Blogtour zu den „Sphären-Chroniken“ von Kirsten Storm – Tag 8

Herzlich willkommen zu Tag 8
unserer fantastischen Blogtour
rund um die Sphären-Chroniken!

Sphären-Chroniken

 
werbung/blogtour

Wir haben schon sehr spannende Einblicke in die Sphären-Chroniken bekommen. Doch wie sieht es eigentlich mit den Gefahren der neuen Welt aus? Was halten sie bereit? Um Euch einen kleinen Einblick zu geben, möchte ich gerne der alten Vanny das Wort erteilen. Keine erzählt das so gut und spannend – zumindest denkt sie das selbst. Lasst Euch überraschen!

 

Sphären-Chroniken

Ruinen, Geröll und Schmutz, so weit das Auge reicht. Trostlosigkeit zieht durch die Slums und droht jedem eine Last auf die Schultern zu legen, der er sich nur schwer entziehen kann. Doch es gibt dort eine alte Rebellin, die sich an Sagen und Legenden erinnert. Sie glaubt zu wissen, wie wundervoll es hier einst gewesen sein mochte. 
Die alte Vanny wird niemals müde, der Jugend davon zu berichten, stets in dem Bestreben, ihr die Bürde der Realität ein wenig leichter zu machen, die Gefahren der neuen Welt ein wenig in den Hintergrund rücken zu lassen. Doch lauscht selbst …

 

„Wisst ihr, Kinder, unsere Fassaden waren einst bunt und leuchtend schön. Der Himmel erstrahlte in einem wundervollen Blau und…“ Vanny kam nicht dazu, ihren Satz zu beenden.

„Fang nicht wieder von deinen seltsamen Fantasien an, Vanny. Du siehst doch, wie es um uns herum aussieht. Jederzeit kann es wieder einen Influx geben und nicht mal mehr unsere kleine Zuflucht existiert dann noch! Was bringen mir deine alten Märchen, wenn ich Angst habe, an dem elenden Brässphylin elendig zu krepieren? Die meisten Menschen hassen uns und haben uns hierher verdrängt …“ 

Eines der Kinder lehnte sich immer auf, sobald Vanny mit ihren Geschichten begann, doch der Rest der Kinder lauschte gebannt und sie schimpften nun, damit wieder Ruhe einkehrte und Vanny weitererzählen konnte. Also erstarb der Protest und die Alte räusperte sich, ehe sie fortfuhr:
„Dieses furchtbare Gas gab es nicht immer, wir brauchten kein Mirteol, um unser Hab und Gut damit vor dem ätzenden Angriff des Bräss zu schützen. Es gab Stürme, doch die bedrohten höchstens mit Wind und Regen. Und wisst ihr, die Portale gab es nicht, es waren nur Menschen und Tiere zu finden.“

„Jetzt flunkerst Du bestimmt, Vanny. Das muss ja richtig öde gewesen sein!“
Ein Junge kicherte, weil das alles so sonderbar klang. Wie sollte das gehen? Überall setzte sich das Bräss als klebrige Masse ab, lies Metall oxidieren, Fassaden bröckeln und ganze Häuser einstürzen. Doch das war nicht alles, denn gerade hier in den Slums waren viele der Lysanth zu Hause. Und ebenso der allgegenwärtige Hass, der hier schwelte. Eine Welt nur mit Menschen … Er schüttelte sich. Ehe er den Gedanken fortsetzen konnte, erklang wieder die Stimme der alten Vanny. Wie altes Papier hörte sie sich an. Gebraucht und abgenutzt.

„Nein, mein Junge. Es gab nur die Menschen. Wundervolle Natur, schillernde Blumen in allerlei Farben und Formen, grüne Wiesen. Das Leben war bunt und voller Freude! Stellt Euch nur vor, eine Welt, in der man jederzeit frei atmen kann, in der man den Himmel nur im Blick behalten muss, um nicht nass zu werden. Wie ruhig und unbeschwert muss es gewesen sein …“
500 Meter entfernt stürzte in diesem Moment unter lautem Tosen ein Gebäude ein – hier gab es einfach nicht die finanziellen Mittel für genügend Mirteol, um die Häuser zu schützen.

