Tag 1 der Blogtour rund um die Connemara-Trilogie
***AUTOREN-INTERVIEW***

Hallo meine Lieben!

Ich darf Euch gemeinsam mit der lieben Felicity Green herzlich zum Auftakt dieser Blogtour begrüßen 🙂 Diese findet Anlässlich der Veröffentlichung vom dritten und letzten Band statt. Eberschenzauber ist gerade erst am 03.11. erschienen! Hier erfahrt Ihr mehr über diese tolle Trilogie, die Hintergründe und über die Autorin selbst.

Wenn Ihr gern wissen möchtet, wie ich dieses Buch fand, dann schaut doch einfach mal in meine Rezension für Ebereschenzauber rein 🙂 *klick*


 

Und damit Ihr auch keinen der liebevoll gestalteten Beiträge verpasst, hier noch einmal alle Tourdaten auf einen Blick:
Tag 7: Felicity Green


INTERVIEW

 

Felicity Green über sich
“Ich bin in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover aufgewachsen und wollte immer schon hinaus in die große weite Welt – am liebsten als Schauspielerin. Nach dem Abitur bin ich dann auch losgezogen und habe in England Schauspiel und Literatur studiert. Zehn Jahre lang verfolgte ich dort meinen Traum, bis das Schreiben für mich auf einmal interessanter wurde. Nach einem MA Studium im Kreativem Schreiben in Brighton holte mich die große Liebe ironischerweise wieder in ein kleines Dorf in Deutschland zurück. Diesmal allerdings nach Süddeutschland, nahe der Schweizer Grenze. Hier lebe ich mit meinem Mann Yannic und Kater Rocks – Nachwuchs ist auf dem Weg. Ganz besonders gefällt mir, dass ich mittlerweile selbstständig als Übersetzerin und Autorin arbeite und ich meine eigene Chefin bin :-)”

Hallo liebe Felicity, wie schön Dich hier zu haben und Dich ein wenig ausquetschen zu dürfen! 🙂
Sehr gerne, ich bin gespannt 🙂



Deine Bücher haben mir so gut gefallen, ich weiß gar nicht was ich Dich zuerst fragen soll….mal überlegen. Genau! Woher kommt Deine Liebe zum Schreiben? Wurdest Du schon in der Kindheit geprägt, vielleicht durch das Lesen selbst?
Ja, ich habe schon als Kind unheimlich viel gelesen. Und ich habe immer schon gerne Geschichten erzählt. Ich wollte unbedingt auf die Bühne – ein Traum, den ich auch lange verfolgt habe. Aber gelesen und geschrieben habe ich auch schon sozusagen mein Leben lang.



Ich selbst liebe ja die Mythen und Legenden um Feen. Deine Faszination für die keltischen Sagen, woher stammt sie – wie kamst Du auf den Gedanken Sie in Deine eigene Story einzubauen?
Ich habe eine große Affinität zu England, Irland und Schottland – ich weiß auch nicht genau, warum es mir die Inseln angetan haben 🙂 Ich habe über zehn Jahre in England gelebt und bin dort durch die Schauspielerei viel herumgekommen. Und Mythen und Sagen – worauf ja letztendlich alle Geschichten und Erzählungen beruhen, wenn man es genau nimmt – jeglicher Art haben mich auch schon immer fasziniert. Die keltischen besonders. Ein Besuch in Dublin hat mich dann zu EICHENWEISEN inspiriert. 



Hattest Du Vorlagen aus wirklich existierenden Mythen für Dein Buch, oder hast Du Dir alles ganz neu ausgedacht, nur in Anlehnung an bereits bestehende Legenden?
Ich liebe die Recherche für meine Bücher. Im Herzen bin ich Akademikerin. Die Connemara-Saga beruht auf tatsächlichen Mythen und Legenden und deren Interpretationen. Ein Beispiel ist die dreifache Erscheinung der Morrigan – darüber habe ich viel gelesen. Natürlich ist immer noch eine gehörige Portion Fiktion dabei und einiges entspringt meiner Fantasie.



Ist die Connemara-Saga Dein erstes „Baby“? Oder liegen da noch Manuskripte, die Du der Welt noch – oder noch nicht – zeigen möchtest?
Ich habe vorher – hauptsächlich während des Creative Writing Studiums – schon Kurzgeschichten auf Englisch geschrieben, von denen auch einige schon veröffentlicht wurden, allerdings unter meinem bürgerlichen Namen. Ich habe mich auch vorher schon mal ernsthaft an einem Roman versucht, den aber nie richtig beendet. Den würde ich aber jetzt nicht noch mal »auferstehen lassen«, ich habe genug neue Ideen, zu denen ich nicht komme!



Was machst Du neben dem Schreiben am liebsten? Hast Du ein Hobby?
Joggen – oder jetzt in der Schwangerschaft Spazierengehen – ist für mich total wichtig als Ausgleich zum Schreiben. Außerdem liebe ich amerikanische TV-Serien jeglicher Art. Ich schaue kaum fern, habe aber eine ganze Wand voller Serien-Komplettboxen auf DVD. Auch Filme schauen oder ins Kino gehen liebe ich. Und Kochen und Backen mache ich auch sehr gerne.



