MESSEBERICHT: Buchmesse Leipzig 2018

by , on
Apr 2, 2018

Ich bin ein alter Messe-Hase. Im Ernst, das war wohl die … 7. – ja genau, es war mein 7. Messebesuch insgesamt. Für die letzten 3 oder 4 Messen habe ich tatsächlich keinen Bericht geschrieben – mir war so, als wäre das uninteressant für Euch. Schließlich wird das Netz kurz nach jeder Messer (davor, danach und dazwischen auch^^) mit Berichten und Beiträgen rund um die LBM aller Art geflutet. Aber zum Einen haben mir viele von Euch versichert, es würde sie sehr wohl interessieren – und zum Anderen möchte ich das Ganze auch irgendwie noch einmal für mich festhalten und Revue passieren lassen.

So hat die Leipziger Buchmesse auch in diesem Frühjahr die Arme weit geöffnet und mich und meine beste Freundin Mel willkommen geheißen 🙂

Loading Likes...

Die Sache mit der Leseflaute: Bösartiger Fluch oder selbstproduzierter Ärger?

by , on
Mrz 2, 2018
 Es wird mal wieder Zeit, dass ich meine Gedanken mit Euch teile. Ihr seid doch so tolle Zuhörer 😉
Derzeit häufen sich überall im Netz wieder die Posts rund um die Leseflaute. Die einen kommen in ihrem Genre nicht mehr zurecht, die andren kommen in keine Geschichte mehr rein und wieder andere haben so gar keine Lust zum Buch zu greifen.
Loading Likes...

Über die Wandelbarkeit meines eigenen Leseverhaltens

by , on
Jan 29, 2018

 

Nie hätte ich gedacht, dass ich das mal sagen würde. Aber ich fahre mehrgleisig – und ich stehe dazu!
Ernsthaft. Eins reicht mir nicht – obwohl, so kann man das nicht sagen. Es geschieht eher, weil ich mal wieder nicht an das Buch meiner Wahl herankomme. Wenn mein Mann nach der Nachtschicht schläft, das Buch aber in unserem Schlafzimmer an meinem Bett liegt …
Gebt es zu, bei mehrgleisig seid Ihr gleich hellhörig geworden ^^

Loading Likes...

Wenn der richtige Zettel fehlt – Von meinem steinigen Weg als Lektorin

by , on
Jan 8, 2018

Leute, Leute – ich bin gerade etwas traurig. Eigentlich müsste ich fast eher sagen, ich bin sauer. Ich fürchte, heute brauche ich mal Eure Unterstützung 😉 Wenn mich jemand aufbauen kann, dann meine Leser 😉

Mein Name ist ja bekanntlich Programm. Ich bin Bloggerin und Lektorin aus Leidenschaft. Doch für einen Teil meiner Arbeit werden mir derzeit sehr viele Steine in den Weg gelegt.

Ich spreche hier von meiner Tätigkeit als Lektorin.
Loading Likes...

Mein Jahr 2017 – Gedanken und Resümee

by , on
Dez 18, 2017

Es ist mal wieder soweit – ein Jahr geht zur Neige. Furchtbar schnell, wie es mir persönlich vorkommt. Man blättert gerade auf Januar 2017 um – ZACK – es ist Dezember 2017. Weihnachten steht vor der Tür, Geschenke werden gekauft, Karten geschrieben.

Schon bald ist der 31.12., Silvester klopft an und möchte das Jahr gern beenden. Der Spuk ist rum, ein neues Jahr. Neue Chancen und Perspektiven.Doch was ist mit meinem „alten Jahr“? Was hat für mich 2017 ausgemacht?

