BLOGTOUR: “Quo – Die Dunkelheit hinter den Sternen” – Anja Berger

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Apr 5, 2017
Herzlich willkommen zum letzten Tag unserer schönen Tour!
Eine Reihe toller Beiträge haben uns bis hierhin begleitet. Gestern waren wir bei BuchKatzen zu Gast und haben etwas über die Sprachen und Bräuche erfahren.
Heute darf ich Euch Anja Berger als Mensch etwas näher bringen. Wir haben kein klassisches Interview gemacht, wir halten es eher frisch, kurz und knackig 😉
Ach ja:
Ein Gewinnspiel gibt es für unsere fleißigen Tour-Teilnehmer natürlich auch noch 🙂
Was es da Feines zu gewinnen gibt und wie genau ihr daran teilnehmen könnt, erfahrt ihr unten in diesem Beitrag 😉
Ich wünsche Euch viel Spaß! 🙂

 

A N J A   B E R G E R  
A U T O R E N S T E C K B R I E F
Anja über sich
Wer ich bin? Da könnte ich gerade wieder philosophisch werden, denn, wer weiß das schon? Was ich mache, ist da etwas leichter. Ich versuche mein Leben so zu leben, dass ich niemanden störe, im besten Fall anderen nütze und Spaß dabei habe. Die Idee ist, mir morgens nochwohlwollend im Spiegel in die Augen sehen zu können und nichts … nun, sagen wir besser, wenig zu bereuen. 
 
Schreiben ist dabei ein sehr wichtiger Bestandteil. Da kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und ganze Welten entwerfen. Wobei ich es gar nicht unbedingt darauf anlege, aus der Realität zu flüchten, eher, neue Ideen dafür zu entwerfen. 
Wissenswertes über Anja 😉
Name: Anja Berger
Größe: Größer als Bilbo und kleiner als Hagrid.
 
Wohnort: Randlage Großstadt mit Dorfcharakter.
Haar- und Augenfarbe: Braun und Grün – ihr dürft jetzt raten, was was ist. Wobei … ihr habt das Foto …
 
Lieblingsessen: Spinatlasagne mit viel Knoblauch
Hobby: Außer dem Schreiben? Nahezu jede Handarbeit und Bastelei, wandern, reiten und fotografieren.
Das kann ich gar nicht leiden: Wenn jemand keinen Sinn für Humor hat.
 
Darauf möchte ich nie verzichten: Meine Freunde und die Familie.
Mein liebster Buch-Charakter: Momo
Das bewegt mich: Freude am Tun.
 
Hierbei schlafe ich ein: Regelmäßig beim Bahn- oder Autofahren. (Als Beifahrer natürlich)
Mein Motto: Alles geht mit Tee und Keksen besser!
Ein Zitat, das mich tierisch aufregt: „Wir sollten auch aus der EU austreten.“
Meine beste Eigenschaft: Geduld – gleich gefolgt von Tatendrang.
Da werde ich schwach: Schokolade! – Pfefferminzschokolade …
Wo ich schon immer mal hin wollte: Island! Ach … und Mittelerde!
Meine 5 Speedies – Kurz gefragt, kurz geantwortet
Licht oder Dunkel? Beides!
Grüne Wiesen oder das weite Meer? Meer.
Sarkastisch oder zynisch? Ironisch
Gesellig oder Still? Still.
Bunt oder Schwarzweiß? Bunt!
Wie haben wir uns kennengelernt?
Hier würde ich mich freuen, wenn Du kurz was dazu schreiben würdest, wie wir beide zusammen gekommen sind und was uns heute noch verbindet 😉
Ich habe dich über ein Autorenforum kennengelernt, glaube ich. Oder war das schon Facebook? Du hast auf jeden Fall die Erstversion meines Romans gelesen – also wirklich eine der allerersten Varianten – und mir Mut gemacht, dabei zu bleiben. Und das verbindet mich und diese Geschichte sehr stark mit dir. 
Insiderwissen
Hast Du ein Detail für uns zu Deiner Buch-Reihe, dass sonst keiner weiß?
Hmmm… Ja klar, ich weiß wie es ausgeht aber … Vielleicht folgendes: Leandar von Quo hat erst als nahezu Erwachsener Schreiben und Lesen gelernt. Die Fähigkeit lesen zu können, empfindet er seitdem als eines der größten Geschenke seines Lebens.
Von der Idee bis zur Veröffentlichung
Schön wäre es, wenn Du kurz schildern könntest, wie da der Werdegang war. Z. B. weshalb Du im Selfpublishing veröffentlichst, wie lange es gedauert hat etc.
Die Geschichte so hinzubekommen wie sie jetzt vorliegt, hat alles in allem bisher fünf Jahre gedauert. Da war zuerst die Idee, dann die Rohfassung, der Frust und die Phase des intensiven Schreibenübens. Dann Fassung zwei – eine gute Idee und plötzlich ein anderer Plot – Interessanter, spannender aber auch länger. Aus einem geplanten Buch wurde ein Trilogie-Konzept – das Üben und überarbeiten ging weiter … Dann Lektorat / Korrektorat / Cover … Band eins wurde veröffentlicht, als Band zwei (und große Teile von Band drei) bereits geschrieben waren, damit ich mit den Folgebänden nicht in Zeitdruck kommen würde.
Weshalb Selfpublishing? In der Tat wollte ich „früher“ immer zu einem Verlag. Dann allerdings habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und mich für das Selfpublishing entschieden. Warum? Ein Verlag setzt Fristen – Schreiben ist mein Hobby. Druck ist das Letzte, was ich dabei gebrauchen kann. Auch wollte ich wirklich meine Geschichte schreiben und nicht mit Vorgaben eines Verlages leben müssen. Ich mag es, z. B. bei der Covergestaltung mitzureden. Dafür beiße ich dann in den sauren Apfel selbst Cover, Lektorat und Korrektorat bezahlen zu müssen. Dass ich das tue, ist für mich keine Frage denn Qualität sollte keine Frage sein. Vielleicht wird es irgendwann einmal ein Verlag – wer weiß? – Doch momentan bin ich gerne Selfpublisher und suche nicht aktiv nach einem Verleger.
Ach, das hat Spaß gemacht. Meine Leser wissen: Ich liebe es, Autoren mit Fragen zu löchern 😉