Die alte Vanny fragte sich, wie lange es noch dauern mochte, ehe das Heim ihrer Kinder ebenso in sich zusammenbrechen würde. Ein schweres Seufzen entfuhr der Frau, die sich um 10 elternlose Lysanth-Kinder kümmerte. Was für eine Zukunft dann vor diesen Kindern liegen würde – gäbe es überhaupt eine für sie?

„Kommt, meine Kinder, es wird Zeit für Euch, ins Bett zu gehen.“, sagte Vanny und wandte ihren Blick von dem zerstörten Gebäude ab. In dieser Welt lauerten Gefahren, gegen die man sich nicht wehren konnte. Die Menschen von damals wussten nicht, wie einfach sie es hatten …

Sphären-Chroniken

Gewinnspielfrage!

Würdet Ihr in einer solchen Welt leben können?

(Bitte mit 2- 3 Sätzen kommentieren) Um in den Lostopf zu springen, müsst ihr nun einfach die tägliche Gewinnspielfrage beantworten. Wer nicht unter den jeweiligen Beiträgen kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an (Bücher aus dem Feenbrunnen) senden.
Mail: admin@buecherausdemfeenbrunnen.de
Betreff: Die Sphären-Chroniken

Sphären-Chroniken
Teilnahmeregeln
*Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
* Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
* Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
* Keine Haftung für den Postversand
* Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
* Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
* Das Gewinnspiel läuft vom 06. Februar 2021 – 14. Februar 2021 um 23:59 Uhr
* Jeder Teilnehmer der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. ( Bis zu 9 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
* Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 15. Februar 2021 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

 

Blogtour zu den Sphären-Chroniken
Der Fahrplan!

Sa. 06.02.2021
Buchvorstellung: Ruby Blayke
Bei Katharina von booksline
***

So. 07.02.2021
Eine Reise in die Welt
Bei Silke von World of Books and Dreams
***

Mo. 08.02.2021
Die Sphären
Bei Bianca von Bibilotta
***

Di. 09.02.2021
AquaLab, der Sport der Zukunft
Bei Michaela von Lesemamas zauberhafte Welt der Bücher
***

Mi. 10.02.2021
Ein interessantes Gespräch
Bei Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen
***

Do. 11.02.2021
Daimos, Gerüchte oder doch die Wahrheit?
Bei Floh Hoppchen von Pummelfeechens Lesezimmer
***

Fr. 12.02.2021
Buchvorstellung: Bendic Liras
Bei Nadine von Nadines bunte Bücherwelt
***

Sa. 13.02.2021
Die Gefahren der neuen Welt
Bei mir 🙂
***

So. 14.02.2021
Kirsten Storm im Interview
Bei Toni von Ruby- Celtic testet
***

Mo. 15.02.2021
Gewinnerbekanntgabe
Bei Bücher aus dem Feenbrunnen

Wir freuen uns auf Euch.
Viel Glück!


 

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Angela

Hallo,

danke für deinen interessanten Beitrag.
Das ist eine sehr trostlose und gefährliche Welt in der die Kinder um ihr überleben kämpfen müssen. Ich kann mir kaum vorstellen wie schwer das ist und welche Entbehrungen mich erwarten würden, aber wenn man keine Wahl hat macht man alles was nötig ist um zu überleben.

Liebe Grüße
Angela

Jutta

Guten Abend 🙂 ,

erst einmal vielen dank für den tollen Blogeintrag!

Zu der sehr schwierigen Frage. Ich würde in so einer Welt nicht leben wollen – auch mit dem was man… ‚von jetzt‘ kennt – aber ob leben „können“, hmmm. Denke, dass die psychischen Erkrankungen sich immer mehr häufen würden und… früher oder später würde ich, als Mensch, es wohl nicht mehr aushalten. Ich bin auch definitiv jemand, der Tiere um sich rum (oder zumindest in erreichbarer) Nähe braucht.

Wünsche einen schönen Abend und ein tolles (Rest)Wochenende an alle!