Da muss ich mich mal ordentlich am Kopf kratzen und Revue passieren lassen …

Ich teile mich mal auf 😉

Aus Bloggersicht war es ein schönes Jahr. Etwas ruhiger als 2016, aber ich hatte viele interessante Touren und Aktionen. Habe selbst welche geleitet und geplant. Ich bin bei den Verlagen gut angekommen. Habe Freundschaften mit Autoren und Verlegern gepflegt und vertieft – ein für mich sehr wichtiger Aspekt meiner Arbeit als Bloggerin; das Miteinander mit Menschen! Nichts macht solchen Spaß wie eine Rückmeldung auf eine Rezension von mir 🙂

Ich habe mein Repertoire erweitert. Nun bin ich freie Lektorin auf Kleinunternehmerbasis – ein genialer Schritt. Die Arbeit macht mir Freude und erfüllt mich. Mehr, als es mein Brotjob je getan hat.

Ich nehme fast keine Rezensionsexemplare mehr an. Das erleichtert meinen Bloggeralltag ungemein. Ich kann mit Freude und ohne Druck arbeiten, lesen was mir Spaß macht.

Es gab aber auch Schattenseiten. Die Buchwelt ist leider genauso mit Neid, Missgunst und unzufriedenen Menschen angereichert, wie jeder andere Lebensbereich auch. Egal ob unter Bloggern, Autoren oder Verlagen. Überall gibt es Getuschel und man zieht sich gegenseitig in den Dreck. Ich bin für #miteinanderstattgegeneinander ! Gemeinsam statt einsam, das ist meine Devise. Ich wünsche mir einfach, dass man mehr lebt und leben lässt. Vielleicht ja nächstes Jahr?^^

Privat hatten wir (mein Mann, mein Kind die zwei Katzen und ich^^) ein turbulentes Jahr.

Mich hat es außergewöhnlich oft erwischt und ich war sehr häufig richtig krank – bis hin zum Krankenhausaufenthalt. Den Job habe ich im Oktober gekündigt, weil er mich kaputtgemacht und aufgefressen hat. Leider habe ich ein wenig zu spät die Handbremse angezogen und werde noch etwas brauchen, um wieder voll auf dem Damm zu sein. Aber hey- was mich nicht umbringt, macht mich stärker 😉 Also Ärmel hochkrempeln und ab durch die Mitte. Rein in einen neuen Lebensabschnitt! 🙂

Mein Mann hat nach 17 Jahren den Betrieb gewechselt – und das war eine schwere Geburt. Nach einer solch langen Zeit geht man nicht einfach mal so.

Aber die positiven Erlebnisse überwiegen!

Mein Sohn wird im Februar 5. Er ist ein aufgewecktes und schlaues Kind (sagt sicher jede Mutter von ihren Kindern^^). Jeder Tag mit ihm ist neu und anders. Wir können jetzt zum Beispiel Lego „für die Großen“ mit ihm spielen! Sehr genial. Mein Mann und ich genießen das sehr 😉 Der kleine Mann will lesen lernen und wir widmen uns je nach Lust und Laune den Buchstaben und Zahlen. Wir haben viel Spaß dabei 🙂

Endlich habe ich ein voll eingerichtetes Arbeitszimmer. So richtig mit Wunschtapete und Deko ^^ Man, das ist so genial, wenn man hinter sich die Türe zumachen kann, um entspannt in der richtigen Atmosphäre zu arbeiten!

Ich habe als Autorin meine erste Kurzgeschichte in einer Anthologie veröffentlicht. In „When oceans fade away“ aus dem Tagträumer Verlag hat meine Geschichte „Das Versprechen der tiefen See“ ein zu Hause gefunden.

Wer weiß, vielleicht schreibe ich ja in meinem neuen Zimmer endlich mal das Buch, das mir schon so lange im Kopf herumschwirrt!?

Insgesamt war es doch ein gutes Jahr. Ich kann zufrieden sein, mit dem, was ich erreicht habe. Was ich gemeistert und überstanden habe.

Außerdem mag ich kein Jahr als schlecht bezeichnen. Es gibt nur Hürden, die es zu meistern gilt. Und manchmal stolpere ich eben^^ Ihr wisst schon: Manchmal verliert man eben; und manchmal gewinne die anderen 😉

 
Meine lieben Leser,
ich wünsche mir, dass Ihr auch im kommenden Jahr noch bei mir seid und meinen Blog lest, sofern es Euch bei mir auch noch gefällt, natürlich ;)ich wünsche Euch von Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit lieben Menschen um Euch. Kommt gesund und munter in das neue Jahr und gebt gut auf Euch Acht!

