Diese Hoffnung war der eine Funke,
den man sich bewahren musste,
um dem Leben einen Sinn zu geben.
Der Glaube daran, dass nicht alles verloren ist
und nicht jede Geschichte mit Tod und Trauer endet.

Aus „Windborn: Erbin von Asche und Sturm“ von Jennifer Alice Jager

 

 

Das Buch „Windborn: Erbin von Asche und Sturm“ von Jennifer Alice Jager erscheint im März 2019 im Arena Verlag. Derzeit handelt es sich um einen abgeschlossenen Einzelband. Es wird als eBook und Hardcover erhältlich sein.

 

Absolut fesselnd zeigt diese Geschichte, wie groß das Talent der Autorin ist. Definitiv ist „Windborn“ eines ihrer besten Bücher! Emotional, düster und wortgewandt – eine dystopisch angehauchte Fantasy mit Seele.

 

Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?

 

Für mich hat die Autorin mit diesem Buch wieder zu sich und ihrem wirklichen Talent gefunden. Vielleicht kennt Ihr ja die Etherna-Saga aus der Feder von Jennifer Alice Jager? „Windborn“ ist nicht ganz so düster, schwer und tragend, doch es hat wieder dieses Gewisse Etwas, das ich an der Schreibkunst der Autorin so liebe. Ihr Stil ist geschwungen, klingend und tiefgehend. Hier zeigt sich das besonders. Es hat mir Spaß gemacht und beim Lesen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, dass sie wieder mehr zu sich gefunden hat. Die Seiten sind dahingeflogen, so sehr hat mich die Geschichte um Ashara mitgerissen.

Das Setting ist atemberaubend. Obwohl ich Hitze und Sommer nicht so wirklich viel abgewinnen kann, hat mich Jennifer A. Jager mit ihren detailreichen Beschreibungen dazu gebracht mir zu wünschen, dass ich auch einmal mit dem Wind auf den Sanddünen umherziehen könnte. Ich habe die Macht der Elemente greifen können, wie viel von Ihnen bis in die kleinsten Teile reicht.

Mit Ashara hat sie eine starke und dennoch verletzliche Protagonistin zum Leben erweckt. Belastet mit einer schweren Bürde, kämpft sich diese junge Frau durchs Leben, macht Fehler und muss sich diese bitter eingestehen, die Konsequenzen tragen.

Allgemein durfte ich die Charaktere hier sehr gut kennenlernen, ich fühlte mich beim Lesen, als stünde ich an ihrer Seite. Auch das zeichnet ihren Stil aus, man wird direkt hineinkatapultiert, mitten ins Geschehen. Ich habe Asharas Kampf erlebt – nicht einfach gelesen. Die Spannung hat mich gefesselt, mir zwischendurch den Atem genommen, mich zu Tode erschreckt und mir sogar feuchte Augen beschert. Ich möchte von der Autorin gern noch so viel mehr lesen, das wirklich aus ihrem Herzen zu kommen scheint – es war absolut genial, das wieder spüren zu dürfen.

 

Mit Abstand eines der besten Bücher aus der Feder von Jennifer A. Jager. Dystopisch angehauchte, emotionale, klingende und fesselnde Fantasy mit Seele und Tiefgang. Bitte mehr davon!

 

Höchstwertung!
©Teja Ciolczyk, 25.02.2019


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