dem Kommerz? 🙂
Nein ich denke einfach, dass ich mich dem Charme mancher Werke nicht entziehen kann. Zumal es meist Bücher von recht unbekannten Autoren sind, die mich in Ihren Bann ziehen. 
So habe ich Liebesgeschichten für mich entdeckt, sie dürfen sogar etwas Erotik dabei haben, solange die Sache nicht verbal in schmutzige Abgründe rutscht 🙂 Sie sollten realitätsnah und nicht zu überladen sein. Geschichten eben, wie sie das Leben auch spielen könnte.
Und dann noch Dystopien. Ich höre mich noch sagen “Was soll ich damit, das ist doch eher ScyFy, nee das ist nichts für mich!” Und was ist jetzt? Ich liebe den ersten Band von “Die Tribute von Panem” und habe jetzt sogar den ganzen Schuber (Gold Edition) zu Hause stehen!

Ich ziehe jetzt mal ein Fazit:

Fantasy ist und bleibt mein Hauptgenre. Aber es gibt einfach zu viele andere gute Geschichten, die unbedingt gelesen werden wollen. Und es wäre wirklich zu schade sie aus reiner Borniertheit unbeachtet zu lassen. Ich habe also eine neue Einstellung gegenüber der Buchwelt, ich werde mein Motto nun endlich beherzigen und nicht nur zitieren: “Man soll ein Buch nie nur nach seinem Einband beurteilen” 
Eine Tatsache, die sicherlich schon sehr viele von Euch beherzigen – Ihr seid mir schon einen großen Schritt voraus! 🙂
In diesem Sinne freue ich mich darauf in neue Gefilde einzutauchen und meinen Horizont zu erweitern!
Alles Liebe

Eure Gwynny

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