BLOGTOUR: Eine Reise durch die Westlichen Lande – “Geborene der Verderbnis” – E. F. v. Hainwald

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Aug 19, 2017
Da seid Ihr ja wieder. Ihr seid meinen Anweisungen also gefolgt. Ich schätze, Seyyid hat die Informationen erhalten, denn bisher sind keine neuen Häscher hinter mir her. Wenn sie allerdings rausbekommen, wie mein Gespräch mit Najim gelaufen ist, könnte sich das sehr schnell ändern.

Er dachte wirklich, er könnte sich vor mir verstecken – lächerlich! Ich meine er ist gut, aber ich bin ein klein wenig besser. Im Zwielicht vor einer kleinen Taverne konnte ich ihn stellen. Zum Glück hat er sich auf ein nettes Pläuschchen mit mir eingelassen. Als letzte zahlende Kundschaft waren wir dort ungestört. Im dunkelsten Eck saßen wir uns gegenüber. Diese Augen werde ich sicher nie vergessen …

Aber es hat sich gelohnt, mein Flammentänzer hat wahrlich Feuer im Blut! 😉 Doch möchte ich Euch mein mehr als interessantes Gespräch mit ihm nicht vorenthalten.

Ob mir die Rekrutierung gelungen ist? Nun ja … seht selbst. 

 

Interview mit Najim …
… oder wie ich versuche ihn anzuwerben 
Wie Ihr seht, läuft es im Leben meist nicht so, wie geplant. Ich sollte mich wohl bis zu meiner nächsten Möglichkeit nicht in Halga sehen lassen – oder sonst irgendwo. Aber eines könnt Ihr mir glauben, ich bleibe dran. Bei so viel Feuer kann ich einfach nicht widerstehen! 😉
Wir bleiben in Kontakt.Doch ich werde Euch aufsuchen – Ihr würdet mich ja doch nicht finden. Bleibt am Leben!


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Blogtour zu ***ETENYA-SAGA von Susanne Leuders***

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Sep 21, 2015
TAG 2 der Etenya-Saga Blogtour
* Buchvorstellung zu SOYALA: Zeit der Wintersonnenwende *

Herzlich willkommen zum zweiten Tag der Blogtour. Gestern konntet Ihr bei Lines Bücherwelt etwas über die Charaktere und die Welt Etenya erfahren und natürlich ein Los für das tolle Gewinnspiel sammeln 😉 Damit Ihr nichts versäumt und eventuell auch Line noch einen Besuch abstatten könnt, findet HIER noch einmal die Tourdaten mit Links zu den einzelnen Blogs.

Ich freue mich Euch bei mir begrüßen zu dürfen. Ich darf Euch nämlich ein wirklich fantastisches Buch vorstellen. Und natürlich gibt es auch ein Los für das Gewinnspiel zu sammeln 😉 Die Infos hierzu findet ihr am Ende des Beitrages 🙂

*♥*♥* Buchvorstellung *♥*♥*
Na dann mal los, hier erst mal die wichtigsten Infos zum Buch und zur Autorin 🙂 

Äußerer Eindruck
Das Cover ist wirklich schön und spiegelt gelungen wieder, was sich im Buch abspielt. Es ist magisch und versprüht durch die Wahl der Schriftart diesen Hauch Wildnis. Hier wird viel versprochen, und es kann auch gehalten werden 😉 

Klappentext
Als die 17-jährige Olivia dem geheimnisvollen und
gutaussehenden Lenno begegnet, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Sofort
fühlt sie sich zu ihm hingezogen, wobei sie sich selbst diese unbegreifliche
Anziehungskraft nicht erklären kann. Vor allem fasziniert sie der mysteriöse
goldene Schimmer, der hin und wieder in seinen Augen aufleuchtet. Was es damit
bloß auf sich hat?

Wie zufällig laufen sich die beiden ständig über den Weg und kommen sich
langsam näher. Doch Lenno zieht sich aus einem ihr unerfindlichen Grund immer
wieder zurück und will letztendlich aus Olivias Leben verschwinden. Olivia
versteht seine ganze Abwehrhaltung nicht, denn sie kann ganz eindeutig diese
einzigartige Verbindung, die zwischen ihnen besteht, spüren.

Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, wird sie zu allem Überfluss Opfer
eines Angriffs, der fatale Folgen nach sich zieht.

Ratlos und verzweifelt fordert Olivia Antworten. Die Enthüllung des
Geheimnisses rückt immer näher. Noch ahnt Olivia nicht, dass dieses Geheimnis
ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt und ihr ganzes Weltbild
durcheinanderbringen wird.
Was hat es außerdem mit dieser Prophezeiung auf sich, von der die Rede ist?
Welche Rolle spielt Olivia dabei? Was hat das Schicksal, an das Olivia nie
geglaubt und immer nur müde belächelt hat, für sie vorgesehen? Und was wird aus
ihr und Lenno? Können sie trotz aller Hindernisse, die ihnen in den Weg
gestellt werden, zusammenfinden?



Rezension
Meine Rezension zu diesem gelungenen Auftakt findet Ihr hier *KLICK* – viel Spaß beim Lesen 🙂

*♥*♥* GEWINNSPIEL *♥*♥*
Und das könnt Ihr gewinnen, wenn ihr fleißig Lose sammelt und etwas Glück in der Tasche habt 😉


Um bei mir ein Los zu ergattern, müsst Ihr mir nur folgende Frage aus der XXL-Leseprobe zu Band 1 beantworten und mir die Antwort unter diesen Post in die Kommentare schreiben. Solltet Ihr Probleme mit der Kommentarfunktion oder dem Internet haben, dürft ihr auch sehr gerne eine Mail senden an Firebird800@web.de.

Viel Erfolg! ♥

 Und hier findet Ihr die XXL-Leseprobe *KLICK*
DIE FRAGE
Wann hat Olivia Tatjana kennengelernt?

Teilnahmeregeln
*Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
* Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
* Keine Haftung für den Postversand
* Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
* Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
* Das Gewinnspiel läuft vom 21.September 2015 – 27.September 2015 um 23:59 Uhr
* Jeder Teilnehmer der an allen Anlegestationen der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 7 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 28.September 2015 auf allen teilnehmenden Blogs im Laufe des Tages

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BLOGTOUR zu ZORN: Das Vermächtnis der Wölfe 2 von Farina de Waard

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Aug 18, 2015

TAG 3 – CHARAKTERINTERVIEW

Herzlich willkommen zu Tag drei der Blogtour rund um die Veröffentlichung zu Band 2 der High-Fantasy Reihe von Farina de Waards Zorn: Das Vermächtnis der Wölfe!
Was erwartet Euch bei mir?
Bei mir dürft Ihr heute ein lustiges und wirklich informatives Interview erleben, dass ich mit den Geschwistern Malak & Elaya zusammen mit Farina geführt habe. Eine sehr interessante Dynamik hat sich da entwickelt. Ihr erfahrt unter anderem wie sie die Reise an Zenays Seite empfinden und wie sie mit den geplanten Entwicklungen von Farina zurecht kommen…oder auch nicht 😉 Seit gespannt!

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Was habt Ihr bei dieser Blogtour bisher verpasst?

Falls Ihr erst dazu gekommen seid, dürft Ihr gerne noch nachträglich bei Susanne von “Bücher aus dem Feenbrunnen” vorbeischauen, bei ihr gab es den Einstieg mit einem wirklich schönen Autoren-Interview. An Tag zwei waren wir bei Nadine von “SelectionBooks” zu Gast. Sie hat uns einen tollen Einblick in die Entstehungsgeschichte gegeben.
Und vergesst nicht, auch heute habt Ihr wieder die Möglichkeit ein weiteres Wort für die tollen Gewinne zum Ende der Blogtour zu sammeln!! Mehr dazu findet Ihr am Ende des Interviews 🙂

Bevor es losgeht, sollt Ihr natürlich erfahren, wie mir Zähmung, aber ganz besonders Zorn gefallen haben! Klickt einfach die Titel an, dann kommt Ihr direkt zu meinen Rezensionen 🙂

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Charakterinterview 

Begrüßt mit mir am Lagerfeuer mitten in Tyarul Farina, Elaya und Malak:

Ich:

Hallo Ihr drei, wie schön gemeinsam mit Euch um dieses kuschelige Lagerfeuer zu sitzen! Ich habe lange überlegt, was für Löcher ich Euch in den Bauch fragen möchte 🙂 Wenn ich Euch schon mal so hautnah erleben darf….ich bin ein wenig aufgeregt!

Elaya: Na, wer wäre das denn nicht? Wobei ich jetzt doch mal fragen muss: Was ist das für ein grauer flacher Kasten, in den du da reintippst?



Farina: Das ist ein sehr modernes Pergament, Elaya. Damit hält Teja fest, was wir sagen.
Malak: Verrückt.

Ich:
Dann fangen wir mal an!
Elaya und Malak, wie ist es so für Euch gemeinsam mit Eurer kreativen Erschafferin hier zu sein, die Möglichkeit zu haben sie zu umarmen, oder gar auszuschimpfen? 😉

Malak: Wohl eher auszuschimpfen! Was legst du uns denn ständig für Hindernisse in den Weg und … und … was Zenay alles passiert ist! Bei den Hütern, wie kommt man denn auf sowas?!

Farina: Oh … ich … tut mir leid.
Elaya (schüchtern): Ich würde sie lieber nicht ärgern, Malak. Was ist, wenn du sie sauer machst? Sie ist so eine Art … wie sagt Zenay? Gott?

Ich:
Liebe Farina, da sind die beiden nun. Haben sie von Beginn bis zum Ende gemacht, was Du dir für sie vorgenommen hast, oder haben die beiden Ihr eigenes „Ding“ durchgezogen?
Farina: Tja, die beiden scheinen zu glauben, dass ich alles über sie bestimme … aber das stimmt so nicht. Teilweise machen sie wirklich was sie wollen – aber meistens gefällt mir das. Sie sind beide tapfer und pfiffig. Manchen Scherz reißen sie, bevor ich sie abhalten kann und dann lasse ich das auch so 😉
Ich:
Farina, wie hast Du die Entwicklung der beiden erlebt? Erfüllt Dich Stolz, oder gar Ärger, wenn sie so gar nicht tun, was Du wolltest? (schielt grinsend zu Malak und Elaya)

Farina: Wohl eher Stolz und vor allem auch Verwunderung! Es ist manchmal wirklich faszinierend, wie sich die Geschichte entwickelt. Je mehr Zeit ich mit ihnen verbrachte, desto vielfältiger und tiefgründiger wurden die Geschwister. Es ist manchmal echt witzig, wenn sie einfach nicht das machen, was ich will. Sie stürzen sich in Probleme oder verquasseln sich – und dann muss ich sehen, dass ich sie irgendwie wieder aus der Situation raushaue XD

Ich:
Wie ist das eigentlich, streitet Ihr drei Euch auch mal, wenn es um die gemeinsame Reise geht? Ihr könnt doch unmöglich immer einer Meinung sein, oder? Malak, bestimmt kannst Du es dir ab und zu einfach nicht verkneifen, einen frechen Spruch anzubringen, nicht wahr? (grinst)

Malak: He, meine Sprüche sind immer angebracht und vollkommen ernst gemeint.

Elaya kichert: Genau, Malak, weil du das ja so gut kannst mit dem ernst sein.
Farina: Ich glaube, die beiden streiten sich öfter untereinander oder mit den anderen der Gruppe als mit mir. Ich gebe die Richtung an, in die sie reisen sollen – und dann wird heimlich darum gekämpft, dass sie auch mitmachen.

Ich: 
Wer hat denn bei Eurem Gespann die Hosen an Elaya? Du, oder Dein Bruder? Vielleicht Farina….das glaube ich fast nicht. Seit wann hören die Protas auf ihre Autorin? (lacht)

Malak: Na ich natürlich! Ich bin immerhin der große Bruder auf den man hören muss.

Elaya: Das wünschst du dir. Wir wissen doch alle, dass Zenay unsere Anführerin ist, aber auf mich hört sie viel eher als auf dich.
Malak: Das stimmt doch gar nicht!

