Herzlich willkommen zu Tag 8
unserer fantastischen Blogtour
rund um die Sphären-Chroniken!

Sphären-Chroniken

 
werbung/blogtour

Wir haben schon sehr spannende Einblicke in die Sphären-Chroniken bekommen. Doch wie sieht es eigentlich mit den Gefahren der neuen Welt aus? Was halten sie bereit? Um Euch einen kleinen Einblick zu geben, möchte ich gerne der alten Vanny das Wort erteilen. Keine erzählt das so gut und spannend – zumindest denkt sie das selbst. Lasst Euch überraschen!

 

Sphären-Chroniken

Ruinen, Geröll und Schmutz, so weit das Auge reicht. Trostlosigkeit zieht durch die Slums und droht jedem eine Last auf die Schultern zu legen, der er sich nur schwer entziehen kann. Doch es gibt dort eine alte Rebellin, die sich an Sagen und Legenden erinnert. Sie glaubt zu wissen, wie wundervoll es hier einst gewesen sein mochte. 
Die alte Vanny wird niemals müde, der Jugend davon zu berichten, stets in dem Bestreben, ihr die Bürde der Realität ein wenig leichter zu machen, die Gefahren der neuen Welt ein wenig in den Hintergrund rücken zu lassen. Doch lauscht selbst …

 

“Wisst ihr, Kinder, unsere Fassaden waren einst bunt und leuchtend schön. Der Himmel erstrahlte in einem wundervollen Blau und…” Vanny kam nicht dazu, ihren Satz zu beenden.

“Fang nicht wieder von deinen seltsamen Fantasien an, Vanny. Du siehst doch, wie es um uns herum aussieht. Jederzeit kann es wieder einen Influx geben und nicht mal mehr unsere kleine Zuflucht existiert dann noch! Was bringen mir deine alten Märchen, wenn ich Angst habe, an dem elenden Brässphylin elendig zu krepieren? Die meisten Menschen hassen uns und haben uns hierher verdrängt …” 

Eines der Kinder lehnte sich immer auf, sobald Vanny mit ihren Geschichten begann, doch der Rest der Kinder lauschte gebannt und sie schimpften nun, damit wieder Ruhe einkehrte und Vanny weitererzählen konnte. Also erstarb der Protest und die Alte räusperte sich, ehe sie fortfuhr:
“Dieses furchtbare Gas gab es nicht immer, wir brauchten kein Mirteol, um unser Hab und Gut damit vor dem ätzenden Angriff des Bräss zu schützen. Es gab Stürme, doch die bedrohten höchstens mit Wind und Regen. Und wisst ihr, die Portale gab es nicht, es waren nur Menschen und Tiere zu finden.”

“Jetzt flunkerst Du bestimmt, Vanny. Das muss ja richtig öde gewesen sein!”
Ein Junge kicherte, weil das alles so sonderbar klang. Wie sollte das gehen? Überall setzte sich das Bräss als klebrige Masse ab, lies Metall oxidieren, Fassaden bröckeln und ganze Häuser einstürzen. Doch das war nicht alles, denn gerade hier in den Slums waren viele der Lysanth zu Hause. Und ebenso der allgegenwärtige Hass, der hier schwelte. Eine Welt nur mit Menschen … Er schüttelte sich. Ehe er den Gedanken fortsetzen konnte, erklang wieder die Stimme der alten Vanny. Wie altes Papier hörte sie sich an. Gebraucht und abgenutzt.

“Nein, mein Junge. Es gab nur die Menschen. Wundervolle Natur, schillernde Blumen in allerlei Farben und Formen, grüne Wiesen. Das Leben war bunt und voller Freude! Stellt Euch nur vor, eine Welt, in der man jederzeit frei atmen kann, in der man den Himmel nur im Blick behalten muss, um nicht nass zu werden. Wie ruhig und unbeschwert muss es gewesen sein …”
500 Meter entfernt stürzte in diesem Moment unter lautem Tosen ein Gebäude ein – hier gab es einfach nicht die finanziellen Mittel für genügend Mirteol, um die Häuser zu schützen.