Liebe Grüße,
Jutta

Nadine

Hallo Gwynny,
danke für den interessanten Beitrag. Puh, ob ich in so einer Welt leben könnte weiß ich nicht. Ständig in Angst vor dem nächsten Influx und in der Hoffnung zu leben, rechtzeitig einen Bunker zu finden, hört sich nicht soooo verheißungsvoll an. Wobei es vielleicht auch etwas anders ist,
wenn man in so eine Welt hineingeboren wird. Die Kinder kennen es ja nicht anders und werden damit groß. Unter dem Aspekt würde es mir wahrscheinlich weniger ausmachen. Aber wenn man in einer Welt voller wundervoller Haustiere lebt, inmitten der Natur und ohne tödliche Stürme und Gas, möchte man das nicht eintauschen.

Liebe Grüße
Nadine

karin

Hallo und guten Tag,

einen herzlichen Dank erst einmal geht an Gwynny für den interessanten Beitrag zur Blogtour.

Jede Generation muss mit dem Leben/Umweltbedingungen usw. , was eine oder mehrere Generationen vorher gemacht/erschaffen oder sonst wie gestaltet hat/haben und deshalb sage ich auch …ja….

Aber jede Generation hat zumindest die Möglichkeit zur Veränderung/Verbesserung und die sollte schon genutzt werden…

schönes Wochenende..LG..Karin..

Diana Synofczik

Hallöchen,
Erstmal super lieben Dank für den Beitrag mit Vanny.
Ob ich in so einer Welt leben könnte ?
Ich denke überleben kann man überall wenn man die nötige Kraft dafür hat.
Aber ich würde auch einen Daimos haben wollen dann ging alles leichter glaub ich und meine Vorstellungskraft kann Welten bewegen .
Natürlich wäre es schwer aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg☺️
Wünsche noch einen schönen Samstag
Lieben Gruß
Diana Alemania Espana

Alexandra Kremhoff

Hallo, ich glaube ich könnte in dieser Welt nicht leben. Das ist wie eingesperrt. Keine Natur nur Zerstörung. Ich hätte keine Überrlebenschance

Ella

Es ist schwer, sich vorzustellen, in einer solchen Welt zu leben. Ich liebe es zuzusehen, wenn die Blumen wieder anfangen zu blühen und die Farben der Natur. In einer tristen und leblosen Landschaft leben zu müssen, die solche Gefahren mit sich bringt, ist schwer vorstellbar und würde mich traurig machen. dennoch, müsste ich das, glaube ich, dass ich auch das schaffen könnte, da ich eine Kämpferin bin, die aus jeder Situation das beste macht und versucht, die positiven Aspekte aus allem herauszuziehen.

LG Ella

Michaela Rödiger

Die Sphären Chroniken
Ich glaube es wäre keine Welt in der ich nich wohlfühlen würde. Keine Natur mit Tieren und Pflanzen, kein See oder Bach, kein Wald – nur Staub, Gefahr und Tod. Da wir man depressiv und mutlos ….

Eva

Hallo Gwynny!

Danke für die tolle Geschichte von Vanny!

Ich glaube schon, dass ich in so einer Welt überleben könnte. Die Menschen, Lysanth und Uskrim im Zeitalter von Ruby und Bendic schaffen es ja auch. Es wäre bestimmt ein Leben voller Entbehrungen, aber wenn uns die Geschichte von Ruby, Bendic und Aris eines zeigt, dass dieses Leben mit den richtigen Personen oder Daimos an der Seite auch wunderschön sein kann.

Ich müsste mich eben an diese neue Welt gewöhnen und bestimmt würde ich vieles vermissen, besonders die Tiere und die Natur, aber machbar wäre es in jedem Fall.

Liebe Grüße

GWYNNY (Teja)

Buchverrückte mit tiefer Leidenschaft für das geschriebene Wort.

