KIDS-REZENSION – Eltern und Kinder lesen gemeinsam

 

Enttäuscht bleiben Aquina und Mats zurück.
Alle Hoffnung der letzten Tage ist dahin.
Erloschen wie eine Kerze im Eiswind.
Kraftlos lässt sich Aquina auf die Treppe sinken
und bettet ihren Kopf in beide Hände.
Sie lauscht den hämmernden Absätzen, bis sie verhallen.
Mats hockt sich neben sie und legt den Arm um ihre Schultern.
Aquina kann nicht anders, sie fängt bitterlich an zu weinen.

Aus „Rulantica I: Die verborgene Insel“ von Michaela Hanauer

 

ÜBER DAS BUCH
Das Buch „Rulantica I: Die verborgene Insel“ von Michaela Hanauer ist im Oktober 2019 im Coppenrath Verlag erschienen. Es ist als Hardcover, eBook und Hörbuch erhältlich. Es handelt sich um den ersten Band, im Sommer 2020 soll der nächste folgen. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. 🙂

 

MEINE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST
Ein wunderschönes und spannendes Abenteuer, in dem es um Mut, Zusammenhalt und Geschwisterliebe geht.

 

DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Unser Klappentext)
Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. Mats, ein Menschenjunge! Und er befindet sich in großer Gefahr. Für Aquina gibt es kein Halten mehr, sie muss ihre wahre Familie finden, bevor es zu spät ist.
Mats ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, seit er als Findelkind am Strand aufgelesen wurde. Schon immer fürchtet er sich vor dem Meer und dem Wasser. Doch er ahnt nicht, dass er bald in das größte Abenteuer seines Lebens eintauchen wird!
Mit ihrem Zusammentreffen erfüllen Mats und Aquina eine jahrhundertealte Prophezeiung der nordischen Götter – und dies kann die Rettung, aber auch den Untergang für die gesamte Inselwelt Rulanticas bedeuten …

SO HAT MIR DAS BUCH GEFALLEN
Ich bin noch immer ganz verzaubert von diesen wunderschönen Bildern, die es überall im Buch gibt. Ganze Seiten geben das Gefühl, sich mitten im Meer zu befinden. Damit kommt man so richtig toll in die Geschichte rein.

Und die ist spannend, gefährlich und absolut abenteuerlich, das könnt Ihr mir glauben. Es gilt unüberwindbare Hindernisse hinter sich zu lassen, gefährlichen Vulkanausbrüchen zu entkommen und Leben zu retten! Und das alles, während ich auf der Suche nach meiner Vergangenheit bin. Ok, ich nicht. Dafür aber die beiden Hauptfiguren aus dem Buch, Mats und Aquina. Mit ganz viel Mut und Zusammenhalt stellen sie sich den Herausforderungen, auch, wenn es so richtig eng wird.

Dabei darf man sich die unbeschreibliche Unterwasserwelt vorstellen, Meermenschen, Kelpies (lest nach, was ich damit meine^^) und Magie kennenlernen. Richtig cool, ehrlich.

Ihr seid so ca. 10 bis 12 Jahre alt und habt Lust, ein richtig fantasievolles Buch zu lesen? Dann seid Ihr hier richtig. Und es ist kein „Mädchenbuch“. Jungs und Mädels können das beide lesen

 

SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH
5 von 5 Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 09.12.2019

 

 


 

 

 

FÜR DIE ELTERN
Liebe Eltern,
dieses Buch kann auch ein guter Leser schon mit 8 Jahre lesen, denke ich. Der Verlag gibt das Lese-Alter mit 10 bis 12 Jahren an. Ich meine es hängt davon ab, wie viel das Kind liest, wie gut es liest und wie interessiert es ist.

In dem Buch geht es um zwei Geschwister, die als Babys getrennt worden sind. Beide Eltern sind tot. Sie forschen nach Ihrer Vergangenheit und sind dabei allerhand Gefahren ausgesetzt. Das Mädchen findet heraus, dass sie nur adoptiert ist, und haut von ihren Eltern ab. Der Junge lebt im Heim. Das ist eventuell gut zu wissen. Vielleicht ist Euer Kind da sensibel oder hat eine ähnliche Vergangenheit. Am besten, Ihr lest das Buch selbst vorab – oder gemeinsam mit Eurem Kind, sollten da Fragen auftauchen. Die Thematik an sich ist aber toll verarbeitet und man kann mit den Kindern gemeinsam die Vergangenheit lüften.

Über die Autorin:
Michaela Hanauer wurde 1969 kurz vor Weihnachten geboren und lebt mit ihrem Mann und ihrem Kater Wuschel in München, wenn sie nicht gerade unterwegs ist, um das andere Ende der Welt zu erkunden. Bereits in der Grundschule wollte sie nach einer Verlagsbesichtigung am liebsten gleich da bleiben und beschloss, eines Tages dort zu arbeiten. Diesen Beschluss hat sie nach ihrem Studium in die Tat umgesetzt und viel Branchenerfahrung gesammelt, bevor sie sich selbständig machte. Wäre sie nicht Kinderbuchautorin geworden, dann hätte sie vielleicht Flugunterricht auf einem fliegenden Teppich genommen, wäre mit Delphinen um die Wette getaucht oder hätte eine Zeitreiseagentur gegründet. Das einzige, was ihr noch mehr Spaß macht, als Geschichten zu erfinden, ist Kindern daraus vorzulesen.


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