Ich:
Kommen wir mal zum eigentlichen Thema des Begehrens – Eure Geschichte – denn darum geht es hier ja 😉
Wie habt Ihr die Reise an Zenays Seite bisher für Euch erlebt, Elaya und Malak?

Elaya: Es … es ist eine sehr aufwühlende Zeit für uns. Einerseits bin ich glücklich, mit meinem Bruder und meinen Freunden zusammen zu sein, mit ihnen durch Dick und Dünn zu gehen … andererseits ist manchmal auch sehr schwer, nicht die Hoffnung zu verlieren.

Malak: Ja, es gab Momente da … da würde man am liebsten einfach weglaufen und sehnt sich sein altes Leben zurück. Aber wenn wir mal ehrlich sind … nun wir können nicht mehr zurück. Wir wollen es auch eigentlich gar nicht mehr. Wenn man einmal diesen Weg eingeschlagen hat, gibt es kein zurück mehr. Wir haben uns entschlossen, dieser Welt zu helfen, auch wenn es bedeutet, dass wir vielleicht sterben.
Elaya schaut ihren Bruder mit großen Augen an: Malak, das hast du echt toll gesagt!

Ich:
Bereut Ihr die Entscheidung an ihrer Seite geblieben zu sein? Ihr seid ja ständiger Gefahr ausgesetzt. Würdet Ihr lieber doch in die Fußstapfen Eures Vaters treten?

Malak schnaubt. : Nein, das kommt gar nicht in Frage. Er hat mich sowieso schon abgeschoben und lieber beim Schmied in die Lehre geschickt, als mich auf dem Hof arbeiten zu lassen.

Elaya: Och, nun jammer doch deswegen nicht wieder. Wir wissen doch alle, dass du beim Schmied viel mehr Spaß hattest als beim Ausmisten von den Ställen.
Malak: Hmja, vielleicht hast du recht.
Elaya: Jedenfalls bereuen wir unsere Entscheidung nicht! Wir … wollen helfen. Wir wollen Zenay und unseren Freunden helfen… 

Ich: 
Darf ich Euch auch eine unangenehme Frage stellen? Wie habt Ihr die Entführung Eurer Schwester Eidara erlebt. Wie geht es Euch damit? Besonders bei Dir interessiert es uns, Malak. Denn Du scheinst es augenscheinlich ganz gut weg zu stecken. Aber man weiß ja, bekanntlich trügt der Schein öfter, als man denkt…

Malaks Blick wird verschlossen: Das … das würde ich nicht sagen. Nur weil ich nicht weine wie Elaya, heißt das nicht, dass es mich nicht mitnimmt. Ich … Eidara ist unsere Schwester und der Gedanke, dass sie Leid erfährt, quält mich sehr. Elaya sieht man das eben eher an als mir.

Elaya schmollt: Ich habe gar nicht so oft geweint … nur … nur …
Farina: Kommt schon ihr beiden, gebt die Hoffnung nicht auf! Sie lebt noch, das wisst ihr!
Malak legt seiner Schwester liebevoll die Hand auf die Schulter: Sie hat recht, Elaya. Wir machen weiter, bis wir das Gefängnis erstürmen können und sie da rausholen!

Ich: 
Elaya, Deine magische Begabung. Das ist ja schon was ganz Tolles, oder?

Elaya lächelt erleichtert über den Themenwechsel: Oh ja! Ich hatte erst Angst davor … wollte es mir gar nicht eingestehen, als ich erkannte, dass ich vielleicht auch solche Fähigkeiten habe. Es war aufregend und alles kribbelte!

Ich: 
Farina, hat sich das mit Elayas Begabung erst beim Schreiben ergeben? Oder war diese Idee bereits fest verankert?

Farina: Das hatte ich schon eine Weile heimlich geplant. Ich dachte mir, dass es für Zenay sehr angenehm sein könnte, mit jemandem trainieren zu können. Ich wollte ihr eine mitstreiterin geben und der Gedanke, dass es jemand aus einer so Magie-feindlichen Familie sein könnte, war … verfüherisch. 

Elaya: Jaja, da spielt Farina wieder Gott.

Ich: 
Also Malak sag mal…..gibt es in Deinem Leben denn niemanden? Wie wäre es mit Dir und Asyra? (grinst frech)

Malak hebt abwehrend die Hand: Nein! Also … versteh mich nicht falsch, Asyra ist wirklich hübsch und so … aber ich würde da glaube ich nur Probleme machen. Sie … hat da jemand anderes im Blick. Und bei mir … tja, das eine oder andere Mädel im Dorf hatte es mir schon mal angetan, aber das ging wieder vorbei. 

Elaya wechselt einen Blick mit Farina und kichert.

Ich:
Wenn wir gerade bei Thema sind….Elaya….bahnt sich da etwas an? 🙂
Elaya: Was?! Nein! Nein … ich … ich weiß nicht … ich finde Iven einfach nett …

Farina grinst: Jaja, das sagen sie alle ^^

Ich:
So mal ganz unter uns….habt Ihr etwas, dass sonst keiner weiß für mich? So eine nette kleine Info zu einem der Charaktere? Hat jemand vielleicht etwas zu verbergen? (grinst schelmisch)

Elaya guckt überrascht: Bei uns? In unserer Gruppe? Nein, ich glaube nicht. Wir sind ein … wie sagt Zenay immer? Team? Ja genau!

Malak runzelt die Stirn: Und was ist mit Jescos Bruder?
Elaya gibt ihm einen Knuff gegen die Schulter und sieht ihn mahnend an: Sei doch still! Das … das muss Jesco schon selbst erzählen. Oder Farina?
Farina hebt entschuldigend die Hände: Ich sage dazu lieber nichts.

Ich: 
Dann bleibt mir nur mein herzlicher Dank an Euch drei. Für das wirklich tolle und lustige Gespräch mit Euch! Ich bin sehr gespannt, was wir von Euch noch lesen dürfen 😉

Elaya: Ja, warte nur ab, was ich noch alles lernen werde! Ich möchte Zenay ja tatkräftig unterstützen können. Das klappt doch, oder Farina? Oder?

Farina: Jaaa … das schauen wir mal 😉


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Mein Fazit zu diesem wundervollen Interview

Leute ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich bei diesem Interview gelacht habe. Es war eine wirklich tolle und gemütliche Runde um das Lagerfeuer herum und ich freue mich, dass ich vor allem Elaya und Malak noch ein ganzes Stück besser kennen lernen durfte! 🙂 Natürlich wünsche ich mir für Euch, dass Ihr beim Lesen genauso herzhaft lachen konntet wie wir 🙂

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Das Gewinnspiel – wie kann ich teilnehmen?

Ganz einfach, Ihr findet in jedem Beitrag dieser Blogtour ein farbig markiertes, oder anderweitig geändertes Wort. Setzt die Worte nach dem Lesen ALLER Beiträge zu einem korrekten und logischen Satz zusammen. Ist Euer Satz richtig, landet Ihr im Lostopf! Postet die Antwort bitte NICHT in die Kommentare! Bitte nutzt nur die bei den Gewinnbedingungen genannte Mail! Wer hier postet, wird disqualifiziert!
Dieses Lösungsbild könnt Ihr zur Hilfe und Orientierung nutzen. 
Seht es Euch genau an, dann hilft es Euch vielleicht ein wenig 😉

Viel Glück Euch allen! ♥

GEWINNBEDINGUNGEN

  • Das Gewinnspiel läuft von 17. August 2015 bis 29. August 2015 um 23:59 Uhr.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns möglich. bis 
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Bitte schreibt die Lösung ausschließlich per Mail an kontakt@fanowa.de mit dem Betreff “Zorn – das Vermächtnis der Wölfe”. Wer in den Kommentaren postet, wird automatisch disqualifiziert!
  • Die Auslosung erfolgt innerhalb einer Woche 
  • Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
  • Keine Haftung für Postversand.
  • Versand nur innerhalb Deutschland, Schweiz und Österreich.
  • Gewinner haben 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe Zeit sich zu melden, sonst verfällt der Gewinn und wird neu ausgelost. 
  • Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt auf allen teilnehmenden Blogs.

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Autoreninterview mit Parker Jean Ford mit Gewinnspiel

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Apr 16, 2015

U.P.D.A.T.E.


Hier kommen nun die glücklichen vier Gewinner – ich gratuliere ganz herzlich:


Platz 1:
Sarah Hausotter

Du bekommst ein Printexemplar mit Lesezeichen und Widmung!


Platz 2:
Nadine von Nalas Bücherblog
Du bekommst einmal das eBook im Wunschformat!


Platz 3 + 4: 
Margareta Gebhardt und Sunny
Ihr bekommt jeweils 1 Lesezeichen!


Bitte lasst mir Eure Adressen zukommen, bzw. das Wunschformat für das eBook. Vielen lieben Dank für Eure Teilnahme. Wer nicht gewonnen hat, nicht traurig sein, es folgt schon bald ein neues Gewinnspiel 🙂


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Hey meine lieben Lese-Mäuse! 🙂

Heute hab ich mal wieder ein interessantes Autoreninterview für Euch. Die Liebe Parker Jean Ford war so nett uns ein paar Fragen zu beantworten. Ich durfte erst kürzlich ihr Debüt “Vertrau mir! Prophezeiung” lesen. Damit Ihr erst mal wisst, mit wem Ihr es überhaupt genau zu tun habt, hier ein paar ausführliche Infos über die Autorin.


Psst….flüster… es lohnt sich bis zum Schluss zu lesen,



 denn es gibt etwas tolles zu gewinnen!


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PARKER JEAN FORD ÜBER SICH

Mein Name ist Parker Jean Ford, bzw. Jeannine Remlinger. 


Ich bin 41, verheiratet, habe zwei Lausebengel und lebe mit meiner Familie, zwei Katzen und leider nur noch einem Kaninchen, in der Nähe von Trier, unweit der luxemburgischen Grenze. (Vorsicht Bandwurmsatz)



Warum ich unter einem Pseudonym schreibe? 



Ich wollte eine Trennung zwischen dem sogenannten »Brotjob« und meinem kreativen Schaffen als Autorin. 



Was ich mag


Oh je, da gibt es viel zu viel. Meine Familie, aber das ist selbstverständlich. Dann das Schreiben und Lesen. 



Ich gestehe, ich bin ein Serienjunkie. Momentan gibt es einfach zu viele gute Serien. Ich liebe die Serien Arrow, The Flash, Chicago Fire, Supernatural, The Originals, Outlander, Game of Thrones, Grimm, Once Upon A Time, Doctor Who … und wenn der Tag 48 Stunden hätte, sicherlich noch mehr. 






Ansonsten bin ich Bogenschützin, Rettungsassistentin im DRK und seit ich meinen Mann kenne, gehe ich auch (Schönwetter/wenig Wind) Windsurfen. 





Zur Zeit kommen allerdings meine Hobbys alle zu kurz, da ich berufsbegleitend Kommunikations- und Medieninformatik in Leipzig studiere. 

An Musik höre ich vieles

Von Classic Rock über Alternative bis hin zu Metal ist alles dabei. Mit Vertrau mir! Prophezeiung verbinde ich ganz stark “Running up That Hill” von Placebo. Das habe ich in Dauerschleife gehört. Das Original von Kate Bush mag ich auch, aber komischerweise gehört zum Buch Placebo.




Lieblingsfilm


The Crow mit Brandon Lee




Lieblingsschriftstellerin


Diana Gabaldon
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So, nun kennen wir die liebe Jeannine schon viel besser. Da können wir doch jetzt gleich zum Interview huschen 😉
INTERVIEW

Hallo liebe Parker!

Wir freuen uns sehr, dass Du uns in paar Fragen zum Mysterium des Autoren-Daseins beantworten möchtest! 🙂

Jeannine: Ebenfalls ein herzliches “Hallo”! Mysterium klingt gut. Die IT-Projektleiterin Jeannine Remlinger verwandelt sich tatsächlich jedes Mal, wenn ich schreibe, in die Fantasy-Autorin Parker Jean Ford. 


(lacht) Miss Ford, bitte übernehmen Sie!

***

Ein wirklich tolles Thema für Dein Debüt „Vertrau mir! Prophezeiung“, wie kam es zu dieser Idee – gefallene Engel? Bist Du selbst gläubig?