Die alte Vanny fragte sich, wie lange es noch dauern mochte, ehe das Heim ihrer Kinder ebenso in sich zusammenbrechen würde. Ein schweres Seufzen entfuhr der Frau, die sich um 10 elternlose Lysanth-Kinder kümmerte. Was für eine Zukunft dann vor diesen Kindern liegen würde – gäbe es überhaupt eine für sie?

“Kommt, meine Kinder, es wird Zeit für Euch, ins Bett zu gehen.”, sagte Vanny und wandte ihren Blick von dem zerstörten Gebäude ab. In dieser Welt lauerten Gefahren, gegen die man sich nicht wehren konnte. Die Menschen von damals wussten nicht, wie einfach sie es hatten …

Sphären-Chroniken

Gewinnspielfrage!

Würdet Ihr in einer solchen Welt leben können?

(Bitte mit 2- 3 Sätzen kommentieren) Um in den Lostopf zu springen, müsst ihr nun einfach die tägliche Gewinnspielfrage beantworten. Wer nicht unter den jeweiligen Beiträgen kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an (Bücher aus dem Feenbrunnen) senden.
Mail: admin@buecherausdemfeenbrunnen.de
Betreff: Die Sphären-Chroniken

Sphären-Chroniken
Teilnahmeregeln
*Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
* Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
* Keine Haftung für den Postversand
* Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
* Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
* Das Gewinnspiel läuft vom 06. Februar 2021 – 14. Februar 2021 um 23:59 Uhr
* Jeder Teilnehmer der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 9 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 15. Februar 2021 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

 

Blogtour zu den Sphären-Chroniken
Der Fahrplan!

Sa. 06.02.2021
Buchvorstellung: Ruby Blayke
Bei Katharina von booksline
***

So. 07.02.2021
Eine Reise in die Welt
Bei Silke von World of Books and Dreams
***

Mo. 08.02.2021
Die Sphären
Bei Bianca von Bibilotta
***

Di. 09.02.2021
AquaLab, der Sport der Zukunft
Bei Michaela von Lesemamas zauberhafte Welt der Bücher
***

Mi. 10.02.2021
Ein interessantes Gespräch
Bei Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen
***

Do. 11.02.2021
Daimos, Gerüchte oder doch die Wahrheit?
Bei Floh Hoppchen von Pummelfeechens Lesezimmer
***

Fr. 12.02.2021
Buchvorstellung: Bendic Liras
Bei Nadine von Nadines bunte Bücherwelt
***

Sa. 13.02.2021
Die Gefahren der neuen Welt
Bei mir 🙂
***

So. 14.02.2021
Kirsten Storm im Interview
Bei Toni von Ruby- Celtic testet
***

Mo. 15.02.2021
Gewinnerbekanntgabe
Bei Bücher aus dem Feenbrunnen

Wir freuen uns auf Euch.
Viel Glück!


 

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9 Kommentare

  1. Angela

    14. Februar 2021 at 21:09

    Hallo,

    danke für deinen interessanten Beitrag.
    Das ist eine sehr trostlose und gefährliche Welt in der die Kinder um ihr überleben kämpfen müssen. Ich kann mir kaum vorstellen wie schwer das ist und welche Entbehrungen mich erwarten würden, aber wenn man keine Wahl hat macht man alles was nötig ist um zu überleben.

    Liebe Grüße
    Angela

    Antworten
  2. Jutta

    13. Februar 2021 at 21:52

    Guten Abend 🙂 ,

    erst einmal vielen dank für den tollen Blogeintrag!

    Zu der sehr schwierigen Frage. Ich würde in so einer Welt nicht leben wollen – auch mit dem was man… ‘von jetzt’ kennt – aber ob leben “können”, hmmm. Denke, dass die psychischen Erkrankungen sich immer mehr häufen würden und… früher oder später würde ich, als Mensch, es wohl nicht mehr aushalten. Ich bin auch definitiv jemand, der Tiere um sich rum (oder zumindest in erreichbarer) Nähe braucht.

    Wünsche einen schönen Abend und ein tolles (Rest)Wochenende an alle!