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Hier lest Ihr kurze Bewertungen, geschrieben von meinem Sohn Fabian! Er ist 9 Jahre alt und liebt Geschichten genauso wie ich. Und da ich nicht alle Kinderbücher mitlesen kann, unterstützt er mich bei der Blogarbeit. ♥

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
des Lektorats-Service von Teja Ciolczyk (Gwynnys Lesezauber – Bloggerin & Lektorin)

Meine Lektoratsleistungen erbringe ich gemäß dem jeweiligen Angebot und ergänzend auf Grundlage nachstehender Bestimmungen:

1.      Geltungsbereich

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln abschließend die vertragliche Rechtsbeziehung zwischen mir und dem jeweiligen Auftraggeber (z.B. Verlag oder Autor).

Abweichende oder ergänzende Regelungen sowie Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn sie von mir in Textform bestätigt wurden.

2.      Leistungsbeschreibung

2.1  Ich erbringe meine Leistungen so, wie sie im jeweiligen Angebot bzw. der jederzeit online einsehbaren Leistungsbeschreibungen aufgeführt.

2.2  Das Korrektorat bzw. Lektorat erbringe ich in elektronischer Form, das heißt durch unmittelbare Überarbeitung des vom Auftraggeber übermittelten Dokuments im Änderungsmodus („Überarbeiten-Funktion“ von Microsoft Word oder Papyrus Autor) und mit für den Auftraggeber nachvollziehbaren Korrekturanmerkungen („Standardbearbeitung“). Verlangt der Auftraggeber die Überarbeitung in einem anderen Format oder in Papierform, hat er dies vor Auftragserteilung explizit anzugeben.

3.      Angebot und Auftragsbestätigung

Meine Angebote sind freibleibend. Maßgeblich für den Auftrag sind die in der Auftragsbestätigung mitgeteilten Preise. Das Angebot enthält Angaben über die Art und Umfang der Leistung, Inhalt und Umfang des Manuskripts, den Termin der Fertigstellung, die Kalkulationsgrundlagen sowie den Gesamtpreis, soweit das gesamte Manuskript bereits vorliegt.

4.      Preise

Die von mir angebotenen Preise sind Endpreise. Ein Umsatzsteuerausweis entfällt, da ich die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Abs. 2 UstG in Anspruch nehme.

Sofern von Seitenpreisen die Rede ist, handelt es sich dabei immer um eine redaktionsübliche Normseite à 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten. Alle Preise beziehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, auf eine Standardbearbeitung. Sollte der Auftraggeber eine abweichende Bearbeitung wünschen, ist dies gesondert zu vereinbaren, da in diesem Fall gegebenenfalls Preiszuschläge erhoben werden.

5.      Vertragsänderungen

Änderungen des Auftrags sind möglichst frühzeitig gesondert zu vereinbaren und von mir zu ihrer Wirksamkeit in Textform zu bestätigen.

Auch wenn ich immer bemüht bin, auf Wünsche der Auftragnehmer einzugehen, verbleibt es mit Rücksicht auf andere Kunden bis zu einer Bestätigung bei dem ursprünglichen Auftrag. Die Ablehnung eines Änderungsverlangens berechtigt nicht zur Kündigung.

6.      Rechnung und Fälligkeit

6.1          Die Bezahlung erfolgt jeweils gegen Rechnung in mehreren Raten:

  • Mit Erteilung des Auftrags wird eine Anzahlung in Höhe von wenigstens 10% des vereinbarten Gesamthonorars, mindestens jedoch ein Betrag von 100,00 € fällig.

  • Mit Versand des Manuskripts wird eine Bearbeitungsrate in Höhe von 30% des vereinbarten Gesamthonorars, mindestens jedoch ein Betrag von 250,00 € fällig.

  • Mit Rückgabe des überarbeiten Manuskripts (1. Durchgang) wird die restliche Forderung in Höhe von 60% des vereinbarten Gesamtpreises fällig.

6.2          Sofern bei Auftragserteilung bzw. Bearbeitungsbeginn der endgültige Preis noch nicht feststand, z.B. weil das Manuskript noch nicht fertiggestellt war, ist mit der Schlussrechnung eine entsprechende Korrektur vorzunehmen.

6.3          Die Rechnung geht dem Auftraggeber per E-Mail zu. Sämtliche Zahlungen sind binnen 2 Wochen abzugsfrei auf mein auf der Rechnung angegebenes Konto bargeldlos zu leisten.