Alles Liebe
Eure Gwynny (Teja)

Loading Likes...

Die Sache mit der Bewertung, oder wenn das Buch dann doch nicht so gut war …

by , on
Nov 16, 2017
Vielleicht bin ich ja alleine damit, aber ich muss es in jedem Fall los werden ^^
Vor einiger Zeit ist es mir zum ersten Mal so ergangen, dass ich ein Buch gelesen habe, dann habe ich es mir durch den Kopf gehen lassen und anschließend die Rezension dazu verfasst.
Nun habe ich mich einen Tag später mit einer lieben Freundin darüber unterhalten. Sie hatte das Buch auch erst kürzlich gelesen. (Das Buch wird nicht genannt, um keine negative Beeinflussung auszulösen^^)
Da passierte Folgendes:
Klein Teja bemerkte Dinge. Jawohl, Dinge. Und zwar solche, die meine Bewertung eigentlich negativ beeinflusst hätten – oder hätten sollen …
Nun liegt es nicht an der Freundin, sie hat nicht auf mich eingewirkt, nein. Wir haben uns schlicht über die Handlung unterhalten und während des Gesprächs vielen mir immer mehr Logikbrüche auf. Fiese Logikbrüche, die mir während des Lesens nicht gewahr gewesen sind.
Nun habe ich die Rezension aber bereits geschrieben. Eigentlich bin ich der Meinung, dass sie nun so stehen bleiben müsste, wie damals von mir verfasst.
Wie seht Ihr das?
Ich möchte es in etwa mit einem Buch vergleichen, dass ich vor einigen Jahren gelesen habe. Ich war damals jünger, nahm es anders wahr. Nur weil ich dem heute vielleicht entwachsen bin, kann ich doch die ursprüngliche Rezension nicht ändern und meine frühere Bewertung entsprechen herabsetzen, oder?
Allerdings entspricht die Rezension des oben gemeinten Buches jetzt auch gar nicht meiner aktuellen Meinung …
Ihr seht, ich befinde mich in einer Zwickmühle wie aus dem Bilderbuch.(Hier dürft Ihr euch gern ein resigniertes Schulterzucken vorstellen^^)
Ich werde sie wohl so belassen, denn aus dem Moment heraus habe ich es ja so empfunden. Es schmeckt mir zwar nicht, aber alles andere fände ich irgendwie unfair.
Und außerdem, was soll der Autor/ die Autorin von mir denken?
Da kommt dann sicher so etwas wie:
“Don’t write and drink” oder “Ihre wirre Stunde kam, immer wenn sie Pillen nahm”

Nee, nee. Lieber nicht. ;)Ich könnte es nun darauf schieben, dass ich echt krank war. War ich wirklich! Aber daran kann es nicht liegen. Es war ja auch das erste Mal, dass mir eine Bewertung im Nachhinein nicht mehr schmeckt.

Es war auch ein Experiment. Ich lektoriere ja auch und nehme in Folge dessen alles zu genau auseinander. Werbung, Radio, Film – egal. Alles! Hier habe ich bewusst versucht, das Hirn mal auf Pause zu stellen. Ich wollte nur lesen – “normal” lesen. Na das Experiment ging dann wohl gründlich nach hinten los 😉

Meine ganze vergangene und zukünftige Arbeit werde ich deshalb auch nicht in Frage stellen. Doch mich würde brennend interessieren, wie Ihr Euch verhalten würdet, wenn Ihr an meiner Stelle wärt. Oder ist Euch so etwas sogar schon passiert?

 Ich würde mich freuen, wenn wir uns ein wenig darüber austauschen würden – nett und lieb, das versteht sich 😉
 
Alles Liebe
Eure Gwynny (Teja)


Loading Likes...