 

r dazu nur die nachfolgende Frage von Anja Berger in den Kommentaren unter diesem Beitrag beantworten (bei wem das Kommentieren nicht funktioniert, der darf mir gern seine Antwort per Mail an gwynnys.lesezauber@gmail.com schicken, nutzt bitte den Betreff “Quo”):


BLOGTOUR: “ANGELS FALL” – Susanne Leuders

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Nov 7, 2016

Herzlich willkommen!

Ach ich freue mich immer, wenn Ihr dann bei mir landet 🙂
Wir sind dann also schon bei Tag 5 der Blogtour zu Susanne Leuders “Angels Fall” aus dem Verlagshaus El Gato. Ich darf Euch heute etwas über KILLERS – das Game erzählen. Gestern ging es ja bei Bibilotta um Thriller und die Welt im World Wide Web. Morgen könnt Ihr dann Zitate und Lebensweisheiten bei Books an Cats erleben 🙂

BLOGTOUR: Die Farbseher-Saga – Greg Walters

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Sep 28, 2016
Huhu 😉
Schön Euch hier zu haben! Eine fantastische Blogtour rund um die Farbseher-Saga, die magische Akademie Âlaburg, geht heute bei mir in die nächste Runde 🙂

BLOGTOUR: Malakhim: Engelserwachen – Hawa Mansaray

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Sep 26, 2016

Herzlich willkommen hier bei mir!

Schön, dass ich Euch am 4. Tag unserer Blogtour begrüßen darf. Gestern konntet Ihr bei Mitternachtsschatten etwas über die Hierarchie der Engel erfahren und morgen geht es bei Bücherfarben weiter. Hier plaudern die Engel ein wenig aus dem Nähkästchen. 😉

BLOGTOUR: Geborene des Lichts – E. F. Hainwald

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Sep 24, 2016

Herzlich willkommen! 

Schön, dass Ihr da seid. Gestern konntet Ihr bei Jacqueline von Line’s Bücherwelt den beiden Protagonisten Zeemira und Jal lauschen. Freunde unter sich 😉

BLOGTOUR: Kolibriküsse – Barbara Schinko

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Aug 23, 2016

Hey Ihr Lieben!

Schön, dass Ihr am letzten Tag unserer Blogtour zu mir gefunden habt 🙂 Gestern konntet Ihr ja bei Nadja etwas über die Selbstfindung lesen und morgen werden dann schon fleißig die Gewinner verkündet! Damit Ihr noch mal stöbern könnt und auch keinen der super gestalteten Beiträge erpasst, hier noch mal der Blogtourfahrplan für Euch:
Tag 1: Autoren- und Buchvorstellung
Tag 2: Lacuna, Indiana: eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt
 
Tag 3: Die Neue, Kenzies erster Tag an der High School
 
Tag 4: Warum ausgerechnet Kolibris?
 
Tag 5: Eine Tragödie, über die niemand spricht
 
Tag 6: Selbstfindung: Konsequenzen und Möglichkeiten
 
Tag 7: Portrait aus zweiter Hand: Wer war Danny?
Hier bei mir 🙂
 
Tag 8: Gewinnerbekanntgabe 🙂

Und wenn Ihr noch wissen wollt, wie ich das Buch fand, hier geht es zu meiner Rezension 🙂 *klick*


 

Portrait aus zweiter Hand: Wer war Danny?