Jeannine: Der Beginn des Buches entstammt einem Traum. Mit dem Ende des ersten Kapitels bin ich damals mit Herzrasen aufgewacht. Der Traum war übrigens 2004 und hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe mir den Traum dann auf gelbe Klebezettelchen notiert, damit ich ihn nicht vergesse. Nur das Ende fand ich unbefriedigend. Ich wollte es nicht hinnehmen, dass der Traum so endet und habe dann von Zeit zu Zeit einfach mal überlegt, wie es weitergehen könnte. So ist nach und nach die Idee zu meinem Buch entstanden. Dass Noel ein gefallener Engel ist, war mir von Anfang an klar. Die Fallen-Welt entwickelte sich nach und nach. 


Ob ich selbst gläubig bin? Es kommt darauf an, wie man Glaube definiert. Auf dem Papier bin ich römisch katholisch. Natürlich musste ich immer in die Kirche gehen und zu dieser Institution habe ich schon sehr früh den Bezug verloren. In erster Linie bin ich tolerant. Jeder sollte seinen Glauben ausleben dürfen, solange er ihn anderen nicht aufzwingt, oder Personen damit schadet. Ansonsten glaube ich an die Macht positiver Gedanken, daran, dass wir respektvoll mit anderen Lebewesen und mit der Natur umgehen sollten und dass es viele Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir Menschen nicht verstehen, was auch gut so ist. 



***
Gab es einen bestimmten Anstoß, ein Lebensereignis für diese Geschichte?

Jeannine: Ich habe diesen gewissen Traum während meiner Schwangerschaft geträumt. Da hat man manchmal sehr realistische Träume. 

***

Viele Autoren sagen ja, ihre Protas entscheiden selbst über ihr „Schicksal“. Wie war/ ist das bei Dir, haben Cara du Noel auch eine Art Eigenleben entwickelt?

Jeannine: Oh ja. Ich hatte anfangs einen Plot festgelegt. Da das Buch einen relativ engen Zeitrahmen umfasst, hatte ich alles minutiös geplant. Von Tagen bis zu Uhrzeiten hatte ich alles geplant. Du wirst nicht glauben, wie oft ich diese Planung anpassen musste, weil Noel und Cara etwas nicht so gut fanden wie ich. 😉 

***

Wie waren die Reaktionen zum Schreiben im Familien- und Bekanntenkreis?

Jeannine: Mein Mann war froh, da ich nicht mehr so viele Bücher gekauft habe. Ich bin eine Schnellleserin. Aus diesem Grund bin ich auch irgendwann auf englische Bücher umgestiegen. Anfangs habe ich auch wirklich länger für ein englisches Buch gebraucht, heute nicht mehr. Ansonsten haben sie es als seltsames Hobby betrachtet. Nur ein enger Kreis von Freunden hat mich ermutigt und auch während dem Schreiben schon testgelesen. Sie waren es auch die mich dazu überredet haben, mich überhaupt nach einem Verlag umzuschauen. 

***

Wie lange hast Du wohl für das Buch gebraucht? Hat sich die Idee während des Schreibprozesses noch gewandelt?

Jeannine: Mit ganz vielen Pausen von 2004 bis 2014. Rein Netto vielleicht ein Jahr bis eineinhalb Jahre. Ich lasse mir Zeit, denn was ich nicht mag sind Plotlöcher oder Ungereimtheiten. Die Grundidee ansich hat sich nicht gewandelt. Einzelne Szenen schon. 

***

Kann man etwas von Deiner eigenen Persönlichkeit in Cara wiederfinden?

Jeannine: Oh ja, ich kann mich in vielen Dingen wiederfinden. Wir teilen die Sichtweise, dass vieles vorherbestimmt ist, man selbst aber beeinflussen kann, wie man mit gewissen Dingen in seinem Leben umgeht. Ob man versucht das Positive zu sehen, oder nur das Negative, was einen blockiert. Wie war noch der Spruch? “Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen!” 
Also das macht Dich noch sympathischer, denn ich finde Cara wirklich klasse 🙂

***

Wie viele Teile soll es denn insgesamt von der Fallen-Saga(habe sie einfach mal so getauft, hoffe das ist ok?) geben?

Jeannine: Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es zwei oder drei geben wird. Inzwischen bin ich mir sicher, dass es am Ende zwei sind. Mir gefällt das Tempo des ersten Teils und das möchte ich im zweiten beibehalten. 

***

In welchem Genre bist Du denn lese technisch zu Hause? Klassisch in der Fantasy, oder doch etwas ganz anderes?

Jeannine: Eindeutig Fantasy! 

Ha ha, eine gute Wahl! 😉

***

Wann hast Du denn mit dem Schreiben begonnen, es für Dich entdeckt?

Jeannine: Damit begonnen habe ich in der Grundschule. Ich habe mir schon da immer Geschichten ausgedacht und meine Aufsätze waren immer sehr kreativ. In der Grundschule fand das meine Lehrerin noch sehr gut. Am Gymnasium meine Deutschlehrer nicht. Geschrieben habe ich eigentlich immer. Meist nur für mich, aber ab und an durften auch mal andere lesen. Irgendwann habe ich Rollenspielforen entdeckt und ja, auch ich habe Fanfictions geschrieben. Unter anderem eine ziemlich lange von 400 Seiten. Sowas macht echt Spaß. 

***

Darf jemand Deine Werke vorablesen? (Freunde, Familie)

Jeannine: Meine Freunde dürfen. Meine Betaleserin ist ebenfalls eine Freundin und das Urteil meiner Mädels ist mir auch sehr wichtig. 

***

Hast Du lange gezögert Dein „Baby“ der Öffentlichkeit preiszugeben?

Jeannine: Ja, habe ich. Wer wird schon gerne in der Luft zerrissen? Ich fand meine Story immer gut, aber würde sie auch gut genug sein? 

***

Gibt es jemanden in Deinem Leben, der Dir diese gewisse Inspiration schenkt. Eine Muse?

Jeannine: Nein. 
Wow, dann hast Du wirklich viel Kreativität in Dir!

***

Wo schreibst Du am liebsten?

Jeannine: Im Wohnwagen in den Niederlanden, wenn es regnet. 
Das hört sich nach einem guten Ort dafür an, vielleicht sollte ich mir auch so einen suchen 😉

***

Vielen lieben Dank für Deine Zeit und den Einblick in Deine Welt des Schreibens! Wir freuen uns schon auf Band 2 der Fallen-Saga!

Jeannine: Zur Zeit schreibe ich noch an “Vertrau mir! Erfüllung”, aber das Ende ist schon fertig. Teil zwei der Fallen-Saga, dieser Titel gefällt mir übrigens, wird düsterer werden. Noel und Cassandra werden es nicht einfach haben. Sie werden einem mächtigen Gegner gegenüberstehen, der ihnen alles abverlangen wird. Noch dazu wird man erkennen, dass die Guten doch nicht immer so gut sind, wie es den Anschein hat. Vielen Dank für das Interview. Es hat mir viel Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

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Eine tolle Frau, die uns einen wirklich schönen Einblick in ihr Autorendasein gewährt hat. Und zusätzlich war Jeannine auch noch so lieb, einige tolle Sachen für ein Gewinnspiel anlässlich des Interviews zu spendieren! Vielen herzlichen Dank dafür! 🙂
Ich hoffe sehr, das Interview hat Euch gefallen und ihr hattet Spaß beim Lesen! 🙂
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GEWINNSPIEL
So Ihr Lieben! Nach dem guten Lesestoff gibt es auch noch etwas zu gewinnen. Und zwar verlose ich an dieser Stelle die folgenden Gewinne:
1x Printversion der Neuauflage “Vertrau mir! Prophezeiung” mit Lesezeichenhaken und persönlicher Widmung
Hier meine Rezi dazu 🙂 
1x eBook von “Vertrau mir! Prophezeiung”
2x je ein Lesezeichenhaken wie auf dem Bild zu sehen

***

Was müsst Ihr dafür tun?

Ganz einfach, beantwortet bis zum 30.04.2015 die folgenden Fragen und schickt sie per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com
1. Was liest die Autorin am liebsten?
2. Wie ist der richtige Name von Parker Jean Ford?
3. Wie lange hat die Autroin gebraucht um ihr Debüt fertig zu stellen?
Alle richtigen Antworten per Mail hüpfen dann in den Lostopf 🙂 Viel Erfolg Euch allen!
Alles Liebe
Gwynny
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GEWINNBEDINGUNGEN
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bitte schreibt mir 30.04.2015 – 23:59 Uhr die Antworten per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com. 
Auslosung erfolgt bis zum darauffolgenden Dienstag.
Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
Keine Haftung für Postversand.
Versand nur innerhalb Deutschland, andere Länder nur eventuell und nur nach vorheriger Absprache möglich.
Gewinner haben 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe Zeit sich zu melden, sonst verfällt der Gewinn und wird neu ausgelost.
Gewinner werden ausschließlich hier auf meinem Blog bekannt gegeben.

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Buchvorstellung: Die Welt der vier Jahreszeiten – Die Macht der Dunkelheit von Melanie Klein

by , on
Okt 30, 2014

Gewinnerverkündung!

Die glückliche Gewinnerin des Buchpakets mit Widmung der Autorin geht an
KIMBERLEY HAUSOTTER

Da sie Band 1 aber bereits besitzt, werde ich den noch mal gesondert verlosen!

Und Band 1 mit persönlicher Widmung geht an
ANDREA BRUNS 


Ihr Lieben Gewinnerchen, bitte meldet Euch bei mir mit Eurer Adresse, damit die Bücher so schnell wie möglich zu Euch kommen!


An alle anderen vielen lieben Dank, dafür dass Ihr mitgemacht habt! Ich werde bestimmt ganz bald wieder etwas verlosen! 🙂


Ein besonderes Dankeschön noch mal an Melanie Klein, die mir die Bücher zur Verfügung gestellt hat! ♥


___


Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch den zweiten Teil einer Trilogie vorstellen, deren erster Band mich schon so fasziniert hat, dass er von mir den Goldstatus bekommen hat! Und das will etwas heißen. Ich schmeiße nur sehr selten mit 5 goldenen Zahnrädchen um mich! Hier meine Rezi zu diesem „Goldstück“ 🙂 Aber nicht nur das, Melanie Klein hat für uns eine Menge Fragen über sich ergehen lassen und und uns so einen schönen Einblick in ihr Autoren-Dasein gegeben. Natürlich gibt es auch ein Gewinnspiel! Ganz exklusiv gibt es Band 1 und 2 mit Widmung und Signatur der Autorin zu gewinnen! Wie das geht, könnt Ihr weiter unten nachlesen.

Doch um welches Buch geht es eigentlich? Um das von mir sehnlichst in Papierform erwartete Buch „Die Welt der vier Jahreszeiten: Die Macht der Dunkelheit“. Es stammt aus der Feder der jungen Autorin Melanie Klein und ist am 22. Oktober 2014 im Burg Verlag erschienen – also nach ganz neu!

Ich bin in den überaus großen Genuss gekommen, Testleserin/ Lektorin hierfür sein zu dürfen. Ich kann Euch versprechen, wem der Auftakt zu Fenja und Sisar gefallen hat, wird wieder voll auf seine Kosten kommen! Ihr könnt wieder abtauchen in diese fantastische Welt in der Freude, Leid, Verletzen und Verzeihen, Liebe und Hass so nah bei einander liegen. Lasst Euch von der Magie, der Gefahr und der Hoffnung einfangen und in eine Schlacht führen, bei der Ungewiss ist, ob sie einen wirklichen Sieger hervorbringen wird! Hier meine kleine Rezension, die geschrieben habe, nachdem ich Band 2 fertig gelesen hatte.

