Vom Urknall bis 10.000 Jahre vor unserer heutigen Zeit.
Von der ersten Zellteilung bis hin zur ersten Jagd mit Pfeil und Bogen.

 

 

„Es war einmal … Der Mensch: Die Urzeit“ ist der erste Band von insgesamt vier geplanten der Comic-Reihe um die Kultzeichentrickserie. Alle Bände erscheinen im Splitter Verlag, dieser hier erschien dort erstmals im Oktober 2017. Für das Szenario ist Jean-Charles Gaudin zuständig, die Zeichnungen stammen von Jean Barbaud und Afroula Hadijiyannakis. Die Übersetzung ist von Swantje Baumgart. Der Comic ist als Hardcover erhältlich.

 

Zeitgemäß und mit Pepp wird den Kindern gekonnt Wissen vermittelt. Als Comic ebenso genial wie als Serie damals!

 

Tja, wie war das eigentlich damals. So am Anfang, ehe es die Erde gab – wie ist sie entstanden? Und was haben wir Menschen eigentlich damals so getrieben? Wie kam es überhaupt erst soweit, dass wir die Evolutionsleiter so weit raufgeklettert sind? Fragt Maestro – der kann Euch weiterhelfen. Vom Urknall zum aufrechten Gang und noch viel mehr, das alles erfahrt Ihr in diesem Band.

Diesen Comic habe ich mit meinem 6 Jahre alten Sohne gelesen, oder vielmehr habe ich ihm vorgelesen. Im Großen und Ganzen eignet es sich dafür nämlich sehr gut.

Das Wissen wird mit einigen Witzen, kleinen Kabbeleien der Kids und einer Vielzahl veranschaulichender Bilder vermittelt. Allerdings sollte man darauf achten, dass hier eindeutig die Evolutionstheorie unterstützt wird – für mich vollkommen ok – aber wenn man eher religiös veranlagt ist, könnte dieser Comic ein Fehlgriff werden.

Für alle anderen kann ich nur sagen, dass dieser Comic der Serie in nichts nachsteht. Zeitlos geschrieben und ebenso gezeichnet. Es fühlte sich an, als bekäme ich ein Stück meiner Kindheit wieder – wundervoll. Doch noch viel wichtiger: Mein Sohn mochte den Comic auch sehr, wir haben ihn in einem Stück ausgelesen und er hat sich gemerkt, was er gelernt hat.

 

Er glänzt von außen mit einem farblich zur Urzeit passenden Bild und der typischen Uhr, welche diese Serie stets begleitet hat. Für Kinder macht es neugierig, die Eltern fühlen sich ein paar Jahrzehnte zurückversetzt. In jedem Fall für Jung und Alt ansprechend und farbenfroh gestaltet.

 

Sind die Zeichnungen auch nah am Original, so erkennt man doch deutliche Unterschiede. Allerdings ist das ganze so liebevoll neu aufgelegt worden, dass man die einzelnen Charaktere ohne Mühe wiedererkennen kann. Es ist also frischer, moderner und dennoch vermittelt es ein nostalgisches Gefühl. Was mir persönlich sehr gut gefällt, denn so hat man es quasi zeitlos gemacht.

Die leuchtenden Farben machen es für Kinder ansprechender. Mit Wortwitz und lustigen Zeichnungen kombiniert, erhält man hier schon für die Jüngeren eine tolle Mischung, die Spaß beim Lesen und Lernen macht.

Für Erstleser ist das Comic nur bedingt geeignet, da die Schrift recht klein ist und die Kinder sich erst orientieren müssen, welcher Text als nächstes gelesen werden muss. Doch zusammen mit Euch Eltern wird es gehen. Entweder Ihr lest es Euren Kindern vor, so wie ich, oder ihr nehmt sie an die Hand und lest es mit Ihnen gemeinsam und helft ihnen dabei sich zurecht zu finden.

 

Dieser Comic gibt gelungen die Kultserie von damals wieder. Mit Pepp und Frische leicht modernisiert, spricht es auch heute noch die junge Generation an und macht gleichermaßen Jung wie Alt Freude beim Lesen und Lernen. Ein Stück Nostalgie und ein tolles Gefühl, dass ich diese Serie, die ich damals so geliebt habe, heute mit meinem Sohn teilen kann!

 

©Teja Ciolczyk, 27.05.2019


Das Bildmaterial stammt von mir, oder ist vom Splitter Verlag zur Verfügung gestellt worden.

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