BLOGTOUR: Die Farbseher-Saga – Greg Walters

Huhu 😉
Schön Euch hier zu haben! Eine fantastische Blogtour rund um die Farbseher-Saga, die magische Akademie Âlaburg, geht heute bei mir in die nächste Runde 🙂

Gestern durftet Ihr bei Jens etwas über die Vonynen erfahren. Sehr eklige Gesellen, denen man lieber nicht im Dunkeln begegnen will…. *schüttel*
Und morgen könnt Ihr dann bei der lieben Andrea etwas zu Môrlas Date und/oder die Samusen erfahren. Es ist also bunt und vielfältig bei unserer Tour rund um Greg Walters Werke!

Hier noch mal die Tourdaten im Überblick

26.09. Âlaburg und das Tor Lekan
27.09. Mage und die Besonderheiten der Farbseher
28.09. Vonynen
29.09. Sternball 
Hier bei mir 🙂
30.09. Morlâs Date oder das Samusen interruptus
01.10. Mein Leben auf der Âlaburg
02.10. Interview Protas und Greg

 

STERNBALL IM WANDEL DER ZEIT

Vergesst Quidditch, Fußball oder so lahme Dinge wie Hockey. Macht Euch bereit für eine magische Konfrontation der etwas anderen Art! Ich bin ja eigentlich nicht wirklich sportbegeistert, aber dieses Spiel hat es mir angetan, schon in meiner Jugend.
Was schaut Ihr denn so? Nur weil ich heute als Magistra für Magie unterrichte, heißt das doch nicht, dass ich keine Hobbies habe! wo war ich doch gleich … ah, ja.
Sternball. Ein tolles Spiel.
Zelebriert wird es auf der Âlaburg, der Akademie für unsere magisch begabten Zwerge, Orks, Elben und Menschen.
Aktuell ist der Spielverlauf eigentlich ganz einfach. Es gibt 5 Mannschaften mit je 5 Spielern – entsprechend den 5 Häusern der Âlaburg. Für die Menschen das Haus Glaubensfest, für die Zwerge Ølsgendur, für die Orks Řischnărr, für die Elben Elbendingen und natürlich das Weiße Haus für diejenigen, die entweder nicht reinen Blutes sind, oder deren Begabung nicht genau benannt werden kann.
Jedes Spiel hat zwei Runden. Angriff und Verteidigung. Ziel bei diesem Spiel ist es, in der einen Runde den eigenen Harelstern für drei Minuten zu verteidigen, und in der anderen Runde den der gegnerischen Mannschaft zu berühren. Es steht aber immer nur der Harelstern auf dem Spielfeld, der berührt werden soll. Bei jedem Spiel muss das Team einen Spieler abstellen, der beide Runden bestreiten muss. Das alles natürlich mit Magie! Hierbei darf so ziemlich alles eingesetzt werden, was den Gegenspieler nicht umbringt – Knochenbrüche sind jedoch gern an der Tagesordnung … und Schlimmeres, aber Hauptsache es wird überlebt 😉 Je magischer, umso mehr kreischt die Menge. Man kann aber auch etwas ganz Einfaches einsetzen. Eine Nuss zum Beispiel 😉 Wenn Ihr gern wissen möchtet, was ein echter McDermit ist, dann solltet Ihr unbedingt die Bücher lesen^^ Das geht immer so lange, bis sich nur noch zwei Mannschaften im Finale gegenüber stehen und um den Sieg ringen.
Hier treten Spieler mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten gegeneinander an, Orks zum Beispiel können keine Magie wirken, werden aber auch nicht von ihr beeinflusst. Sie müssen sich strategisch ganz anders zur Wehr setzen. Auch sind nicht alle auf dem gleichen Fähigkeiten-Stand. Es dürfen ja auch Spieler aus unterschiedlichen Semestern einer Mannschaft angehören. Wichtig ist, dass man nur für sein eigenes Haus antreten darf. Wie ihr seht, es bleibt immer spannend und aufregend, denn jeder Spieler weiß erst zu Beginn des jeweiligen Spiels, gegen wen er antreten muss. Die Entscheidung über eine geeignete Strategie muss in Sekunden Schnelle erfolgen – da liegen die Nerven blank, glaubt mir.
So schaut es zumindest derzeit aus. Was für uns also heute ein spannendes Spiel darstellt, ist für die alte Generation langweilig und absolut etwas für kampfscheue Weicheier. Oh ja, damals wurde noch mit echt harten Bandagen gespielt, liebe Leute! Da war es an der Tagesordnung, dass die Spieler das Feld nicht lebend verlassen haben. Andere Zeiten, andere Regeln. Da kam es auch vor, dass man sich mal eben aus dem Spiel genommen hat, indem man jemand anderes für sich hat antreten lassen. Das muss ein wirklich großes Spektakel gewesen sein. Ich stelle mir das ein wenig wie die Kämpfe im Colosseum, damals im alten Rom vor … ui, ui, ui … aktuell schaue ich gern mal einem Spiel zu, aber damals wäre das nun wirklich nichts für mich gewesen 😉