Klappentext


“Was würdest du tun, wenn die Dunkelheit droht dich auf ihre Seite zu ziehen und du dadurch die Menschen, die du liebst, in Gefahr bringst? Nachdem Fenja erneut vor Sisar und ihrem wahren Leben davonlaufen konnte, wird sie während ihrer Flucht schwer verletzt. Sie findet Hilfe und Obhut an einem fremden Ort – BirchesVil. Bei Menschen, denen sie hätte niemals begegnen dürfen, denn sie hüten ein jahrelanges Geheimnis – ein Geheimnis, von dem niemand, aber dennoch jeder weiß. Doch Fenjas einziges Ziel: das Weltenportal. Wird sie jemals dort ankommen? Wie wird ihr Leben auf der Erde dann weitergehen? Die Dunkelheit ist der jungen Prinzessin dicht auf den Fersen. Schafft sie es, ihr ohne Hilfe zu entkommen? Dazu plagen sie noch Schuldgefühle und schreckliche Träume. Aber vor allem lastet die Liebe zu Sisar schwer auf ihrem Herzen. Wird sie den jungen König jemals wieder sehen? Wenn ja, wird er ihr dann verzeihen?”

Wenn das nicht schon neugierig gemacht, dann wollt Ihr spätestens nach diesem tollen Interview wissen, wie es mit Sisar und Fenja weiter geht 😉 Viel Vergnügen und im Anschluss wartet sogar noch eine Leseprobe auf Euch 😉
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I.N.T.E.R.V.I.E.W.

Die Autorin Melanie Klein über sich

“Hallo zusammen, mein Name ist Melanie Klein und ich bin 28 Jahre alt. Ich schreibe, das kann ich euch genau sagen, seit dem 07. Oktober 2012. Mein Debüt-Roman „Die Welt der 4 Jahreszeiten: Das Sonne-Mond-Kind“ erschien im November 2013, worauf am 22. Oktober 2014 der zweite Band folgte. Neben dem Schreiben arbeite ich (oder neben dem Arbeiten schreibe ich ☺) seit mittlerweile neun Jahren in einer großen Logistikfirma in Hassfurt. Ich wohne und bin aufgewachsen in einem kleinen beschaulichen Dorf, inmitten des Steigerwaldes. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit bei Wind und Wetter in der freien Natur mit Hund und Pferd.”

Frage & Antwort

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung! Wie ich, sind bestimmt eine Menge Leute heilfroh, dass man endlich weiterlesen kann! 

Vielen Dank! 🙂

Ja, das kannst du laut sagen. Egal, wo ich hinkam, fragte man mich, wann denn endlich der zweite Teil erscheint und meine mittlerweile monotone Antwort immer nur „Ende Oktober“ war. Sogar auf Familienfeiern sagte man zu mir, was ich hier zu suchen habe, ich soll doch wieder nach Hause gehen und erst den zweiten Teil zu Ende schreiben. (was natürlich nur Spaß war) Aber nicht nur die Leser, sondern auch ich bin überglücklich mein zweites Buch endlich in den Händen halten zu können.


Ja ich kann die Ungeduld verstehen – wo ist denn mein Exemplar? *zwinker* 🙂

Das
liegt hier bei mir und hat auch schon nach dir gefragt. Ich musste es
leider vertrösten, weil unser letztes Treffen und das davor und
das davor nicht geklappt hat 


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Hattest Du mit dem Verlag gleich eine Trilogie geplant? Ich fände es unheimlich schwierig so daraufhin schreiben zu müssen, dass drei Bücher dabei heraus springen!

Ja, ich hatte mich bei meinem Verlag mit einem Exposé und einer Leseprobe des ersten Teils beworben. Da stand aber schon fest, dass die Welt der 4 Jahreszeiten eine Trilogie wird. Als ich mich dort beworben habe war das Ende des Manuskriptes ein bisschen eher, bevor Fenja in den Weißen Zauberwald ging. Nach langem Überlegen ist mir aber dann klar geworden, wenn ich nicht noch etwas mit auf den ersten Band packe, die anderen Teile einfach zu lange werden und das wollte ich ehrlich gesagt mir und dem Verlag nicht antun :). Zwischendurch war ich auch mal dabei vier Teile zu schreiben, was auch schon mit dem Verlag abgeklärt war. Von der Idee kam ich jedoch Gott sei Dank schnell wieder herunter.

Alle Achtung, da steckt eine Menge Planung, Herzblut und Entschlussfreudigkeit dahinter! Ich persönlich denke, dass Du und der Verlag eine gute Entscheidung getroffen haben 🙂

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Standen Idee und Verlauf für den zweiten Teil Deiner Geschichte schon komplett von Beginn an, oder haben sie sich erst während des Schreibens von „Das Sonne-Mond-Kind“ entwickelt?


Die Welt der 4 Jahreszeiten sollte am Anfang nur ein Einzelband werden, von daher stand Idee und Verlauf schon fest. Während dem Aufteilen und Schreiben entwickeln sich immer wieder neue Ideen und man ist mit dem schon Geschriebenen und Verlauf meist nicht ganz zufrieden, dann schreibt man um, löscht das und das, setzt das dahin und das dahin und am Ende ist alles wieder so wie vorher … Aber es sieht trotzdem besser aus und man ist mit dem Endergebnis zufriedener 🙂


Das kenne ich vom Schreiben meiner Blogbeiträge zu gut – alles 10 mal Ändern und dann doch wieder beim ersten Versuch landen… Musstest Du Dich zwischenzeitlich selbst motivieren dann weiter zu schreiben?

Nein,
eigentlich nicht direkt. Wenn ich mal mit einer Stelle überhaupt
nicht klar komme, dann lasse ich dort eine Lücke und versuche es
am nächsten Tag noch einmal, was dann meistens sehr gut
funktioniert. 
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Was erwartet uns denn in Band 2? Vielleicht nur so viel Information, dass man vor Neugier platzt? 🙂

Im zweiten Teil erfährt man im Prolog aus Sisars Sicht erst einmal wie er sich ohne Fenja so fühlt, was er von ihr denkt und was passierte nachdem ihm das Holzstück auf den Kopf fiel. Dann geht es weiter mit Fenja. Auf den ersten Seiten lernt sie neue Bewohner des Weißen Zauberwaldes kennen, natürlich auch neue Geheimnisse. Im Anschluss gerät sie an die Dunkelheit und wird dadurch schwer verletzt. Gefunden wird sie von einem jungen Mann und dessen Bruder, die sie an einen fremden Ort bringen (Traum oder Wirklichkeit, Zukunft, Gegenwart oder Vergangenheit ☺?) Sie versucht natürlich herauszufinden wer diese komischen Leute, mit diesen befremdenden Eigenarten sind, dann kommt jedoch alles anders als „geplant“ und sie ist wieder „gezwungen“ zu fliehen. Dabei helfen ihr zwei neugewonnene Freunde. Auf ihrer Flucht begegnet sie wieder einem fremden Typen, der erdische Angewohnheiten aufzeigt und aus dem Fenja nicht schlau wird. Hm, ab hier sollte ich vielleicht aufhören zu erzählen. Alle warten bestimmt darauf zu erfahren, ob Fenja wieder zu Sisar zurückkehrt … das werde ich jedoch nicht verraten. Aber vielleicht ist ein kleines Trostpflaster (oder auch nicht), dass sie auf jeden Fall nach Seattle zurückkehrt.

Puuh, das ist jetzt harter Stoff für die Leser, denn Du verrätst ja praktisch alles und nichts! Sehr gemein 😉

Ja,
ich weiß, aber das macht Spaß 
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Hattest Du nach dem Beenden von Band 1 eine Flaute? Ist man da nicht erst mal froh fertig zu sein, oder ging es direkt in die heiße Phase?

Nein, ich hatte keine Flaute, allerdings habe ich mir gezwungenermaßen eine einwöchige Schreibpause gegönnt, die ich größten Teils mit Lesen verbrachte. Ich war jedoch auch froh, als diese Woche vorüber war und ich mich endlich dem dritten und letzten Teil widmen konnte.
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Ich selbst war ja absolut heiß auf den Folgeband, wie war so das allgemeine Feedback, sind noch mehr so unheimlich froh, dass man endlich „Die Macht der Dunkelheit“ ergattern kann?

Ja, ich habe, nachdem ich mein erstes Paket vom Verlag erhalten habe, den ganzen Tag damit verbracht PN´s zu beantworten, Bücher zu signieren, Bücher zu verpacken und gefühlte einhundert Adressen auf die Briefumschläge zu schreiben. In den nächsten Tagen werde ich einen Rundgang durch die Verwandtschaft machen, um dort meine Bücher zu verteilen.

Ich hebe immer noch dezent die Hand um darauf hinzuweisen, dass ich auch noch keins habe 🙂

Ist
nur noch eine Frage der Zeit 
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Bei vielen Autoren kann man signierte Exemplare mit Widmung erwerben, geht das bei Dir auch? Immerhin hat man dann einen richtigen Schatz in Händen, wenn Du erst mal den Durchbruch geschafft hast 😉

Wenn ich ihn schaffe 🙂


Ja, das ist durchaus möglich. Ich habe zwar nicht immer Bücher vorrätig, aber wenn jemand ein signiertes Buch haben möchte, dann dürfte das eigentlich kein Problem sein.

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Wenn wir gerade dabei sind, wo siehst Du Dich nach Abschluss der „Sonne-Mond-Kind-Saga“? Erhoffst Du Dir damit den großen Durchbruch? Zumindest hier bei uns in Deutschland?

Ehrlich gesagt … Nein. Bei mir war es Anfangs so (wäre gelogen, wenn es anders wäre), dass ich natürlich träumte, dass das Buch irgendwann mal weltweit erscheint und dann ein Film daraus wird und ich stellte mir alles ganz einfach vor. Aber so ist es leider nicht. Diese Träume flachen schon ab, sobald man die ersten Absagen von Verlagen bekommt und man irgendwann die Lust an dem Ganzen verliert, weil man das Gefühl hat, dass man irgendwie gar nicht weiter kommt. Dann recherchiert man im Internet, liest sich Erfahrungsberichte durch und fragt sich, ob man sich das wirklich antun möchte, wiegt Pro und Kontra ab und entscheidet sich im Endeffekt doch dafür ☺. Ich bin im Moment nur froh, dass mein Buch gekauft und gelesen wird, was oder ob danach was kommt, wird sich zeigen.

Wir drücken Dir ganz fest die Daumen, das Potenzial zum Durchbruch haben Deine Bücher bisher 🙂

Vielen
Dank!
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Fällt es Dir leicht die einmal gewählten Charakterzüge Deiner Protagonisten bei zu behalten? Ich meine natürlich durchlaufen sie eine Entwicklung, aber sie müssen ja Wiedererkennungswert haben.

Nein, das fällt mir eigentlich gar nicht schwer. In „Die Macht der Dunkelheit“ kommen ja noch einmal eine ganze Reihe Protas dazu. Von denen hatte ich ein genaues Bild vor Augen und ihre Charakterzüge haben sie erst beim Schreiben bekommen, die habe ich mir dann notiert, um notfalls nachschauen zu können. So war es beim ersten Teil auch.

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Gibt es für Fenja oder Sisar eine Vorlage aus Deinem wirklichen Leben, bist Du vielleicht selbst Vorlage? Oder orientierst Du Dich da ganz und gar an Deiner Fantasie?

Also nein 🙂

Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass diese Frage nicht öfter erscheint, aber Fenja bin nicht ich, sie ist frei erfunden. Ich bin eher ein ganz geduldiger, lockerer und ruhiger Mensch, der zwar auch gerne und stundenlang redet, manchmal auch Müll und nicht meinem Alter entsprechend. Teilweise bestehe ich auf meine Meinung und diskutiere auch gerne mal. Allerdings weiß ich, wann ich den Mund zu halten habe und lasse mich auch eines Besseren belehren. Wie ich mich verhalten würde, wenn ich in eine fremde Welt geschleudert werde, weiß ich natürlich nicht :). Für Amy diente eindeutig meine Cousine als Vorlage. Der Rest entstand in meiner Fantasie.

Ich würde Deine Cousine ja zu gerne mal kennen lernen 😉

Das
ist eine ganz Liebe – Amy halt 
.
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Wie sehr fühlst Du Dich Deinen Hauptfiguren verbunden, wächst die Bindung während des Schreibprozesses? Ich stelle es mir echt nicht einfach vor, sie zum Beispiel leiden zu lassen.

