»Ich dachte, du glaubst nicht an die Götter?«

»Nur weil ich nicht an sie glaube,
muss ich es mir noch lange nicht mit ihnen verderben!«

Aus „Der Sternenritter“ von Susanne Pavlovic

 

 

Das Buch „Der Sternenritter“ von Susanne Pavlovic ist der zweite Abrantes Roman und die Fortsetzung von „Das Spielmannslied“. Es ist als eBook und Hardcover erhältlich.

 

Eine Fortsetzung, die des Minnesangs würdig ist. Humorvolle Fantasy, die vor historischer Kulisse mit erstaunlichem Tiefgang aufwartet.

 

Band 1: Das Spielmannslied *klick*

 

Wolfram der Spielmann ist kein Freund von Chaos, aber Chaos ist ein Freund von Wolfram dem Spielmann. Kaum hat Wolfram den geheimnisvollen Turm betreten, trachtet man ihm auch schon nach dem Leben. Inmitten einer prachtvollen höfischen Hochzeit ist es schwer, den Überblick zu behalten, und als dann auch noch ein toter Ritter quicklebendig durch die Gegend spaziert, geraten die Dinge völlig außer Kontrolle. In weiteren Rollen: Sindri und seine Sippe, eine geheimnisvolle Hofdame, ein streitwütiges Pferd, ein Kürenberger Vorfahr und ein Huhn, das über sich hinauswächst.

 

Auch in diesen zweiten Band bin ich verliebt. Hoffnungslos verliebt zum einen in den wohl wundervollsten Spielmann, von dem ich je lesen durfte, und zum anderen in eine Geschichte, die sich mit ihrem Wohlklang, dem komplizierten Verlauf einer innigen Freundschaft und einem mutigen Huhn direkt in mein Herz gegraben hat. Dort nistet sie, vermutlich gemeinsam mit Praxedis

Susanne Pavlovic hat die herrliche Kulisse von Festspielen bei Hofe hergenommen und in einen Wunderwald für ihre Geschichte verwandelt. Dort finden sich so viele verschiedene Schauplätze, die dem Verlauf zu einem abwechslungsreichen Hintergrund verhelfen.

Doch neben schönen und detailreichen Beschreibungen lebt die Geschichte um den Sternenritter vor allem von der Zwischenmenschlichkeit, den Wendungen des Lebens, verschwiegenen Geheimnissen und nie offenbarten Gefühlen.

Ich finde es traurig, den gemeinsamen Weg mit Wolfram von Kürenberg an dieser Stelle beenden zu müssen. Es war ein großartiges Lesevergnügen, das sich angefühlt hat, als wäre ich an seiner Seite gewesen. Da ist Fremdschämen, Kopfschütteln, Verzweifeln und lautstarkes Lachen an der Tagesordnung

 

Eine fulminante Fortsetzung, die sich nicht verstecken muss. Die Geschichte kann nahtlos an den ersten Band anknüpfen. Mit Humor, Tiefgang und den so lebendigen Charakteren hat sich auch „Der Sternenritter“ direkt in mein Herz geschlichen – vielmehr hat er mein Herz im Sturm erobert

 

Höchstwertung!
©Teja Ciolczyk, 13.03.2019


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