Nun aber zum eigentlichen Thema, hier fiktiv, gibt es solche Persönlichkeiten durchaus öfter in der Realität. Hinter jeder Geschichte steckt also auch ein kleines Körnchen Wahrheit …
Wer war Danny wirklich, wie wurde er wahrgenommen?
Um das heraus zu finden, musste ich in der sengenden Hitze Indianas erst einmal jemanden finden, der mich bei der Erwähnung von Danny nicht mit Blicken oder Schlimmerem umbringen wollte. Es ist eine komische Situation. Alle scheinen ihn zu verehren, aber niemand will über ihn sprechen. Doch was eine echte Journalistin ist, gibt nicht so einfach auf! Ich hatte riesen Glück, denn ganz am Rande nickte mir eine unscheinbare Person zu – also los Teja, es gibt etwas zu erfahren! Hier nun das, was sie mir zu erzählen bereit war:
Wo soll ich anfangen? Mein Name ist – ach eigentlich ist er unwichtig. Ich bin mit Danny und Josh zur Schule gegangen. Aber ich mag das Rampenlicht nicht. Daher bin ich wohl immer eine stille Beobachterin gewesen. Als Teja mich fragte, ob ich ihr etwas über Danny erzählen würde, hatte ich endlich die Chance, die Last meiner Beobachtungen abzugeben …
Nach meinen Eindrücken gibt es hier zwei Wahrnehmungen von ihm, aber lassen wir sie erst einmal erzählen:
 
Von Freunden und Teamkollegen wurde er regelrecht gefeiert und in einen Sonderstatus erhoben. Er gewann immer, war der Star der Schule. Angehimmelt von den Mädels und beneidet von den Jungs. Jeder wollte ihm gern gefallen. Aber mir war er immer etwas unheimlich. Er hatte etwas an sich, das mich abgeschreckt hat. Ich weiß nicht, ob das nur Einbildung war, aber ich konnte ihn nie leiden und hielt mich von ihm fern. Aber außer mir, ging es wohl keinem so. Er hatte eine richtige Fan-Gemeinde! Er … ok, ich muss jetzt gehen, ehrlich.
 
Das war ein kurzes und ebenso sonderbares Gespräch, da steckt doch mehr dahinter!
Ich konnte kurz mit Josh und Kenzie sprechen. Josh war sehr verschlossen und hat ähnlich reagiert wie seine Mitschüler. Aber Kenzie hat sich dann doch mit mir getroffen. Ich bin froh, dass sie mir wenigstens angekratzt hat, was sie wusste:
Tja, die familiäre Seite? Josh lernte andere Seiten an Danny kennen. Schon in der Kindheit zeigte Danny seine dunkle Seite. Josh hatte niemand anderen, der ihn nach dem Tod seiner Eltern aufnehmen konnte. Und so wurde er Danny als neuer “Bruder” praktisch vor die Nase gesetzt. Von Eifersucht auf seinen Cousin zerfressen, setzte er Josh ständig zu. Obwohl Josh stets um seine Zuneigung bemüht war, musste er für seine bloße Anwesenheit büßen. 
 
Sein Vater sah in ihm denjenigen, der mal seine Farm übernehmen sollte. Auch wenn er insgeheim schon ahnte, dass Josh die bessere Wahl wäre. Ich habe das Gefühl, sein Onkel gibt Josh die Schuld an allem – und Josh selbst tut das wohl auch …
Hier tun sich Abgründe auf. Leicht schockiert mache ich mir so meine Gedanken über den “Everybody’s darling”.
Wie sehr kann man sich irren, oder schaut man weg?
Bei Danny war wohl beides der Fall, die einen haben schlichtweg nicht erkannt, welch psychopathischen Züge Danny schon während der Kindheit zeigte. Der andere Teil wollte es nicht sehen, tat es als bloßen Jähzorn und die fehlende Befähigung eine Niederlage einzustecken ab.
Bildquelle: pixabay.de
Was dann an einem Party-Abend in Indiana geschah, konnte niemand vorhersehen.
Mir stellt sich folgende Frage: Wollte denn damals niemand etwas sehen? Hätte man helfen können? Viele dieser Fragen stellen sich heute wohl auch die ehemaligen Freunde und Anverwandte von Danny. Aber nach seinem Tod sind all diese Fragen überflüssig, oder?
Wie wirkt Danny abschließend auf mich?
Und so sehen wir Licht und Schatten eines jungen Mannes, der es einfach gewohnt war die Nummer 1 zu sein – um jeden Preis. Nicht alles was glänzt, ist Gold. Obwohl Danny von uns gegangen ist, scheint er noch über allem zu schweben, er lässt sein alten Umfeld nicht los und steht noch immer im Rampenlicht. Man sollte meinen die Leute können abschließen, denn er ist doch tot, oder?
Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und hoffe, mein kleines Portrait aus zweiter Hand hat Euch gefallen.
Alles liebe, Eure Journalistin für alle Fälle
Teja