Die Verbindung ist sehr stark, vor allem zu Sisar und Fenja. Sie begleiten mich schließlich schon seit zweit Jahren, Tag und Nacht. Ich behaupte, dass es keine Stunde gibt, in der ich nicht an ihnen oder an die Welt der 4 Jahreszeiten denke. Es geht sogar so weit, dass ich meinen Hund mit Sisar anspreche (er das jedoch Gott sei Dank nicht unbedingt so wahrnimmt). Leiden lasse ich sie natürlich nicht gerne, aber was sein muss, muss leider sein. Dafür leide ich ja mit ihnen und muss das Ganze auch über mich ergehen lassen. Aber man lässt sie ja auch lachen und glücklich sein, man bestimmt ja schließlich als Autor über ihr Leben, auch wenn sie mich meistens völlig ignorieren und machen was sie wollen. Es ist aber ein tolles Gefühl, wenn man mit seinen Protas heulen und lachen kann 🙂

Ich habe schon oft gelesen oder gehört, dass die Protagonisten gerne mal ein Eigenleben entwickeln, was ihre Zukunft betrifft. Überrascht Dich manchmal, wie sie ihr Schicksal lenken?

Ja,
allerdings. Manchmal möchte ich sie nur noch anschreien und
fragen, warum sie das jetzt gemacht oder gesagt haben. Emmet zum
Beispiel: Er entwickelte sich erst während dem Schreiben zum
„Bösen“, was eigentlich nicht geplant wahr. Aber er wollte
es ja nicht anders.
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Gab es einen Zeitpunkt während des Schreibens, an dem Du Wendungen oder Geschehnisse aus Band 1 verflucht hast, weil sie Dich jetzt binden?

Oh, ja. Den gab es allerdings. So stark, dass ich den Fluch laut ausgesprochen habe und den Verkauf vom ersten Teil am liebsten sofort eingestellt hätte und alles noch einmal umschreiben wollte. Oder ich mit schwarzen Edding gerne über die störenden Zeilen gefahren wäre, Hauptsache weg damit, damit ich mich darum nicht in den Folgebänden kümmern muss. Aber man beruhigt sich schnell wieder, findet sich schließlich mit dem Problem ab und findet für alles eine passende Lösung.

*Herzliches Lachen meinerseits* Absolut ehrlich und erfrischend, liebe Melanie!

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Wie gehen denn Deine Familie und Freunde mit Deiner Kreativität um, mit Verständnis oder eher unwillig? 

Eindeutig: Mit Verständnis. Ich habe meine Schreiberei lange geheim gehalten, weil ich Angst vor den Reaktionen von Familie und Freunden hatte. Was natürlich alles umsonst war. Sie haben sich alle dafür auf Anhieb begeistern können, wollten alles über meine Geschichte wissen, was mich natürlich in meinem Tun voll und ganz bestärkt, wenn ich sehe wie stolz sie auf mich sind. An der Stelle ein überaus großes Dankeschön an meine komplette Familie, die mich alle in allem was ich tue sehr unterstützen, egal ob mit Taten oder Worten. Danke!

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Wie bist Du dazu gekommen gleich mit einer Trilogie in das Autoren-Dasein zu starten, oder war das gar nicht Dein erstes Projekt?


Mein aller erstes Manuskript war ein Thriller, eher Psychothriller. Das ist und bleibt jedoch ein Schubladenmanuskript, mit fettem Vorhängeschloss davor, und es bekommt nie jemand in die Hände oder vor die Augen außer mir 🙂

Die Idee für die Welt der 4 Jahreszeiten kam mir beim Lesen von „Flieh, wenn du kannst“ von Joy Fielding. Geplant war eigentlich ein Einzelband. Nachdem ich meine Geschichte fertig hatte, habe ich sie meiner Cousine zum Lesen gegeben. In der Zeit habe ich nichts an dem Text gemacht, stattdessen spuckten weitere Ideen in meinem Kopf herum und ich habe die Zeit damit verbracht diese irgendwie mit der schon bestehenden Geschichte zu verbinden. Das habe aber gar nicht richtig auf die Reihe bekommen. Ich überlegte ewig hin und her: Einzelband, zwei Teile, drei Teile, vier, fünf, sechs, …? Und habe es dann erst einmal als Einzelband an verschiedene Verlage geschickt. Da dieser jedoch über 600 Seiten hatte, habe ich ein paar Absagen bekommen mit der Begründung, dass der Text für einen Neuling einfach zu lang ist. Ab da habe ich mich dazu Entschlossen ihn in drei Bände aufzuteilen, was ich bis jetzt nicht bereue und für mich als Autor einfach einfacher ist. Aber leider (oder auch nicht) hat sich die Geschichte im Verlauf so stark verändert, dass sie sich nur noch ganz schwach mit den ersten Ideen ähnelt und ich so alles neu schreiben muss.



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Dürfen wir uns denn außerhalb der Welt der vier Jahreszeiten auf andere tolle Sachen aus Deiner Feder freuen?

Ja ☺. Ich schreibe zurzeit nebenbei in einem ganz anderem Genre, dazu möchte ich jedoch noch nichts näheres sagen, da ich mich selbst erst einmal überraschen möchte, wo das Ganze hinführt. Einen kleinen Einblick gebe ich euch jedoch: Es geht um Lena und Phin, die sich während eines Urlaubs in Thailand kennen lernen und dann … geht es weiter ☺. Es macht auf jeden Fall riesen Spaß das neben „Der Welt der 4 Jahreszeiten“ zu schreiben und ich freue mich jetzt schon darauf (Teja, du bist ja schon in den Genuss gekommen ☺), wenn es die Ersten lesen. Dazu kann ich jetzt schon einmal sagen, dass es der erste Teil einer (Wieder-) Trilogie ist und wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, er nächstes Jahr im Sommer unter dem Titel „Lena und Phin: Der Zauber eines Augenblicks“ erscheinen soll, worauf natürlich die zwei Bände folgen werden. Diese Trilogie nenne ich mein Zwischendurch-Projekt. Wenn die ich „Die Welt der 4 Jahreszeiten“ komplett abgeschlossen habe, folgt eine weitere Fantasy-Geschichte, über deren Umfang oder Titel ich bis jetzt allerdings noch nichts sagen kann.

Ja, ich kann schon mal sagen, was ich zu Lena und Phin bisher gelesen habe ist absolut toll! Ich habe wieder die tolle und wundervolle Aufgabe als Testleserin zu fungieren. *freu*

Melanie lacht
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Na dann bedanke ich mich vielmals für das tolle Gespräch, auch im Namen meiner Leser. Wir freuen uns schon jetzt auf den letzten Band, vielleicht sprechen wir uns dann ja wieder? 🙂

Ich bedanke mich und es hat mir riesen Spaß gemacht deine Fragen zu beantworten 🙂


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G.E.W.I.N.N.S.P.I.E.L.
Das gibt es
Ihr könnt ein ganz tolles Paket mit jeweils einem Exemplar von Band 1 und 2 der Sonne-Mond-Kind-Saga als Druckversion mit persönlicher Widmung der Autorin Melanie Klein gewinnen!

Was müsst Ihr dafür tun?
Ich habe im Text ein paar Buchstaben pink markiert, setzt ihr diese nacheinander von Beginn meines Posts bis Ende des Interviews der Reihe nach zusammen, ergeben sie ein Lösungswort. Schickt mir das korrekte Lösungswort per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com und Ihr hüpft automatisch in den Lostopf! Die genauen Teilnahmebedingungen findet Ihr weiter unten.

Teilnahmebedingungen
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bitte schickt mir das Lösungswort per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com bis 09.11.2014 – 23:59 Uhr. Auslosung erfolgt bis zum darauffolgenden Dienstag.
Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
Keine Haftung für Postversand.
Versand nur innerhalb Deutschland, andere Länder nur eventuell und nur nach vorheriger Absprache möglich.
Gewinner haben 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe Zeit sich zu melden, sonst verfällt der Gewinn und wird neu ausgelost.
Es erfolgt keine Mailbenachrichtigung.
Gewinner werden ausschließlich hier auf meinem Blog bekannt gegeben.

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L.E.S.E.P.R.O.B.E.