7.      Bearbeitung

7.1  Der Auftraggeber ist zur fristgerechten Bereitstellung des zu bearbeitenden Materials (Manuskript) im vereinbarten Format verantwortlich.

7.2  Die Bearbeitung erfolgt in dem mit der Auftragsbestätigung vereinbarten Umfang und Bearbeitungstiefe in der vereinbarten Form, sonst in Standardbearbeitung durch mich oder meine Mitarbeiter. Auch wenn ich mich um Berücksichtigung von Bearbeitungswünschen bemühe, besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Bearbeiter.

7.3  Nach Bearbeitung erfolgt der Versand digitaler/elektronischer Formate per E-Mail in einem entsprechenden Dateiformat. Eine Sicherungskopie verbleibt zu Archiv- und Nachweisgründen bei mir.

Mit dem Versand der E-Mail mit dem fertig überarbeiteten Manuskript sind meine Leistungspflichten erfüllt, der rechtzeitige Eingang im Postfach des Auftraggeber ist nicht geschuldet. Das Risiko von Übertragungsfehlern, auch zu anderen Software-Versionen oder -Anbietern,  Viren und Schadsoftware trägt der Auftragnehmer. Entsprechendes gilt für jede andere Art der Übermittlung, die auf alleinige Gefahr und Rechnung des Auftraggebers erfolgt.

7.4 Korrektorat
Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Autor verursachten Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik, Syntax und Zeichensetzung geprüft wird und dass diese Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Soweit nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Korrektur auf Basis der aktuellen Rechtschreibempfehlungen der Duden-Redaktion.

Werden vom Auftraggeber abweichende Schreibweisen gewünscht, ist mir dies unverzüglich und in jedem Fall vor Beginn der Bearbeitung mitzuteilen. Gegebenenfalls sind die entsprechenden Unterlagen mit zu übergeben. Gegebenenfalls kann hier ein Aufwandszuschlag fällig werden.

Der Auftraggeber ist sich darüber im Klaren, dass eine überdurchschnittlich hohe Fehlerquote im Ausgangstext auch die Fehlerquote des korrigierten Texts nachteilig beeinflusst und dass nur eine sorgfältige und gewissenhafte Überarbeitung, nicht aber ein völlig fehlerfreier Text geschuldet ist.

7.5 Lektorat
Bei Lektoratsaufträgen achte ich auf Textkontinuität, Logik und Stil. Ich und meine Mitarbeiter stimmen uns hierzu mit den Autoren ab und korrigieren zu deren Stil passend. Gleichwohl stellen Unstimmigkeiten über Stilfragen keinen Mangel der Leistung dar. Die Überarbeitung erfolgt durch MS Word 2019 oder Papyrus 11 direkt im Text im Änderungsmodus vorgenommenen Formulierungsvorschlägen sowie erläuternden, hinterfragenden Kommentaren. 

7.6 Kommunikation
Bei umfangreichen und bearbeitungsintensiven Aufträgen halte ich regelmäßig Kontakt zum Auftraggeber. Der Auftraggeber verpflichtet sich, für Rückfragen in angemessenem Umfang zur Verfügung zu stehen, insbesondere bei Klarstellungsbedarf und Auslegungsfragen zum Ausgangstext oder der Aufgabenstellung.

8.      Vertraulichkeit und Datenschutz

8.1  Meine Dienstleistung basiert auf der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit meinen Auftraggebern. Ich werde daher sämtliche personenbezogenen Daten nur im Rahmen des jeweiligen Auftrags und zu dessen Erfüllung sowie gesetzlicher Pflichten (z.B. Steuervorgaben) verwenden. Darüber hinaus ist jedwede weitere Verwendung ohne entsprechende Vereinbarung ausgeschlossen.

8.2  Die mir übergebenen Unterlagen (Manuskripte, Texte etc.) werden streng vertraulich behandelt. Ich werde die Unterlagen vor dem unbefugten Zugriff Dritter angemessen schützen und Dritten generell nur in dem zur Auftragserfüllung erforderlichen Umfang preisgeben.