Ich hätte da einen kleinen feinen Einblick für Euch, wie es ist, bei einem solchen Spiel anzutreten 😉 Damals war ich noch sehr jung, aber ich wusste eben genau, was ich will!
_____
Das darf doch nicht wahr sein – ausgerechnet gegen einen Ork soll ich antreten? Oh nein, nein, nein! Zumindest ist diese Reaktion wohl das, was der Herr Ork da drüben von mir erwartet. Als ob einer Premium-Zwergin wie mir die Knie schlottern würden. Ha! Warte nur ab Bürschchen … 
Ein gehässiges kleines Lachen stiehlt sich aus dem Mund der taffen Zwergin.
„Die Münze hat entschieden, Sagrimia Eisenbart wird für das Haus Ølsgendur als erste den Angriff auf den Harelstern starten. Für das Haus Řischnărr wird G’ognit H’ax ihn verteidigen. Spielt fair!“
G’ognit lässt lediglich ein Grunzen hören und verneigt sich vor dem Magister, Sagrimia ebenso. Beide Spieler nehmen ihre Position auf dem Spielfeld ein. Der Ork steckt seinen Harelstern in die Erde und er beginnt zu leuchten.
„Los!“
Lasst die Spiele beginnen … das wird ein Klacks! Der olle Ork steht ja nur doof rum! Mal sehen, welche Taktik wende ich wohl an? Ha, das wird ein Spaß! Ein kleiner Unsichtbarkeitszauber, und der gute G’ognit hat keine Ahnung wo ich bin. Das wird anstrengend, aber hey – ich bin immerhin Klassen Beste! 
Noch 2 Minuten verbleiben, um den Stern zu berühren …
Allerdings ist der ja nicht doof… ich muss noch einen Schwebezauber anwenden, sonst kann er mich noch durch meine Abdrücke finden, und ich sollte meinen Geruch neutralisieren – oh man, Sagrimia! Das ist ein Ork, der sieht dich! 
Noch 1 Minute zu spielen …
Alles klar Mädel, dann hau mal in die Erde! 
Während dessen beim Ork …
Diese dummen kleinen Zwerge –sie wird bestimmt einen Frontalangriff starten. Vermutlich glaubt sie auch noch, sie kann mir entwischen. Jedes Mal dasselbe. Aber wieso tut sie nichts? Sollte ich einen Angriff wagen? Niemals! Dann wäre der Stern unbewacht. Wer weiß, was diese zaubernde Göre vorhat!
Das Publikum wird unruhig. Warum tut sich einfach nichts? Die ersten Unmutsbekundungen werden laut. Doch dann merkt die Meute, dass sich bei der Zwergin etwas verändert. Sie wird auf einmal ganz rot im Gesicht vor Anstrengung, sackt in die Knie. Was geht da vor sich? Auch der Ork wird nun aufmerksam. Doch zu spät wird ihm bewusst, was da geschieht. Ein lautes Donnern, eine große Staubwolke – der Ork ist nicht mehr zu sehen. Stattdessen sieht man Sagrimia wie einen Blitz über das Spielfeld schießen. Nur noch 5 Sekunden! Vier, Drei, Zwei – und das Licht des orkischen Harelsterns erlischt.
Der Magister ruft laut in die Menge „Sieg für Ølsgendur! Nette Taktik , Eisenbart.“
Die Zuschauer toben, sie erheben sich und klatschen – die Zwerge am lautesten.
Ein wütender Ork buddelt sich aus einem enormen Erdaushub, denn Sagrimia einfach kurzerhand herbei teleportiert hat.
So geht das, mein lieber Herr Ork! Und in der Verteidigung war ich schon immer ein Ass. Wäre doch gelacht, wenn ich diese Runde nicht auch gewinne … 
_____
Ja Leute, das waren damals noch Zeiten. Ich habe die Zeit an der Universität geliebt. Jetzt habe ich natürlich ganz verantwortungsvolle Aufgaben und Pflichten. Aber eine Partie Sternball geht auch unter uns Magistern immer – aber pssst – kein Wort zu unseren Studenten! 😉
Ob ich die andere Runde auch gewonnen habe? Das fragt Ihr noch? Natürlich! Der hat meinen Heralstern nicht mal im Ansatz zu fassen bekommen! 🙂


 

Viel Erfolg Euch allen und viel Spaß noch! 🙂


 

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