Prolog
Das kleine Rotkehlchen ist zu schwer für den Zweig. Ein schmaler Zweig, der von Weitem nur als dünner Faden zu erkennen ist. Das zierliche Vögelchen, das in der Welt der 4 Jahreszeiten als Tröster und Problemlöser gilt, hat sich darauf abgesetzt. Als das Ästchen unter seinen schmalen Füßen nachgibt, flattert es erschrocken mit einem schlackernden Zip-Zip … davon. Der Zweig schnalzt erleichtert nach oben. Eine Weile schaukelt er noch in weichen Bewegungen auf und ab, bis er seinen alten Standpunkt wieder gefunden hat. 
Das Rotkehlchen, dessen rote Kehle brennt wie der Debugvulkan, der in der Abendsonne des Herbstlandes genau von deren Strahlen getroffen wird, hat sich mittlerweile einen sicheren Platz gesucht. Weiter oben. Weiter dem Himmel entgegen. Weiter in der Freiheit. Weiter in der Luft. 
Ob es auch meine Probleme lösen will? Was ist mein Problem oder habe ich mehrere? Ist es Fenja? Ist es der Weltuntergang, der unmittelbar bevorsteht? Ist es Sky? Emmet? Der Krieg? Der Frieden? Die Liebe? Oder bin ich es? Bin ich selbst mein Problem? Ich kann mir die lästigen Fragen bis in die Unendlichkeit stellen, doch eine Antwort werde ich darauf vermutlich nie finden. Sie ist weg. Endgültig. Genauer genommen ist es jetzt ein Problem weniger. Vielleicht ist aber genau DAS mein Problem? Oder fangen sie jetzt erst richtig an? Was soll ich nur ihren Eltern sagen? Wieder Fragen – wieder keine Antworten. 
Die aufgehende Sommerlandsonne strahlt wie jeden Tag freundlich und heiter, als wäre alles in Ordnung, über das komplette Land. Das Rotkehlchen stimmt die ersten Strahlen mit einem wirren Knirschen an. Die Töne vermischen sich mit den verworrenen und schwer herunterhängenden Blättern der Trauerweide. Aber weder Blätter noch Knirschen gelangen jemals bis auf den Boden. Ich sitze unter der Weide und denke über die vergangenen Tage nach – über die einsamen Tage, an denen ich Fenja nicht mehr gesehen habe, und über die vorherigen, an denen sie hier war. Hat sie vielleicht recht damit, dass es für uns beide keine Zukunft gibt und dass alles keinen Sinn mehr macht? Kommt das Ende der Welt mit der Flucht des Sonne-Mond-Kindes? Nachdem Fenja sich in der Nacht, in der ich sie gegen ihren Willen zurückbrachte, aus dem Sommerschloss teleportierte, folgte ich ihr zum wiederholten Male. Ich stand nochmals bei den White Woods vor der Tür; sie halfen mir auf der Stelle bei der Suche nach ihr. Die halbe Nacht verbrachten wir in völliger Dunkelheit damit, den Weißen Zauberwald in der Nähe des Hauses zu durchkämmen. Doch nichts. Alles war vergebens. Wir haben sie nicht gefunden. Keine einzige Spur. Seit dieser Nacht finde ich keinen Schlaf mehr, seit dieser Nacht denke ich nur noch an sie – Fenja. Je mehr ich versuche sie zu vergessen, desto stärker wird meine Sehnsucht nach ihr. Es ist wie ein Fluch – sie ist wie ein Fluch. Ich hoffe für ihre Sicherheit, dass sie dort angekommen ist, wo sie hinwollte, und vor allem hoffe ich, dass sie Emmet oder möglicherweise auch Sky nicht in die Arme läuft. 
Ich denke über die ganzen Worte, die sie mir an den Kopf geworfen hat, nach. Über unseren hingebungsvollen Kuss, der meinen Puls sogar jetzt noch schneller schlagen lässt, wenn ich mich daran zurückerinnere. Vor allem aber denke ich nicht nur an den Kuss und die Worte, die an meinen Kopf prallten, sondern auch an das Holzstück, mit dem sie ohne Erbarmen auf mich einschlug. Ich kann immer noch nicht fassen, dass sie das wirklich getan hat. Warum? Sie hätte auch mit mir reden können – aber sie wollte nicht. 
Ich lasse mein Kinn nach vorne auf meine Brust sinken. Habe ich wirklich geglaubt, sie mit einem Kuss umstimmen zu können? In gewisser Weise war es Elenors Idee – zum Teil zumindest. Überrumpele sie doch einfach und zwinge sie dazu, dir zuzuhören, hatte sie in jener Nacht vorgeschlagen. Je länger ich über ihre Aussage nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass sie vermutlich Fesseln und Knebeln damit meinte.
Ich fasse mir an die Schläfe, dort spüre ich noch immer die Verletzung, die sich tief in meiner Haut abzeichnet. Ich habe sie nicht von Rave heilen lassen. Die Wunde ist schließlich das Einzige, was mir neben meinen Erinnerungen von Fenja geblieben ist. Während dieser Gedanken schüttele ich den Kopf und ein kleines Lächeln bildet sich auf meinen Lippen. So weit bin ich schon! Bin ich verrückt, besessen oder habe ich einfach nur Liebeskummer? Ich hätte Fenja manipulieren können. Ich hätte ihr die Erinnerungen an ihr Zuhause und an das Weltenportal löschen können. Aber ich habe es nicht getan, denn so bin ich nicht. Hätte ich, würde sie, aber womöglich auch ich, mich jetzt hassen und ich wäre insgeheim nicht besser als Emmet. 
Ich liebe sie! Ich liebe sie! Ich liebe sie! Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass sie mich schon fasziniert hat, als ich ihr das erste Mal im Wald begegnet bin. Meine vollkommene Liebe zu ihr gestand ich mir jedoch erst an dem Tag ein, an dem sie ihr erstes Kampftraining hatte. Sie stand mit solch einer Entschlossenheit vor mir und hielt kampfbereit ein Schwert in der Hand – ein Schwert, das fast genauso groß war wie sie selbst. Ihre Augen funkelten und ich sah das kräftige Blau, das sich in dem glänzenden Stahl der Klinge spiegelte. Zu dem Zeitpunkt hätte ich am liebsten mein Schwert fallen lassen, ihres weggeworfen und sie nur noch geküsst. Den ganzen Tag – mein ganzes Leben lang. Doch ein bestimmter Satz, der sich wie ein Wurm durch meinen Kopf wühlte, hielt mich davon ab. Und der war: Du musst sie töten! In jeder Faser meines Körpers steckt ihr Name. Fenja. Ich sehe sie in allem und jedem. In jedem Stein, der mein Schloss zusammenhält. In jedem Baum, den ich sehe, wenn ich aus dem Fenster blicke. In jedem Grashalm, der sich auf dem Trainingsgelände zeigt. In jeder Blume, die im Schlossgarten blüht. In jedem Buch, das in der Bibliothek steht. In jeder Fackel, die im Flur hängt, und vor allem in den traurigen Gesichtern von Amy, Gwen und Lilly. 
Das reicht, Sisar!, befehle ich mir, atme tief ein und schwelle die Brust. Ich bin ein König, ich muss Stärke zeigen! Ich kann nicht wegen einer Frau in Selbstmitleid versinken. Dann lasse ich meinen Oberkörper mit einem lauten Seufzer sinken. Aber ich will es. Ich will einfach nur traurig sein. Ich will meinen Gefühlen einmal freien Lauf lassen. Mein ganzes Leben, schon seit meiner Kindheit, als meine Mutter starb, musste ich den Starken geben. Ich denke daran, wie es wohl wäre, wäre ich kein König, sondern nur ein normaler Bewohner in irgendeinem Dorf. Dort könnte ich in Frieden mit Frau und Kind leben. Mit Fenja? Mit Lilly? Doch welcher König säße dann an meiner Stelle? Vielleicht einer, dem es leichter fallen würde, das Sonne-Mond-Kind zu töten. So wie die anderen Jahreszeitkönige? Für den Moment denke ich an sie. Ja, ihnen würde es mit höchster Wahrscheinlichkeit leichtfallen, das Sonne-Mond-Kind zu töten – Fenja zu töten. Für sie ist sie nur … Nein, nicht nur! Für die Könige ist sie ein Mittel zum Zweck. Kein Mensch. Keine Frau. Keine Magierin. Sondern das Sonne-Mond-Kind, das Wesen, welches erschaffen wurde, um die Welt zu retten. In ihren Augen sollte sie das ohne Fragen und ohne Wenn und Aber vollziehen. 
Die Könige haben vor ein paar Tagen mein Schloss verlassen. Doch zuvor haben sie noch ein ausführliches Gespräch mit mir führen wollen. An dem ich jedoch mehr mit den Ohren als mit der Stimme teilnahm. Ich hörte mir ihre Beschimpfungen und Beleidigungen an und schickte sie anschließend vom Schloss. Immer noch höre ich die zornigen Stimmen in meinem Kopf. Wir saßen zusammen im Großen Saal, einen Tag nach der Hochzeit und einen Tag bevor mich Elenor zu sich rief und verkündete, dass sich Fenja bei ihr aufhielt. 
„Ich kann es nicht glauben, Sisar. Du hattest sie hier die ganze Zeit im Schloss und hast uns nicht darüber berichtet“, sagte König Anjo aufbrausend.
Ich konnte es am Anfang auch nicht glauben.
König Sadir, der seine Meinung über Fenja überraschend schnell geändert hatte, nachdem er erfahren hatte, wer sie wirklich war, schlug mit einer Faust auf den Tisch und erhob sich. „Hat sie deine Sinne so vernebelt, dass du nicht mehr weißt, für was wir sie brauchen?“ Er zeigte mit einem abwertenden Nicken zur Tür. „Wo ist sie überhaupt?” Sein Brummen vermischte sich mit dem Geräusch des nach hinten rutschenden Stuhls, der auf den Holzdielen ein schrilles Knirschen hinterließ und einen stechenden Schmerz in meinem Kopf auslöste. Der Schmerz begann in meiner Stirn, zog sich bis in den Hinterkopf und endete an meiner verletzten Schläfe. 
Ja, sie hat meine Sinne vernebelt, und wie sie das hat! König Sadirs Frage konnte ich nur mir selbst beantworten. Ich hatte keine Kraft, den Mund auch nur für ein einziges Ja zu öffnen. In dem Moment konnte ich ihn ebenso wenig ausstehen wie Gwen und Fenja.
„Wie kannst du dir von einer Frau sagen lassen, was sie will und was sie nicht will?”, äußerte sich König Anjo nochmals zu dem Thema.
„Wärst du nicht der König von ganz Balear, würde ich dich als Verräter bezeichnen.” König Obilees Worte an mich waren auch nicht gerade nett. 
„Und was war das mit Emmet? Was hatte sein Auftritt gestern Abend zu bedeuten? Hörte ich richtig, er hat sie an sich gebunden?“, fragte König Sadir und zeigte aus dem Fenster. „Jetzt verstehe ich auch die Aussagen, die sie während des Begrüßungsessens von sich gegeben hat.“ Wenn er jetzt nicht sofort den Mund hält, kann ich für nichts mehr garantieren, dachte ich.
„Ich rate dir, sie so schnell wie möglich zu finden, bevor er es tut. Zieht er sie auf seine Seite, sind wir so gut wie erledigt.“ Nach Sadirs Worten kehrte ich einen kurzen Augenblick an den Tag zurück, an dem Emmet sich an Fenja band. Ich stand vor der Bibliothekstreppe, vor der unsichtbaren Wand, und sah die beiden. Fenjas Blick in diesem schrecklichen Moment werde ich niemals vergessen. Ich sah, wie sie mit jeder Faser ihres Körpers versuchte von ihm loszukommen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und ich bemerkte den geschlagenen Ausdruck, als sähe sie ihr komplettes Leben vor ihrem inneren Auge vorbeiziehen. Bin ich mitschuldig daran, hätte ich die blöde Wand nicht herbeizaubern sollen? Ich sah auch nach dem schlimmen Erlebnis, als wir zusammen zu Esli und Carla aufbrachen, ihren wund geriebenen Hals und ihre rot geschwollenen Augen, die ich am liebsten mit meinen Lippen getröstet hätte. Aber auch ihre Stärke – wie sie mit den Umständen umging. Sie wollte mit mir darüber sprechen. Das war für mich ein Zeichen von Vertrauen. 
Nachdem ich mir genug von den Königen angehört hatte und endlich meine Ruhe haben wollte, nahm ich all meine Kraft, die sich mittlerweile mit Wut vermischte, zusammen. So fiel mir einiges leichter. Ich erhob mich ruckartig und ließ meine Hände mit einem lauten Schlag auf den Tisch knallen. Gwen, die neben mir saß und die Worte der Könige ebenfalls wortlos mit angehört hatte, schreckte auf. Sie hatte mich wahrscheinlich noch nie so außer mir gesehen. Mit Bedacht umschlang sie meinen Arm, um mich etwas zu beruhigen. Dann ergriff ich das Wort: „Ihr habt doch alle gar keine Ahnung!“ Ich kniff meine Augen zusammen, um den Königen zu zeigen, dass ich ziemlich gereizt von ihren Aussagen war. Ich wollte ihnen zu verstehen geben, dass sie mich mit ihren Vorwürfen gefälligst in Ruhe lassen sollten. „Ihr solltet über niemanden urteilen, den ihr überhaupt nicht kennt! Ich möchte, dass ihr auf der Stelle mein Schloss verlasst!“ Ich wartete kurz und schaute zu Gwen, die mir mit einem hilfsbereiten Nicken zeigte, dass sie auf meiner Seite stand. „Alle!”, fuhr ich fort und richtete meinen Blick auf den Ausgang. 