Mein Stillschweigen erfasst auch alle als vertraulich einzustufenden Informationen über den Autor in Bezug auf seine Person, Tätigkeit oder Werke.

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass auch bei sorgfältiger Handhabung ein unbefugter Zugriff, insbesondere auf elektronische Daten durch Dritte (z.b. Hacker) nicht ausgeschlossen werden kann. Das Übertragungsrisiko trägt in jedem Fall der Auftraggeber.

8.3  Alle persönlichen Daten werden von mir gemäß den gesetzlichen Bestimmungen mit äußerster Sorgfalt behandelt. Die Speicherung erfolgt nur in dem zur Erfüllung der gegenseitigen Vertragspflichten erforderlichen Umfang.
Ich weise darauf hin, dass ich mir zur Erfüllung der mir obliegenden Leistungen Dritter (Unterauftragnehmer) bediene (und sei es nur durch die elektronische Übermittlung mittels Diensteanbieter).

Zur Durchführung der mit dem Auftraggeber abgeschlossenen Verträge bin ich befugt, persönliche Daten in dem notwendigen Umfang an diese Dritten zu übermitteln. Einzelheiten zum Datenschutz gibt es hier.

9.      Verzug

9.1  Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sind sämtliche Termine unverbindlich. Verzug berechtigt daher nicht ohne Weiteres zum Rücktritt.

9.2  Übergabeverzug
Der Auftraggeber ist zur Übergabe der zu überarbeitenden Unterlagen (z.B. Manuskript) zum vereinbarten Termin verpflichtet. Der Fertigstellungstermin verzögert sich bei verspäteter Übergabe der Unterlagen im Ganzen oder in Teilen automatisch um den Zeitraum der Verspätung. Ich behalte mir jedoch vor, bei einer Verzögerung von mehr als einer Woche einen späteren Bearbeitungstermin anzugeben, wenn sonst anderweitige Verpflichtungen gegenüber Dritter nicht erfüllt werden können. Dieser neue Termin wird von mir unverzüglich nach Erhalt und Sichtung der verspätet übermittelt Unterlagen bekanntgegeben.

9.3  Bearbeitungsverzug
Gerate ich aus von mir zu vertretenden Gründen in Verzug, ist der Auftraggeber nach Mahnung und Setzung einer angemessenen verbindlichen Nachfrist zur Kündigung des Vertrags berechtigt. Verwertbare Teilleistungen sind in diesem Fall vereinbarungsgemäß zu vergüten. Ersatz des Verzugsschadens erfolgt nach den allgemeinen Haftungsbedingungen.

9.4  Höhere Gewalt
Bei Verzug in Folge von höherer Gewalt werde ich mich mit dem Auftraggeber auf eine angemessene neue Frist verständigen. Weitere Ansprüche sind in diesem Fall wechselseitig ausgeschlossen.

10.   Kündigung

10.1 Der Auftraggeber kann einen mir verbindlich erteilten Auftrag jederzeit schriftlich oder in Textform kündigen. In diesem Fall werde ich dem Auftraggeber die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten (Teil-)Leistungen in Rechnung stellen. In jedem Fall wird ein Mindestaufwand von 100,00 € (Mindestbetrag der Anzahlung) veranschlagt.

10.2 Bei einer Kündigung unter 10 Tagen vor vereinbartem Beginn (Termin zur spätesten Übersendung des Manuskripts) werden 30 % der vereinbarten Summe, mindestens jedoch 200,00 € fällig. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass ich die reservierte Bearbeitungszeit so kurzfristig nicht mehr anderweitig verwerten kann.

Nach Übersendung des Manuskripts wird eine Aufwandsentschädigung von mindestens 50% der vereinbarten Summe, mindestens jedoch 300,00 € fällig. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass ich das Manuskript vor Beginn der schriftlichen Überarbeitung wenigstens einmal vollständig lesen muss.

10.3 Die Möglichkeit, jedwede Vertragsbeziehung aus wichtigem Grund zu kündigen bleibt jeder Partei unbenommen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

  • die jeweils andere Partei eine erhebliche Vertragsverletzung begeht; dies ist insbesondere eine Rechtsverletzung des Auftraggebers durch das mir übergebene Material;

  • über das Vermögen der jeweils anderen Partei das Insolvenzverfahren eröffnet oder mangels Masse abgelehnt wird.

