KIDS-REZENSION – Eltern und Kinder lesen gemeinsam.

Schon am nächsten Tag war klar,
dass man sich die vermeintliche Entschuldigung Aarons
genüsslich an die Backe schmieren konnte.
Ich hatte die Schule noch nicht ganz betreten,
da fing er mich bereits mit zwei Orks ab
und nahm mich in die Mangel.

»Glaub nich, du hast jetzt deine Ruhe, Freak!«
Er kam mir so nah, dass ich das Gel
in seinen Haaren riechen konnte.

»Wir wissen allet! Du und deine andern Freaks,
ihr werdet euch umkieken! …«

Aus „Die Finstersteins I: Wehe, wer die Toten weckt …“ von Kai Lüftner

 

ÜBER DAS BUCH
„Die Finstersteins: Wehe, wer die Toten weckt …“ von Kai Lüftner ist der erste Band von bisher drei, die bereits erschienen sind. Der Verlag Coppenrath hat das Buch im September 2016 herausgebracht. Ihr könnte es als Hardcover, eBook und Hörbuch kaufen. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss.

UNSERE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST
Ein freches, spannendes und ein wenig gruseliges Abenteuer, bei dem wir sehr viel gelacht haben!

DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Unser Klappentext)
Fred hat es nicht leicht. Die Orks an der Schule in Köpenick sind nicht gerade seine besten Freunde. Stattdessen haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, ihm das Leben möglichst schwer zu machen. Zum Glück steht ihm sein superintelligenter Freund Franz zur Seite.
Der Besuch einer Gruft auf dem Friedhof, den seine Mutter betreut, macht alles jedoch noch viel komplizierter – und zum Fürchten ist es auch!
Doch was haben Statuen, Krokodile auf Schulbesuch und dieser seltsame Brief damit zu tun? Und was ist eigentlich mit Aaron und seinem Vater los?
Neben den Schwierigkeiten in der Schule tauchen plötzlich noch viel größere Probleme auf – ob Fred und Franz dem gewachsen sind?

SO HAT UNS DAS BUCH GEFALLEN
Mein Sohn (7) sagt dazu:
Man wusste gar nicht, was als nächstes passiert – es war lustig und sehr spannend! Gruselig war es für mich nicht so doll, dafür musste ich einfach zu oft lachen!

Allerdings. Es war richtig cool schräg. Und für uns sind Fred und Franz keine Freaks, sondern richtig mutige Jungs, die sich einem großen Abenteuer stellen. Ich meine, wer klettert schon freiwillig in eine Gruft oder läuft auf einem Friedhof spazieren? Vor allem, wenn man da noch so absolut seltsame und gruselige Sachen findet? Aber die beiden sind pfiffig, die lösen auch das Rätsel.

Sehr toll sind in diesem Buch die Gespräche. Witzig, spritzig und lebendig. Man meint fast, man steht daneben und erlebt alles hautnah mit – das ganze Lesegefühl war so eine Mischung aus Lachanfall und Mitfiebern.

Wir hatten sehr viel Spaß und waren sehr froh, dass wir Band zwei schon dahatten. Da stecken wir auch schon mittendrin – es ist bisher genauso cool wie dieses Buch

SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH
Beste Bewertung!
5 von 5 Goldenen Zahnrädchen
©Teja Ciolczyk, 23.07.2020

 

 


 

 

 

FÜR DIE ELTERN
Liebe Eltern,
das Buch ist ab 9 Jahren empfohlen und ich stimme dieser Einschätzung zu. Die Ausdrucksweise und teilweise längeren Sätze können dann besser gelesen, verarbeitet und verstanden werden.
Man kann die Bücher auch sehr gut vorlesen. Da müsst Ihr Euer Kind allerdings selbst einschätzen. Ich denke jedoch, 7 (das Alter meines Sohnes) ist schon die untere Grenze. Die Kinder sollten auf jeden Fall in die Schule gehen, um den Alltag dort nachvollziehen zu können.
Ab und an kommt mal etwas wie „Meine Fresse“, „Zusammenscheißen“ etc. Es hält sich jedoch in Grenzen und ist in meinen Augen vollkommen harmlos. Die Sprache ist eben auf Kinder in diesem Alter zurechtgeschnitten. Dennoch herrscht ein toller Schreibstil vor und die Kinder werden mit einem sehr guten Deutsch, aber auch ein wenig Berliner Dialekt konfrontiert. Eine für mich gelungene Mischung.
Wichtig ist vielleicht noch, dass Baba, Freds Mutter, alleinerziehend ist und einen Mann kennenlernt. Vor allem in Band zwei. Es ist aus Sicht des Kindes beschrieben und witzig und liebevoll geschrieben.
Wie immer empfehle ich, dass Ihr das Buch vielleicht zuerst selbst lest, um abschätzen zu können, ob es zu Eurem Kind passt.

Über den Autor:
Kai Lüftner, geb. 1975 in Berlin, arbeitete als Streetworker, Kabarettist, Sozialarbeiter, Pizza-Fahrer, Türsteher, Liedtexter, Comedy-Autor, Konzertveranstalter, Komponist und Musiker, Radioredakteur sowie in Alten- und Kinderheimen. Heute verdient er sein Geld als Hörbuchbearbeiter, Regisseur und Kinderbuchautor.
Er ist Vater eines Sohnes und lebt in Berlin-Köpenick. In seiner Freizeit macht er Kampfsport, lässt sich tätowieren, engagiert sich im Tierschutz, liest viel, hört und macht Musik, sammelt Münzen, geht auf Schatzsuche und geht mit dem Hund Gassi.


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