Die Könige sahen sich einvernehmlich an, standen beinahe gleichzeitig auf und verließen den Großen Saal. Wäre ich nicht so mit Selbstmitleid vollgesaugt gewesen, hätte ich mich darüber gewundert. Doch in dem Augenblick war ich einfach nur froh, ihre Gesichter nicht mehr sehen zu müssen. 
König Anjo drehte sich noch einmal zu mir um. „Sisar, ich dachte, wir Könige treffen alle Entscheidungen gemeinsam. Ich hoffe, du hast mit dieser Handlung die Welt und unseren Plan nicht komplett in den Abgrund gerissen.“ Als ob ich seine Worte nicht hören würde, ließ ich mich auf den Stuhl sinken und er verließ kopfschüttelnd den Raum. 
Sobald die Könige die letzten Schritte aus dem Saal taten, kam Ian herein und mein erster Gedanke, als ich ihn sah, galt wie gehabt Fenja. Er setzte sich und schaute mich böse an, weil ich ihm bei der Suche nach ihr nicht helfen wollte. Er sagte nichts und ich fragte nichts. Ian und Rave folgten Fenja und mir. Sie fanden mich am Morgen nach Fenjas wiederholter Flucht alleine vor dem Weißen Zauberwald. Ich hätte vor Wut den ganzen Wald zusammenbrüllen können, nachdem ich aufgewacht war und Fenja nicht an ihrem Platz vorgefunden hatte. Nicht nur die Wut floss zusammen mit brodelndem Blut durch meine Adern, sondern auch Schmerz, der sich bis zu meinem Herz durchfraß und dort verweilte. Ich war so aufgebracht. Ich habe zu ihnen gesagt, dass ich nichts mehr mit Fenja zu tun haben wollte. Ich habe sie verflucht. In dem Moment sah ich nur ihre schlechten Seiten – schlechte Seiten, die ich jetzt gerne neben mir hätte. Das Ganze hat Ian natürlich nicht gefallen. Ich werde nach ihr suchen, sie gehört jetzt zu meiner Familie, sagte er. Ob Fenja das genauso sieht? 
Während die Könige nun endgültig das Schloss verlassen hatten und Ian schweigend neben mir saß, zerrten meine Wachmänner einen jungen Mann, den sie auf der Obstplantage beim Stehlen erwischt hatten, vor meine Füße. Hackt ihm die Hände ab!, hatte ich befohlen. Doch Gwen war dagegen. Er gefiel ihr, das konnte ich an ihren funkelnden Augen erkennen. Das erste Funkeln, das ich sah, seit Fenja verschwunden war. Lasst ihn laufen!, befahl ich erneut. Doch er ging nicht. Er ist immer noch hier. Denn er ist Fenjas großer Bruder – Nick. Vor meinen Augen sehe ich ihr Gesicht, welches Abscheu und Gemeinheit ausdrückte, als ich ihr von Nick erzählte und sie mir keinen Glauben schenkte. Ich hätte sie nicht so oft anlügen sollen. Dabei gibt es noch so viele Dinge, die sie nicht weiß. 
Nachdem Nick berichtet hatte, dass er auf der Suche nach seiner kleinen Schwester war, wurde mir sofort klar, wer er sein musste. Miles hatte mir am Abend vor der Erhängung von Zoltan und Solon gebeichtet, dass Fenjas Bruder sich hier irgendwo in Balear aufhalten musste. Miles besuchte seinen Bruder Figo und dessen Frau Elaine, um ihnen von Fenjas Aufenthalt und ihren Fortschritten zu berichten. Das Ehepaar erzählte ihm, dass Nick verschwunden sei und dass sie glaubten, er sei auf der Suche nach seiner Schwester. In dem Augenblick war ich überrascht und wütend zugleich. Er hatte es tatsächlich durch das Weltenportal hierher geschafft, um Fenja beizustehen. Er musse sie sehr gerne haben. Doch wenn er es als Mensch zustande bekommen hatte, hierher zu kommen, wem würde es dann noch gelingen? Nick erzählte stolz, ohne Unterbrechung und ohne auch nur einmal Luft zu holen, bei einem Abendessen, dass ihm zwei Elfenkinder beim Überqueren des Balearmeeres geholfen hatten. Sie hatten ihm eine riesige weiße Taube zur Verfügung gestellt. Diese überaus großen Tauben sind für die Elfen das, was für uns Menschen die Pferde sind. Treue Begleiter, die uns überall hin folgen, und sollte es der Tod sein. Seitdem Nick hier ist, quält er mich jeden Tag mit Fragen über seine Schwester: Warum ist sie weg? Warum will sie denn nicht hier bleiben? Warum sucht ihr sie nicht?
Weil sie nicht gefunden werden will, ist meine tagtägliche Antwort. Warum? Warum? Warum? Immer wieder das eine Wort. Ich kann es nicht mehr hören. Wenn er auf mich zukommt und seine Lippen zu einem W formt, rolle ich die Augen und drehe ab. Soll er doch Gwen mit seinen Fragen durchlöchern. Mir wird klar, dass auf der Erde mehr Worte als in der Welt der 4 Jahreszeiten fallen. Ich habe keine Ahnung, wie es auf der Erde zugeht, ich habe auch keine Vorstellung davon, wie es in einer anderen Welt so anders sein soll. Die Menschen, die hier leben, wissen und sprechen nicht viel davon. Die, die sich für ein Leben auf der Erde entschieden haben, kommen nie wieder zurück. Miles sagt, dass die Erde moderner und fortgeschrittener ist. Er spricht nicht wirklich viel darüber. Vor ein paar Jahren habe ich meinen Onkel gefragt, warum nur wir in eine andere Welt reisen und keine Neuankömmlinge von der Erde zu uns kommen. 
„Das ist ganz einfach, mein Sohn“, sagte er. „Das liegt daran, dass nur wir davon wissen. Die Menschen auf der Erde haben keinen Schimmer, dass es neben ihrer Welt noch eine andere gibt.“ Die Aussage „Ganz einfach“ machte mich ein wenig skeptisch. Früher oder später werden alle Geheimnisse gelüftet. Das ist nur eine Frage der Zeit. Ich war noch nie auf der Erde und mich zieht es ehrlich gesagt auch nicht dorthin. Aber jetzt, wenn ich weiß, dass Fenja … 
Ich behaupte, dass Nick noch mehr spricht als sie. Oder wohl eher … anders. Vielleicht sollte ich es als „moderner“ bezeichnen. Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe und die für mich auch keinen Sinn ergeben. 
Doch das ist nicht alles. Sky hat vor einigen Tagen das Winterland angegriffen. Während wir die Hochzeit von Ian und Amy in Frieden, ohne Kummer und Sorgen feierten (bis Emmet auftauchte und Fenja verschwand), wüteten Skys Leute im Winterland und vernichteten alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellte. Tausende Überlebende und Verletzte sind mit mühsamen Schritten durch die Sommerschlossmauern gekommen. Sie haben geschrien und um Hilfe gebettelt. Geschrei, das mich jetzt noch bis tief in die Nacht verfolgt. Die Menschen, die wohlauf sind, haben wir auf dem Dorfplatz in vorübergehenden Lagern untergebracht, genauso wie die Verletzten. Jeder Tag entscheidet über Leben und Tod. Jeden Tag stirbt jemand und jeden Tag geht es jemandem besser. Rave tut sein Bestes und wird von Gwen, Amy, den Bewohnern und König Flarim – Obilees Vater – unterstützt. Auch Elenor hilft, wo sie nur kann. Sie kam vor ein paar Tagen mit ihren Anhängerinnen ins Schloss und bot ihre Hilfe an. Sie alle haben nach einem langen Gespräch beschlossen ihr Leben im weißen Zauberwald aufzugeben, als Elenor bei einer kurzen Reise durch das Herbstland erfuhr, dass Sky das Winterland angegriffen hatte. Sie alle wollen kämpfen und sie wollen vor allem eins … Rache. Einige von ihnen hatten Familie im Winterland – Familie, die bis jetzt noch nicht aufgetaucht ist und vermutlich nie wieder auftauchen wird.
Paela hatte eine Vision, als sie an Fenjas Gemach vorbeilief. Seitdem sagt sie jedes Mal, wenn sie mich sieht: „Sie kommt wieder, König Sisar.“ Und jedes Mal, wenn sie den Satz zu mir sagt, zerreißt es mir das Herz, weil ich nicht weiß, ob ich ihr glauben soll. Gleichzeitig würde ich sie am liebsten, wenn sie mir die Worte mit voller Zuversicht und einem Lächeln entgegenschleudert, vom Schloss werfen. Elenor hat mich jedoch davon abgehalten. Ich kümmere mich darum, sagte sie. Heute Morgen bin ich Paela über den Weg gelaufen, sie erwähnte nichts von Fenja; trotzdem musste ich an sie denken, als ich sie sah. 
König Obilee liegt schwer verletzt in meinem Gemach. Er ist noch nicht aufgewacht. Ihn traf mit voller Wucht eine unerwartete Attacke von Skys Kriegern. Seine schwangere Frau Emelie weicht keinen Schritt von seiner Seite. 
Warum?, frage ich mich diesmal. Warum konnte oder hat Sky schon vor der Sonnenfinsternis angegriffen? In den Jahreszeitchroniken steht geschrieben, dass er erst während oder nach der Sonnenfinsternis, wenn die dunklen Kräfte des Sonne-Mond-Kindes am stärksten sind, angreifen kann. Denn er ist erst dann dazu fähig die gesamte Welt zu übernehmen, mit genau den Kräften, die Fenja in sich trägt – geheime Kräfte, die niemand kennt und von denen keiner weiß, welche Auswirkungen sie auf die Welt haben werden, nicht einmal der Träger selbst. Aber warum? Alle sind ratlos. Niemand weiß, wie es weitergehen soll. Nicht einmal ich, der König. Und alle verlangen von mir, dass ich es wissen und ihnen den richtigen und den sicheren Weg zeigen soll. 
Unter der Trauerweide geht für mich die Sonne auf, als Lilly auf mich zukommt. „Hallo, Daddy“, begrüßt sie mich und setzt sich direkt an meine Seite. 
„Hallo, mein Spatz“, entgegne ich ihr mit einem Kloß im Hals und denke unwillkürlich an Fenja.
„Kommt Fenja denn irgendwann mal wieder?“, fragt sie mit einem Schniefen und spielt dabei mit gesenktem Kopf an meinem weißen Hemd herum. 
Was soll ich ihr nur sagen? Soll ich mein eigenes Kind anlügen? Ich lege den Arm um sie und drücke sie fester an mich. „Ich glaube es nicht, Lilly“, sage ich mit gedämpfter Stimme. „Sie wollte wieder in ihre Welt. Zu ihrer Familie und ihren Freunden.“ 
Sie hebt ihr Köpfchen, wobei ihr hellblondes Haar nach hinten fällt. „Aber wir sind doch auch ihre Familie, oder etwa nicht?“ Dann kommt der Blick, der mich an Waldo erinnert.
„Nicht so richtig“, sage ich mit gebrochener Stimme. Es ist der Waldo-Blick, der mich jedes Mal aufs Neue meinen verstorbenen Freund und Begleiter sehen lässt. Es ist aber auch der Blick, der mir sagt, dass ich das Richtige tue. Ich wünschte mir, Waldo wäre jetzt in diesem Augenblick hier, damit ich mich mit ihm unterhalten kann. Ich vermisse ihn. Er war für mich nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein großer Bruder. Jetzt weiß ich, wie er sich damals gefühlt haben muss, als Ranja das Leben verlassen hat. Nicht nur ihr eigenes, sondern auch das von Waldo und ihrer erst ein paar Stunden alten Tochter, die sie niemals kennenlernen durfte. Es ist, als hätte jemand ein Stück von mir entfernt und ein klaffendes Loch hinterlassen. Auch so wie meine Mutter bei meinem Vater, als sie von ihm ging.
„Daddy, es wird alles gut“, muntert Lilly mich auf und grinst mit ihrer immer kleiner werdenden Zahnlücke. Ich nehme sie fester in den Arm. Keinen Tag mehr könnte ich mir ohne sie vorstellen. Auch für sie muss ich stark sein. Besonders für sie! „Daddy, du zerquetschst mich“, protestiert sie mit einem hellen Kichern. 
Ich drücke meine Lippen auf ihre Schläfe und sage leise: „Ich hab dich lieb.“
Sie niest.
„Gesundheit“, sage ich mit einem Schmunzeln und lege meine Hand auf ihre Wange. „Du bist ganz warm. Geht es dir gut?“, frage ich besorgt.