Hast Du ein Motto? Für das Leben, oder die Schreibkunst?
Über meinem Schreibtisch hängt ein Schild, auf dem steht »trust emergence«, das mich daran erinnert, mir nicht zu viele Gedanken zu machen, sondern mich auf Inspiration zu verlassen, wenn ich mich hinsetze, um zu schreiben.



Hast Du einen Lieblings-Charakter in Deinen Büchern? Wenn ja, wer ist das?
Alice natürlich 🙂 Natürlich ist sie mir nicht unähnlich und man identifiziert sich ja gerne mit der Protagonistin. Aber Morrigan macht mir beim Schreiben am meisten Spaß.



Wird es in naher Zukunft etwas Neues von Dir geben? Wieder Fantasy aus der Welt der Legenden vielleicht?
Ja, ich arbeite an einer Urban Fantasy Serie, die in Edinburgh spielt. Diesmal spielen auch nordische Sagen eine Rolle.



Was bedeuten für Dich die Rezensionen Deiner Leser, der Blogs?
Sehr viel! Besonders als Indie-Autorin ist es wichtig, mit Lesern, Bloggern etc im Kontakt zu stehen, sonst erfährt niemand von den Büchern. Aber man muss das schon gerne machen und nicht als »Marketing-Aufgabe« ansehen, sonst ist man bei einem Verlag besser dran. Mir bereitet es viel Freude, diesen direkten Kontakt zu haben. Ich sehe es nicht als selbstverständlich an, dass Leser meine Bücher weiterempfehlen. Ich schreibe selber öfter Rezensionen und weiß, wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen. Es darf auch nicht unterschätzt werden, wie viel Zeit und Mühe in Blogs steckt. Jede ehrliche Rezension schätze ich sehr viel wert.



Wie stark beeinflussen die Lesermeinungen (positiv wie negativ) Deine Schreiberei?
Teilweise beeinflussen sie mich schon. Besonders bei Leserunden kam das eine oder andere auf, was mich dann beim jeweils nächsten Buch beeinflusst hat. Ich bin offen für Kritik und wenn viele Leser etwas bemängeln, dann kann es nicht schaden, sich zumindest damit auseinanderzusetzen. Aber meistens merke ich selber, ob sich für mich etwas richtig anfühlt oder nicht. Meinungen gehen schließlich oft auch komplett auseinander, deshalb ist mein eigener Schreibinstinkt immer noch mein Kompass. Lob gibt mir natürlich mehr Sicherheit, dass ich damit auf dem richtigen Weg bin. In jedem Fall sind mir Lesermeinungen nicht egal und ich lese alle.



Wie lange schreibst Du an einem Buch? Zum Beispiel an Teil 3?
Teil 3 habe ich in einem Monat geschrieben. Das ist aber reine »Schreibzeit«. Davor gibt es ein paar Wochen Recherche und Kapitelplanung und danach natürlich die Überarbeitungen. So ist es am effektivsten – ich plane das Buch voraus und dann kommt die Schreibphase, wo ich mindestens soundsoviel Wörter am Tag schaffen muss. Meine neue Serie werde ich aber etwas lockerer angehen, da ich noch nicht weiß, wie viel Zeit mir mit Baby zum Schreiben bleibt und ich mich nicht unter Druck setzen will. Deshalb kann ich auch noch nicht sagen, wann das nächste Buch erscheint.



Wenn Du selbst mal liest, was für Bücher sind das? Hast Du ein Lieblingsbuch?
Ich lese viel und querbeet, von Krimis über Fantasy bis hin zu Klassikern. Hauptsächlich auf Englisch. Mein Lieblingsbuch ist EAST OF EDEN von John Steinbeck . Aber ich liebe auch die Bücher von Charlaine Harris. Leider habe ich alle von ihr schon gelesen.



Möchtest Du den Lesern und Fans noch etwas mit auf den Weg geben?
Ja, ich kann meinen Lesern und Fans einfach immer nur für ihre Treue danken! Ich hoffe, ich erfülle auch mit meiner neuen Serie und kommenden Büchern eure Erwartungen. Auf jeden Fall bin ich immer daran interessiert von euch zu hören – deshalb seid nicht schüchtern, wenn es um E-Mails, Kommentare auf Facebook usw. geht, ich freue mich darüber.



Liebe Felicity, vielen lieben Dank, dass Du uns Rede und Antwort gestanden hast! Ich hatte viel Spaß dabei 🙂
Ich auch! 🙂 Danke für die interessanten Fragen!


 

Ein wirkliches informatives Gespräch mit der lieben Felicity, es hat mir viel Freude bereitet, ich hoffe Ihr hattet ebenso viel Spaß beim Lesen! 🙂


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