Die außerordentliche Kündigung hat schriftlich oder in Textform unter nachvollziehbarer Berufung auf den konkreten, als “wichtig” einzustufenden Grund zu erfolgen.

11.  Haftung und Gewährleistung

11.1 Inhaltliche Mängel
Meine Leistungen erfassen nur die Arbeit unmittelbar am Text. Ein Fachlektorat in Bezug auf die Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der aufgestellten Behauptungen findet nicht statt. Der Auftraggeber versichert zudem, dass durch die auftragsgemäße Bearbeitung der mir übergebenen Unterlagen keinerlei Rechte Dritter verletzt werden (z. B. Verletzungen des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter) und stellt mich im Falle einer Inanspruchnahme von jedweden Ansprüchen Dritter frei.

Ich werde, wenn mir solche Mängel auffallen, den Auftraggeber unverzüglich darauf entsprechend hinweisen. Hilft dieser den Mängeln nicht oder nicht vollständig ab, bin ich berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Mein bis dahin angefallener Arbeitsaufwand ist analog der Regelungen für den Kündigungsfall zu vergüten.

11.2 Gewährleistung

11.2.1 Gewährleistungsansprüche sind mittels Mängelrüge geltend zu machen.

Diese Mängelrüge hat der Kunde binnen einer Woche nach Zugang der überarbeiteten Version in Textform zu erklären. Die einzelnen Beanstandungen sind nachvollziehbar zu begründen, Soweit nach der Natur des Mangels möglich, sind exemplarisch Beispiele im Text zu benennen und mir eine angemessene Frist zur Nachbesserung oder Nachlieferung von wenigstens einer Woche zu setzen.

11.2.2 Die Nachbesserung von vom Kunden nachbearbeiteten Texten und Manuskripten ist im Rahmen der Gewährleistung ausgeschlossen und bedarf einer neuen Beauftragung.

11.2.3 Im Fall berechtigter Mängel bin ich zur dreimaligen Nachbesserung berechtigt. Erst wenn die Nachbesserung endgültig gescheitert ist oder von mir verweigert wird, darf der Auftraggeber die Vergütung angemessen mindern.

Eine weitergehende Gewähr insbesondere Schadensersatz ist ausgeschlossen.

11.3 Haftung

11.3.1 Schadensersatzansprüche der Auftragnehmer, gleich aus welchem Rechtsgrund, sowie Ersatz vergeblicher Aufwendungen sind ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht bei fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Schädigung anderer Rechtsgüter sowie bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz.

11.3.2 Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird.

11.3.3 Die Haftung für mittelbare Schäden/Folgeschäden (z.B. entgangenen Gewinn) ist ausgeschlossen. Im Übrigen leisten wir nur für die fahrlässige Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht Schadensersatz in Höhe des typischerweise zu erwartenden Schadens, soweit kein Personenschaden betroffen ist.

11.3.4 Diese Haftungsbeschränkungen gelten auf für die von mir beauftragten Personen.

12.  Schlussbestimmungen

12.1 Vertragsänderungen kommen nur zustande, wenn sie ausdrücklich vereinbart und von mir schriftlich oder in Textform bestätigt wurden. Kommt keine Einigung über eine Änderung zustande, verbleibt es bei dem ursprünglich Vereinbarten. Die Ablehnung eines Änderungsverlangens berechtigt nicht zur Kündigung.

12.2 Rechtswahl, Gerichtsstand und Erfüllungsort

Auf sämtliche von mir angebotenen Services und geschlossenen Verträge findet ausschließlich deutsches materielles Recht Anwendung.

Alleiniger Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus und in Zusammenhang mit einem Vertrag oder diesen AGB ist mein Geschäftssitz: Bad Kissingen. Dort ist auch der alleinige Erfüllungsort.

12.3 Erhaltungsklausel

Sollte eine der Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, wird hierdurch der Bestand der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine solche zu ersetzen, die ihrem Sinn möglichst nahe kommt.