Sie befreit sich aus meinen Armen, steht auf und gibt mir einen Kuss auf die Wange. „Ja, mir geht es gut. Ich hab dich auch lieb, Daddy“, erwidert sie. „Und wenn Fenja wiederkommt, dann hat sie dich auch lieb. Das weiß ich.“ Sie gibt mir nochmals einen Kuss und verschwindet hinter den bis fast auf den Boden hängenden Zweigen der Trauerweide. Sie glaubt, Fenja kommt wieder, genauso wie ihr Bruder und ihre Schwester. Rave sagt, sobald sie erfährt, dass sich Nick im Sommerschloss aufhält, wird sie zurückkommen. Ich überlege, was ich machen würde, würde sie jetzt auf einmal vor mir stehen. Könnte ich ihr verzeihen? Wäre ich wütend? Aber sie kommt nicht mehr. Nie wieder! Ich schnaufe laut aus und stemme meinen Kopf gegen den harten Baumstamm. Die raue Rinde bohrt sich in meine Kopfhaut und ich empfinde es als angenehm, denn das Gefühl lenkt mich für kurze Zeit ab. Bis auf ewig würde ich mich am liebsten unter dem großen Baum verstecken und an nichts mehr denken. Nicht an das, was war, und nicht an das, was noch kommen wird. Einfach an nichts!
Durch ein Rascheln der Zweige gestört, öffne ich die Augen und erblicke Gwen, die lächelnd meinen Trauerweidenraum betritt und sich wie Lilly dicht neben mich setzt. „Sisar?“, sagt sie und legt mir behutsam eine Hand auf die Schulter. „Ich weiß, dass du sie vermisst, aber …“
„Ich vermisse sie nicht nur, Gwen.“ Ich lasse sie nicht aussprechen und senke den Kopf, so dass mein Kinn beinahe den Brustkorb berührt. „Ich kann nicht mehr ohne sie leben. Ich vermisse alles an ihr. Ich versuche sie zu vergessen, doch es geht einfach nicht. Wenn ich meine Augen schließe, steht sie vor mir, und wenn ich sie öffne, erinnert mich, egal wo ich hinsehe, einfach alles an sie. Ich kann einfach nicht aufhören an sie zu denken. Sie ist schon ein Teil von mir und ich weiß nicht, wie ich ohne sie weitermachen soll. Sehe ich blonde Haare, sehe ich sie. Sehe ich blaue Augen, sehe ich sie. Ich vermisse ihre Stimme, die sich innerhalb von 100 Wörtern 100 Mal verändert. Durch hohe und tiefe Töne, durch liebevolle und wütende Stimmlagen.“ Ich halte kurz inne. „Ich liebe sie.“ Ich vermisse ihre seidenweiche Haut, die ihren zierlichen Körper umhüllt. Ihre sanften, blutroten Lippen, die meine mit einer vorsichtigen Zärtlichkeit berührt haben, wie ich es noch nie erlebt habe, spreche ich in meinen Gedanken aus. Worte, die meiner Meinung nach nicht oder noch nicht für Gwens Ohren bestimmt sind. Doch es gibt bestimmte Worte, genau gesagt drei, die ich am liebsten den ganzen Tag zu Fenja sagen möchte. Und die sind: Ich liebe dich. Jetzt lehne ich niedergeschlagen meinen Kopf zum wiederholten Male gegen die Rinde. Endlich konnte ich einmal alles aus mir herauslassen, auch wenn Gwen im ersten Moment sprachlos, wie versteinert neben mir sitzt. 
Ich denke an den Abend zurück, an welchem ich Fenja betrunken ins Bett brachte. Sie hat es gesagt. Sie hat gesagt, dass sie mich liebt. Doch ist eine betrunkene Liebeserklärung ernst zu nehmen? Auf Amys Hochzeit war sie über ihre Worte nicht sehr begeistert. „Sie ist es, Gwen“, flüstere ich. Und damit meine ich, sie ist die Frau meines Lebens. 
„Miles wird sie zurückbringen. Er bewacht das Portal“, sagt Gwen schließlich, um mir nicht die Hoffnungen zu nehmen. Doch welche Hoffnungen? „Und an den Elfen muss sie auch erst einmal vorbeikommen“, fährt sie fort. 
Damit hat Gwen allerdings recht. Ich habe, nachdem Skys Armee das Winterland angegriffen hat und nach Absprache mit dem Elfenkönig, Wachen vor dem Portal postiert. Dadurch will ich verhindern, dass die Erde in Gefahr gerät. 
Ich drehe den Kopf in Richtung meiner Schwester. „Ich habe das Gefühl, sie schon mein ganzes Leben lang zu kennen.“ 
Gwen zuckt mit den Schultern. „Vielleicht kannst du dich an sie erinnern.“ Sie zieht ihre Mundwinkel nach unten. „Du warst schließlich schon fast vier Jahre alt, als sie geboren wurde.“
Ich schüttele den Kopf. „Nein, kann ich nicht. Ich erfuhr erst mehr von dem Sonne-Mond-Kind nach meiner Krönung. Nachdem die Könige und die Gäste abgereist waren, hat mir Rave davon erzählt. All das, was nicht in den Chroniken steht. Was in jener Nacht passiert ist. Zumindest so, wie Rave es erfahren hat und kennt. Er war ja selbst nicht dabei. Aber Alino hat alles gewusst, die ganze Wahrheit.“
„Woher weißt du das?“, fragt Gwen und zieht skeptisch die Augenbrauen zusammen. 
Jetzt ist Vorsicht geboten. Ich muss darauf achtgeben, was ich sage, denn niemand darf wissen, dass Carla und Esli sich im Sommerland aufhalten, und auf gar keinen Fall darf jemand wissen, dass Esli noch lebt. Niemand! Nicht einmal meine eigene Familie. „Er hat es erwähnt, bevor er starb“, sage ich schnell und weiche Gwens Blick aus. Ein kühler Hauch bläst durch die Weide und lässt die Blätter aneinander reiben. Dabei entstehen beruhigende Töne, die ich jetzt gerne ohne Worte genossen hätte, aber Gwen zuliebe rede ich mit ihr. Ich schweige schon seit Tagen und damit mache ich ihr sichtbar Sorgen. Ich habe ihr noch nicht erzählt, was bei den White Woods vorgefallen ist, und werde es auch nicht tun, es sei denn, sie fordert mich dazu auf. Das wird sie jedoch nicht tun – da bin ich mir sicher. „Kannst du dich erinnern?“, frage ich. Damit meine ich jene Nacht, in der Fenjas Familie auseinandergerissen und sie verflucht wurde.
Gwen trommelt mit ihren schmalen Fingern auf die trockene Erde, dabei formen sich Staubwölkchen, die, kaum sind sie entstanden, sich sofort wieder auflösen. „Nein. Ich kannte zwar Esli und Carla … also, ich kann mich noch an sie erinnern, aber ich wusste nicht, dass sie die Wächter waren, und auch nicht, dass Carla schwanger war. Das hat mich als Kind nicht sonderlich interessiert. Für mich waren sie einfach nur normale Menschen. Eben nur Freunde von Onkel Alino.“ Sie sieht mich an und kneift kurz die Augen zusammen, wobei sich auf ihrer Stirn eine Falte bildet. „An dem Abend, als alles passierte, haben wir vermutlich tief und fest geschlafen. Wie auch alle anderen, denn es hat niemand etwas mitbekommen. Mir ist zwar aufgefallen, dass Esli und Carla verschwunden sind. Aber Menschen kommen und gehen, habe ich mir damals gedacht.“
Ja, wie Fenja, bestätige ich in meinem Kopf. „Ich habe von alldem nichts mitbekommen.“ Innerlich stoße ich ein gehässiges Lachen durch meinen gesamten Körper. „Unser Onkel war gut darin, Geheimnisse für sich zu behalten. Doch die Zeit reichte anscheinend noch aus, Fenja mir zu versprechen.“ All die Jahre dachte ich, es gäbe keine versprochene Frau für mich. Umso schockierter war ich, als mir Gwen am Abend von Alinos Bestattung erzählte, dass Fenja mir versprochen wurde, was Esli und Carla nochmals bestätigten. Ich war der Meinung, ich könnte wählen, wen ich will. Doch meine Wahl wäre immer auf Fenja gefallen. Egal, wer sie ist oder wo sie lebt. Sie ist die Frau, auf die ich gewartet habe. Dem Anschein nach habe ich umsonst gewartet. Nie wieder werde ich jemanden so lieben können wie sie und diese Liebe, die in mir wie eine tiefe Wurzel steckt, wird niemals verblassen. Im Gegenteil – sie wird von Tag zu Tag, mit jedem einzelnen Atemzug stärker. Jedes Luftholen lässt eine neue Wurzel entstehen und sie wächst und wächst, bis ich eines Tages vor Kummer nicht mehr atmen kann. 
„Was ist jetzt mit Fenja?“, fragt Gwen in einem leisen und zarten Ton, den die raschelnden Zweige beinahe verschlingen. Hat sie etwa Angst vor meiner Antwort?
Ich sehe sie an. „Sie will nicht hier sein, Gwen. Vielleicht sollten wir sie gehen lassen. Sie sollte dort leben, wo sie glücklich ist“, sage ich und lasse meinen Blick in die Baumkrone schweifen. Das nette Rotkehlchen ist verschwunden, doch meine Probleme sind geblieben.
„Aber du sagtest doch gerade …“
Ich wende mich ihr erneut zu und schaue sie mit glasigen Augen an. „Wenn sie in ihrer Welt glücklicher ist als hier … bei mir, dann werde ich das akzeptieren. Ich könnte es nicht ertragen, sie ihr Leben lang unglücklich zu sehen.“ Ich schlucke, halte kurz inne und versuche meine Betroffenheit vor Gwen zu verstecken. „Wenn sie nicht hier ist, kann ich sie wenigstens nicht töten.“ Über die Aussage muss ich erst einmal selbst nachdenken. Aus dieser Sicht habe ich mein Problem noch gar nicht betrachtet. 
„Aber was wird dann aus uns und unserer Welt?“, fragt Gwen. 
Ich schüttele den Kopf. Woher soll ich das wissen? 
Am Abend, nachdem Gwen mich von meinem Trauerplatz losreißen konnte, sitzen wir alle beim Essen im Großen Saal zusammen. Niemand verliert ein Wort. Nicht einmal Nick, der seinen Platz wie jeden Tag neben Gwen findet, fragt nach seiner Schwester. Und auch nicht Amy, die seit Ians Rückkehr kein einziges Wort mehr über Fenja verlor. Muss ich mir etwa darüber Gedanken machen? Muss ich ihr Verhalten zu meinen ungelösten Problemen legen?
„Wo ist Lilly?“, nuschele ich in Gwens Richtung und hoffe, dass sie mich verstanden hat, denn ich möchte meine Frage nicht noch einmal wiederholen. Ich stelle mit jedem Tag, an dem Fenja sich nicht an meiner Seite oder in meiner Nähe befindet, mehr fest, dass Reden doch ziemlich anstrengend sein kann. Niemals musste ich so viel Stärke aufbringen, um den Mund zu öffnen und einfache Worte über meine Lippen fließen zu lassen. 
Gwen schaut mich an, aber in gewisser Weise auch nicht. Sie wirkt eingeschüchtert. „Sie ist in der Küche. Sie wollte mit Jo und Ebba essen. Ich … ich glaube, sie wird krank.“
Mit einem Nicken zeige ich, dass ich ihre Antwort entgegengenommen habe. Lilly kann ich verstehen. Wer will schon bei der niedergeschlagenen Stimmung unter uns sein? Aber … krank? Mit zusammengekniffenen Augen sehe ich zu Gwen.
„Ich werde nach dem Essen mal bei ihr vorbeischauen“, schlägt Rave vor. 
Ich nicke. „Danke, Rave.“ Sie ist wie ihr Vater. Ich merkte heute Mittag unter der Trauerweide schon, dass sich bei ihr eine Erkältung anbahnt. Waldo wollte es auch nie wahrhaben, wenn er krank war. Erst, wenn er sich nicht mehr rühren konnte, gab er uns recht. Ich reibe mir bedrückt den Nacken und fasse kurz entschlossen die Entscheidung, keinen Gedanken mehr an Fenja zu verlieren. Nun lache ich mich erneut innerlich aus. Das kann ich nicht! Ich kann sie nicht vergessen! Niemals! Dann bleibt mir offenbar nichts anderes übrig, als zu leiden. Still zu leiden und schweigend zu leiden. Ich muss mich damit abfinden, dass sie lieber in einer anderen Welt, ohne mich leben will. Wer möchte schon mit seinem Mörder in einem Schloss leben? Das wird den anderen zwar nicht gefallen, doch es ist das Beste für mich und bestimmt auch für Fenja. 
Ich schließe meine Lider und denke an ihre schönen blauen Augen. Die Augen, die sich in mein Gehirn gebrannt haben, genauso wie Sky das Amulett auf ihren Oberschenkel. Die Narbe, die Emmet mit seinen dreckigen Fingern berührt hat, als er sie an sich gebunden hat. Ich drehe den Kopf zur Seite und verbanne mit zusammengepressten Augen die Bilder aus meinem Gehirn. 
„Sisar, ist alles in Ordnung?“, höre ich Gwen ganz weit weg sagen. 
In diesem Moment denke ich mich zurück unter die Trauerweide. Diesmal bin ich dort nicht mit Gwen oder Lilly, sondern mit Fenja. Alleine. Ich sehe sie direkt vor mir – im warmen Sonnenlicht, das durch die leicht tanzenden Zweige flutet und auf ihre helle Haut trifft. Ich sehe, wie sie lacht, wie sie weint, wie sie sauer ist, und ich sehe einfach nur sie. Ich wünsche mir, sie wäre hier – bei mir … Schnell werde ich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn die Realität lässt weder einen Wunsch noch einen kleinen Traum zu. Ich werde sie nie wieder sehen! Entmutigt öffne ich die Augen und schrecke auf. Vor mir taucht plötzlich eine gold-silberne Staubwolke auf, gefolgt von einem lauten Knall. Keiner rührt sich. Jeder schaut sprachlos auf den feinen Staub und wartet darauf, dass sich die Partikel in Luft auflösen. 

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