    Liebe Grüße,
    Jutta

    Antworten
  3. Nadine

    13. Februar 2021 at 20:50

    Hallo Gwynny,
    danke für den interessanten Beitrag. Puh, ob ich in so einer Welt leben könnte weiß ich nicht. Ständig in Angst vor dem nächsten Influx und in der Hoffnung zu leben, rechtzeitig einen Bunker zu finden, hört sich nicht soooo verheißungsvoll an. Wobei es vielleicht auch etwas anders ist,
    wenn man in so eine Welt hineingeboren wird. Die Kinder kennen es ja nicht anders und werden damit groß. Unter dem Aspekt würde es mir wahrscheinlich weniger ausmachen. Aber wenn man in einer Welt voller wundervoller Haustiere lebt, inmitten der Natur und ohne tödliche Stürme und Gas, möchte man das nicht eintauschen.

    Liebe Grüße
    Nadine

    Antworten
  4. karin

    13. Februar 2021 at 16:01

    Hallo und guten Tag,

    einen herzlichen Dank erst einmal geht an Gwynny für den interessanten Beitrag zur Blogtour.

    Jede Generation muss mit dem Leben/Umweltbedingungen usw. , was eine oder mehrere Generationen vorher gemacht/erschaffen oder sonst wie gestaltet hat/haben und deshalb sage ich auch …ja….

    Aber jede Generation hat zumindest die Möglichkeit zur Veränderung/Verbesserung und die sollte schon genutzt werden…

    schönes Wochenende..LG..Karin..

    Antworten
  5. Diana Synofczik

    13. Februar 2021 at 15:51

    Hallöchen,
    Erstmal super lieben Dank für den Beitrag mit Vanny.
    Ob ich in so einer Welt leben könnte ?
    Ich denke überleben kann man überall wenn man die nötige Kraft dafür hat.
    Aber ich würde auch einen Daimos haben wollen dann ging alles leichter glaub ich und meine Vorstellungskraft kann Welten bewegen .
    Natürlich wäre es schwer aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg☺️
    Wünsche noch einen schönen Samstag
    Lieben Gruß
    Diana Alemania Espana

    Antworten
  6. Alexandra Kremhoff

    13. Februar 2021 at 13:59

    Hallo, ich glaube ich könnte in dieser Welt nicht leben. Das ist wie eingesperrt. Keine Natur nur Zerstörung. Ich hätte keine Überrlebenschance

    Antworten
  7. Ella

    13. Februar 2021 at 13:57

    Es ist schwer, sich vorzustellen, in einer solchen Welt zu leben. Ich liebe es zuzusehen, wenn die Blumen wieder anfangen zu blühen und die Farben der Natur. In einer tristen und leblosen Landschaft leben zu müssen, die solche Gefahren mit sich bringt, ist schwer vorstellbar und würde mich traurig machen. dennoch, müsste ich das, glaube ich, dass ich auch das schaffen könnte, da ich eine Kämpferin bin, die aus jeder Situation das beste macht und versucht, die positiven Aspekte aus allem herauszuziehen.

    LG Ella

    Antworten
  8. Michaela Rödiger

    13. Februar 2021 at 13:17

    Die Sphären Chroniken
    Ich glaube es wäre keine Welt in der ich nich wohlfühlen würde. Keine Natur mit Tieren und Pflanzen, kein See oder Bach, kein Wald – nur Staub, Gefahr und Tod. Da wir man depressiv und mutlos ….

    Antworten
  9. Eva

    13. Februar 2021 at 13:14

    Hallo Gwynny!

    Danke für die tolle Geschichte von Vanny!

    Ich glaube schon, dass ich in so einer Welt überleben könnte. Die Menschen, Lysanth und Uskrim im Zeitalter von Ruby und Bendic schaffen es ja auch. Es wäre bestimmt ein Leben voller Entbehrungen, aber wenn uns die Geschichte von Ruby, Bendic und Aris eines zeigt, dass dieses Leben mit den richtigen Personen oder Daimos an der Seite auch wunderschön sein kann.

    Ich müsste mich eben an diese neue Welt gewöhnen und bestimmt würde ich vieles vermissen, besonders die Tiere und die Natur, aber machbar wäre es in jedem Fall.

    Liebe Grüße

    Antworten

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